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14. November 2009 6 14 /11 /November /2009 15:47
Manchmal ergeben sich einfach Gespräche die zu schön, zu erregend sind um sie gleich wieder zu vergessen. Und so hatte ich gestern unerwartet das Glück an einem Dialog beteiligt gewesen zu sein, der mich sehr berührt hat. Ich möchte jedoch nicht einfach den Dialog hier reinkopieren ... ich möchte viel lieber beschreiben, welche Phantasie sich dadurch bei mir entwickelt hat. Und ich würde mich freuen wenn Ihr die Phantasie mit mir teilen möchtet :-)

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Ein Raum. Mit Kerzen beleuchtet. Die Kerzen verbreiten warmes, weiches Licht im Raum. Der Raum wird dominiert von einem schweren und grossen Eichentisch. Ein Esstisch. Auf dem Tisch liege ich.  Vollkommen nackt. Meine Hände sind nach oben gezogen und an den Tischbeinen. meine Beine weit gespreizt gefesselt.  

Ich fühle mich so hilflos. Meine Beine und Hände sind so straff gespannt, dass ich fast nur noch meine Finger und Zehen bewegen kann, aber mehr auch nicht. Völlig wehrlos liege ich auf dem Tisch und kann nur warten. Warten welche Phantasien sie mit mir umsetzen möchte.

Ich höre wie sie sich bewegt. Wie sie um den Tisch geht. Mich von allen Seiten genau betrachtet. Ihren Blicken völlig schutzlos ausgeliefert. Lüstern schaut sie mich an. Von Kopf bis Fuss, jeden Zentimeter meines Körpers begutachtet sie und ich kann nur liegen bleiben und mich ihr hingeben. Meine Gedanken finden keinen Fokuspunkt. Springen von einem Gedanken zum nächsten. Von einer Phantasie zur anderen. Was wird sie mit mir machen wollen. Was hat sie vor. Wann hat sie es vor. Wie lange wird sie mich auf die Folter spannen bis ich erfahre was sie mit mir tun möchte. Es ist so peinlich so offen und wehrlos vor ihr zu liegen, so gespreizt.

Ich höre etwas ... es klingt wie ein Löffel der gegen Porzellan klirrt. Was passiert? Ich kann es nicht sehen.

Plötzlich spüre ich etwas kaltes, nasses auf meinem Körper. Auf meiner Brust. Huhh ist das kalt. Und es scheint zu schmelzen. Leichte Tropfen bilden sich und die laufen an mir herab. Foltern mich da ich sie nicht wegwischen kann. Nach meiner Brust spüre ich die nasse Kälte auf meinem Bauch, meiner Scham.

Ich erfahre das es Sahne ist die sie mir auf meinem Körper genüsslich verteilt. Kalte Sahne die in der Hitze meines Körpers zu zerfliessen beginnt.

Ich spüre wie sie sich über mich beugt und meine Brust küsst. Ihre sanften Lippen umspielen meine Nippel. Warm und feucht werden meine Nippel von ihren Lippen massiert bis sie hart stehen. 

Ihre Finger tauchen in die Schüssel mit der Sahne und als sie ihre Finger aus der Schüssel nimmt sind sie mit Sahne bedeckt. Langsam nähern sich die Finger meinem Bauch. Ich scheine schon in der Erwartung ihrer Berührung schier zu zerspringen. Mit langsamen, wellenhaften Bewegungen fahren ihre Finger meinen Bauch entlang zu meiner Scham und hinterlassen eine weisse Spur auf meiner Haut. Plötzlich stoppt ihre Bewegung, direkt vor meinem Eingang. Ich kann nicht anders als meine Muskeln anzuspannen und frustriert aufzukeuchen. Die Erwartung ist zu viel als jetzt so kurz davor enttäuscht zu werden. Ich fühle mich noch hilfloser ausgeliefert als zuvor.

Sie spielt mit mir, mit meiner Scham, es ist so schön, doch ich sehe mich danach das sie mich etwas tiefer berührt. Doch geschickt weicht sie meinen sensitivsten Stellen aus was meiner inneres Feuer nur noch mehr anheizt. Sie gibt mir ihren Finger um ihn zu liebkosen und von der Sahne abzulecken. Ich sehne mich danach das mich der Finger wo anders berührt doch stürze ich mich gierig auf ihn um ihn abzulecken, soweit es meine Fesseln zu lassen. 

Erneut verteilt sie etwas Sahne über meine Brust. Zusammen mit der Sahne massiert sie meine Nippel bis sie hart stehen. Ich keuche vor Lust und sehne mich so nach mehr. Ihr Mund umschliesst meine sahnebedeckten Nippel und saugt zärtlich an ihnen. Mit weisser Sahne auf den Lippen öffnet sie ihren Mund um mich zu küssen. Ihre Zunge dringt tief in mich ein und ich spüre, schmecke sie und wie sich die köstliche Sahne in den Geschmack vermischt. Ein so süsser, leidenschaftlicher Kuss, dass ich meine zu zerfliessen.

Plötzlich spüre ich wie sie sich zurückzieht, einen Schritt zurückgeht. Unsicher schaue ich sie an.
Sie schaut auch mich an wie ich vor ihr liege

Nackt

Hilflos

Verletzlich

Verfügbar

Willig

Sehnsichtig

Wartend

Suchend

Sie bedeckt mich mit einem Tischtuch. Ich ziehe an den Fesseln doch es ist zwecklos. Leise löscht sie die Kerzen und der Raum versinkt in Dunkelheit. Ein Kuss auf meiner Stirn. Sie wünscht mir eine angenehme Nacht. Ihre Schritte entfernen sich. Ich höre wie sich die Tür öffnet und schliesst. Wie ihre Schritte dumpf verhallten bis ich nichts mehr höre ausser meinen Atem.

Nun fühle ich wirkliche Hilflosigkeit. Meine Scham ächtzt nach Berührung, nach Erlösung. Doch es gibt nichts das ich tun kann ausser warten. Warten bis sie möchte das ich Erlösung empfinde. 
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7. September 2009 1 07 /09 /September /2009 07:00
Eine neue Nachricht. Von ihr. Ich kenne sie erst seit kurzem. Einmal haben wir uns gesehen. Sie hatte mich zu sich eingeladen. Um uns kennenzulernen. Es hatte nicht lange gedauert bis sie praktisch alles von mir wußte und ich ihr Halsband getragen habe. Ich bin immer noch über mich erstaunt, dass ich so weit gegangen bin. Bei jemandem der mir praktisch noch ganz fremd ist.

Ich reisse mich von meinen Gedanken los und konzentriere mich auf ihre Nachricht. Sie möchte mich sehen. Ihren neuen Besitz. Heute. Ich werde mich beeilen müssen. Was soll ich nur anziehen?

Kurze Zeit später bin ich auf dem Weg zu ihr. Was mich wohl erwarten wird? Ich bin sicher das sie etwas mit mir vorhat. Was das wohl sein könnte? Die Neugierde nagt an mir. Der Gedanke beschäftigt mich den ganzen Weg.

Ich stehe vor ihrer Tür. Ich klingle. Ob ich wohl das richtige angezogen habe? Nervös zupfe ich noch einmal an meinem dunklen Rock um ihn geradezurichten. Der Augenblick vergeht. Noch immer höre oder sehe ich keine Reaktion auf mein Klingeln. Ob man mich vielleicht nicht gehört hat? Soll ich erneut klingeln? Was wenn sie möchte das ich einfach vor der Tür warte? Das ich mich wie ein kleines Gör fühle. Ich vermute es. Ein demütigendes Gefühl vor der Tür warten gelassen zu werden. Ich bin so nervös das es mir schwer fällt ruhig stehen zu bleiben. 

Endlich höre ich etwas hinter der Tür. Ein Schlüssel. Das Schloss. Die Tür öffnet sich. Ich sehe sie. Wie sie mich anblickt. Mich mustert. Lüsternd. Ein Schauer durchfährt meinen Körper. Mit freundlicher Stimme bittet sie mich einzutreten. Die Tür fällt wieder in das Schloss. Ich höre den Schlüssel. Abgeschlossen. Erneut durchfährt mich ein schauer. Sie hilft mir aus meiner Jacke und bittet mich meine Handtasche in ein Kästchen zu legen. Bevor ich reagieren kann schliesst sie den Deckel des Kästchens und sperrt es ab. Ich schaue sie erschrocken kann. Meine ganzen Schlüssel und Papiere waren in der Handtasche. Sie beruhigt mich und erklärt mir, dass es mir helfen soll mich fallenlassen zu können, indem ich mich ihr ausgeliefert fühle.

Ich weiss nicht warum, aber ihre Worte beruhigten mich tatsächlich. Und ich fühle mich ihr nun sehr ausgeliefert.

Sie führt mich in das Wohnzimmer. Zuerst bemerke ich es nicht. Ich so auf sie fixiert. Wir sind nicht alleine. Drei Frauen. Ich bin irritiert. Ich bin nicht sicher ob man mir dies angemerkt hat. Aber plötzlich stehe ich vor ihnen. Sie sitzen auf der Couch. Alle sehr stilvoll und elegant gekleidet. Eine scheint älter, eine jünger und eine ungefähr in meinem Alter zu sein. Wir werden einander vorgestellt. Es scheinen Freundinnen oder zumindest Bekannte von ihr zu sein. Und nun fühle ich mich von vier Augenpaaren von Kopf bis Fuss gemustert. Mich und meine Kleidung. Mein dunkler Rock. Meine hellblaue Bluse. Meine Strümpfe die halterlos sind, was man sicherlich nicht sehen kann und doch habe ich den Eindruck das sie es wissen. Meine Schuhe. Ein paar schwarze Pumps mit etwa sechs cm hohen Absätzen. Ich denke, ich sehe darin nicht wirklich schlecht aus. Aber die Sachen haben bei weitem nicht so viel gekostet wie das was die anderen Damen tragen. ich komme mir ein klein wenig schäbig in meinen Sachen vor.

Was auch immer sie mit mir plant - ich habe die Befürchtung, dass es demütigend für mich wird.

Ich setze mich. Es scheint als wären sie mitten in einem Gespräch vertieft gewesen. Und als würden sie das Gespräch nahtlos wieder aufnehmen. Ich weiss nicht um was es in dem Gespräch geht. Die Damen sind sehr lebhaft an dem Gespräch beteiligt. Es wird auch viel gelacht. Leider fehlt mir der Bezug um mitlachen zu können. Ich fühle mich aus dem Gespräch ausgeschlossen. Ich verstehe nicht warum sie mich heute eingeladen hat wenn sie ohnehin Besuch hat.

Plötzlich höre ich meinen Namen. Ich war ganz in Gedanken. Ich erröte weil ich mich ertappt fühle. Ich schaue sie an. Sie lächelt freundlich und tadelt mich ein wenig, dass ich so in Gedanken gewesen bin. Sie nennt mich Liebling. Ein Kosewort. Es ist mir etwas peinlich, dass sie mich in Anwesenheit der anderen Damen Liebling nennt. Bisher hat sie mich noch nie so genannt. Es erweckt den Eindruck, als ob da mehr wäre als einfache Bekanntschaft. Was ja auch ist. Aber ich muss mich selber erst noch daran gewöhnen. Und muss es gleich jeder erfahren das da mehr zwischen uns ist? Was wohl ihre Bekannten nun von mir, von uns denken?

Sie hat mich darum gebeten für die Runde Getränke zu bringen. Ich würde näher an der Küche sitzen. Ob mir das etwas ausmachen würde? Nein. Es macht mir nichts aus, antworte ich. Dennoch ist es mir ein wenig peinlich. Ich frage die Damen was sie gerne zu trinken hätten und versuche die Wünsche in der Küche zu erfüllen. Ich muss etwas suchen, komme dann aber mit den gefüllten Gläsern auf einem Tablett zurück. Ich stelle das Tablett auf den Tisch. Verteile die Gläser. Ich habe ganz vergessen mir selber auch etwas mitzubringen. Vielen Dank Liebling, höre ich sie sagen. 

Liebling, höre ich sie mich mit warmer Stimme ansprechen, kannst du bitte zu dem Schrank gehen. In der untersten Schublade findest du Servietten. Sei doch bitte ein Schatz und bring sie uns. Ich sehe wie mich die Damen bei diesen Worten mit einem sehr amüsierten Blick ansehen. Ich denke spätestens jetzt werde ich von Ihnen nicht mehr als wirklich gleichberechtigt angesehen. Falls sie das bisher überhaupt getan haben. Was ich nicht wirklich denke. Doch war es bislang mehr oder weniger nur das Geld für teure Kleidung das uns getrennt hat. Nun ist es dies nicht mehr alleine. 

Mit hochrotem Kopf gehe ich vor der Schublade in die Hocke. Zumindest habe ich das Gefühl das ich, meine Bewegungen, ganz genau beobachtet werden. Und in dem engen Rock biete ich ihnen, so hockend, sicher einen netten Ausblick auf meinen Po. Ich schäme mich etwas. Suche die Servietten. Gehe wieder zurück und lege sie vorsichtig auf den Tisch.

Liebling. Ich blicke sie etwas zögerlich an. Habe ein wenig angst was sie nun von mir möchte. Sei doch bitte so lieb und stell dich hier zu uns an der Seite zum Tisch. Vielleicht brauchen wir ja gleich nocheinmal etwas.

Wie demütigend so behandelt zu werden. Gerade in Anwesenheit der anderen Damen. Wie sie wohl über mich denken? Ich zögere einen kleinen Moment. Am liebsten würde ich wegrennen. Aber ich kann ja nicht. Sie hat meine Tasche mit meinen ganzen Schlüsseln weggesperrt. Selbst wenn ich weggehen würde, ich könnte ohne meine Schlüssel und ohne Geld nirgends wirklich hingehen. Jetzt spüre ich wie ausgeliefert ich wirklich bin. Und beschämt. Mit gesenktem und hochrotem Kopf stelle ich mich wie gewünscht an die Seite des Tisches und warte.

Das Gespräch wird wieder weitergeführt. Dieses mal wird meine Teilnahme am Gespräch sicherlich nicht mehr erwartet. Ab und an bekomme ich mal einen Blick von der ein oder anderen Dame zugeworfen. Es fällt mir zunehmend schwer unter den Blicken still stehen zu bleiben. Ich bin sehr nervös. Und aufgeregt. Und ... ich spüre wie ich feucht werde. Das ist mir unglaublich peinlich. Peinlich wie mein Körper mit Erregung auf diese demütigende Situation reagiert.

Sie tadelt mich, dass ich so unruhig dastehe. Auch soll ich aufrechter dastehen. Die Arme auf meinen Rücken legen und hinter meinem Rücken verschränken. Ich spüre wie sich meine Brust hervordrückt. Auch soll ich meine Beine weiter spreizen. Auf Schulterbreite. Scham und Hilflosigkeit durchfluten mich. Mit jedem Augenblick fühle ich mich mehr und mehr gedemütigt. Ich sehe amüsierte Blicke auf mir ruhen. Das Gespräch wird fortgeführt und ich versuche stumm stehen zu bleiben und hoffe darauf, dass sich der Boden unter mir öffnet und mich verschluckt. Aber leider ist der Boden nicht gnädig zu mir.

Liebling, höre ich sie fröhlich rufen, hole uns doch nochmal bitte etwas zu trinken. Ohne mich weiter zu beachten wendet sie sich wieder ihren Gästen zu und ich nehme das Tablett. Gehe in die Küche. Hole neue Getränke. Gehe wieder zurück zum Tisch und schenke den Damen nach. Ich fühle mich als Dienstmädchen reduziert und stelle mich, nicht ohne einen Anflug von Scham, wie vorhin zurück an den Tisch. Die Hände hinter mir verschränkt und die Beine gespreizt. Ich senke den Kopf und versuche wieder ruhig stehen zu bleiben. Einen kurzen Augenblick sehe ich in ihren Augen so etwas wie Zufriedenheit und Stolz. Sie scheint mit mir zufrieden zu sein und das ich meine devote Rolle auch in Anwesenheit ihrer Bekannten gänzlich ohne Diskussion einnehme und mich ihrem Willen füge.

Ich höre wie sich eine der Damen über ihre Schuhe beschwert. Das ihr die Füße von den Schuhen weh tun. Es ist die Dame die älter ist. Wie alt wird sie sein? Vielleicht zwischen 40 und 45. Sie ist sehr attraktiv. Zweifelsohne. Und sie trägt ein sehr figurbetonendes Kostüm. Das ihr sehr gut steht. Liebling, höre ich mich wieder rufen. Ich halte kurz den Atem an. Neugierig, und ein wenig ängstlich, lausche ich ihrer warmen Stimme. Ich soll mich bitte zu Sandra, so ist der Name der älteren Dame, knien und ihr dabei helfen die Schuhe auszuziehen und ihre Füße zu massieren.

Mit hochrotem Kopf knie ich mich zu Sandra, öffne die Riemchen ihrer Sandalen und helfe ihr dabei sie auszuziehen. Ich muss gestehen, ich empfinde es als erregend vor ihr zu knien, ihren Beinen so nahe zu sein und ihr dabei zu diensten zu sein. Auch wenn es mir ein wenig schwer fällt es mir einzugestehen. Das mich diese demütigende Situation so erregt.

Sie überkreuzt ihre Beine und hält mir einen ihrer Füße fast ganz vor das Gesicht. Dabei konnte ich kurz sehen, dass sie halterlose Strümpfe trägt. Ich hatte das Gefühl, dass sie bewusst ihre Schenkel weit genug gespreizt hat um mir dies zu zeigen. Sie scheint mir mit ihren Zehen zuzuwinken, auf das ich endlich anfange ihre Füße zu massieren. Ihr Blick, den sie mir zuwirft, sagt mir, dass sie jeden Augenblick meiner Demütigung geniesst. Wie ein Raubvogel der seine Beute ausgemacht hat und nur noch ein wenig mit der Beute spielt. Und jeden Moment mir ihrer Beute auskostet.

Ich senke meinen Blick und konzentriere mich auf die Füße. Und massiere sie zärtlich.

Die eigentliche Demütigung aber ist, dass das Gespräch wieder aufgenommen wird und ich scheinbar garnicht mehr beachtet werde. Ich bin halt da. Ich knie vor einer älteren Frau und massiere mit gesenktem Kopf ihre Füße - und es wird als ganz gewöhnlich hingenommen. Als etwas ganz natürliches. Selbstverständliches. Und ich fühle mich dabei so beschämt. Ich spüre wie feucht ich bin.

Nach einer Weile scheinen die Damen aufbrechen zu wollen. Ich werde, nennen wir es mal gebeten, Sandra die Sandalen wieder anzuziehen. Ich helfe ihr in die Schuhe und mache die Riemchen wieder fest. Mit einem wie mir scheint lustvollen und amüsierten Blick bedankt sie sich bei mir für die reizvolle Massage. Dabei tätschelt sie mir wie einem kleinen Kind den Kopf und wendet sich, ohne noch einmal zurückzublicken, von mir ab.

Gedemütigt bleibe ich am Boden knien und bekomme nur am Rande mit wie sich die Damen verabschieden. Kaum eine Stunde ist seit meinem Eintreffen vergangen und ich hätte mir nicht vorstellen können wie demütigend und doch zugleich auch erregend diese Einladung werden könnte.
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18. Juni 2009 4 18 /06 /Juni /2009 08:14
Wir verlassen die Hauptstraße und biegen in einen kleinen Weg. Es sieht wie ein Feldweg aus. Kein Schild das anzeigt wohin der Weg führt. Mir bleibt nichts als abzuwarten. Und dabei bin ich doch so neugierig was heute passieren soll.

Wir besuchen eine Bekannte, hatte sie zu mir gesagt. Meine Herrin. Die Vorstellung, dass wir jemanden besuchen den ich nicht kenne, macht mich nervös. Das alles ist noch so neu für mich. Ich muss mich erst noch daran gewöhnen Sklavin zu sein. Und bis auf meine Herrin weiß niemand davon. Von mir. Von meiner devoten Neigung. Bald wird sich das ändern und noch jemand lernt mein devotes ich kennen.

Langsam fahren wir den Weg entlang. Ein großes Tor versperrt uns den Weg. Meine Herrin spricht etwas in eine Gegensprechanlage. Das Tor öffnet sich wie von Zauberhand. Wir fahren weiter. Nach einiger Zeit sehe ich das Anwesen. Anders kann ich es nicht beschreiben. Es ist so groß und sieht so herrschaftlich aus. Wie aus einem Film. Ich hätte nie gedacht so etwas einmal wirklich zu sehen.

Wir stoppen vor dem Haus. Der Motor beendet sein leises brummen. Sie steigt aus und kommt auf meine Seite, öffnet die Tür. Ich versuche auszusteigen. Meine Hände sind hinter meinem Rücken verschränkt und fest verbunden. Ich fühle mich so hilflos. Sie greift nach der Leine die an meinem Halsband befestigt ist. Halsband ist eigentlich das falsche Wort. Es ist eher eine Mischung aus Halskrause und Korsett. Es bedeckt meinen ganzen Hals und verhindert, dass ich meinen Kopf zur Seite oder nach unten bewegen kann. Wenn ich etwas an meiner Seite sehen will, so muss ich immer meinen kompletten Oberkörper drehen. Und es läßt mich immer leicht nach oben sehen, was beim Gehen etwas hinderlich ist. Zudem verhindert es auch, dass ich meinen Mund öffnen kann um etwas zu sagen. Ich fühle mich darin sehr hilflos.

Ich versuche meine Füße aus dem Auto auf dem Boden abzusetzen. Immerhin muss ich mich nicht darum kümmern das ich die Schuhe verliere. Feine Bänder umschließen fest meinen Fuß. Ein kleines Schlösschen verhindert auch, dass ich sie selber ausziehen kann. Doch die hohen Absätze machen es mir schwer das Gleichgewicht zu halten. Besonders mit den verbundenen Armen. Meine Beine wirken durch die hohen Absätze schier endlos lang. Sie sehen darin wirklich gut aus. Das muss ich zugeben. Beim Aussteigen verrutscht mein Kleid und zeigt fast mein ganzes Bein. 

Als ich fest und sicher mit beiden Beinen stehe hilft mir meine Herrin mein Kleid zu richten. Das Korsett über dem Kleid macht es mir etwas schwer durchzuatmen, sorgt aber auch für eine phantastische Taille. Wir gehen zur Tür von dem Haus. Vorweg meine Herrin. Die Leine zu meinem Hals in der Hand. Ich folge ihr. Die Tür geht auf. Eine Frau steht in der Tür. Soweit ich sehen kann trägt sie so etwas wie ein Hausmädchenkostüm. Ein sehr kurzes. Ob das die Sklavin ist weswegen wir hier sind? Die Bekannte meiner Herrin hat eine neue Sklavin die meiner Herrin vorgestellt werden soll. 

Wir wurden von der Sklavin in den Salon der Hausherrin geführt. Es sah für mich aus wie ein ganz normaler, wenn auch größerer Raum, der gemütlich ... und teuer ... eingerichtet war. Die Sklavin hat meiner Herrin eine kleine Box mit einer Notiz ausgehändigt und sich dann verabschiedet, um der Hausherrin unser Kommen zu melden.

Ich sehe wie sie beim Lesen der Nachricht schmunzelt und dann die Box öffnet. Etwas schwarzes ist in der Box zu sehen. Ich frage mich was dies sein könnte. Sie schaut mich immer noch schmunzelnd an. Ich soll mich umdrehen. Mit dem Rücken zu ihr stehen. Das kann nichts gutes bedeuten. Leises Rascheln. Sie hält etwas über mich und zieht es mir über den Kopf. Es wird schwarz um mich. Es scheint eine Maske zu sein. Sie bedeckt vollständig meine Augen. Auch meine Ohren sind bedeckt. Es hört sich alles nur noch dumpf und unwirklich an. Nur der Mund und meine Nase scheint frei zu bleiben. Aber durch meine Halskrause kann ich auch so nichts sprechen.

Mit den verbundenen Händen fühle ich mich nun absolut hilflos. Ich spüre wie an meiner Leine gezogen wird und ich versuche zu folgen. Immer in die Richtung aus der ich den Zug an meinem Hals spüre. Es ist demütigend so geführt zu werden. Ich habe keine Möglichkeit mich zu orientieren. Ich weiss weder wo im Haus im mich befinde noch ob noch jemand da ist und mich so hilflos sieht.

Wir bleiben stehen. Ein leichter aber bestimmender Druck auf meinen Schultern. Ich soll mich hinknien. Ich gehorche. Der Boden scheint gepolstert zu sein. Es fühlt sich sogar angenehm an. Meine Schenkel werden - soweit es das Kleid zulässt - weit gespreizt. Dadurch entblößen sich meine Schenkel. Man wird sehen können, dass ich halterlose Strümpfe trage. Ob man auch sehen kann, dass ich kein Höschen trage? Ich weiss es nicht. Dennoch wird mir bei dem Gedanken ganz heiss und ich bin sicher, dass mein Kopf ganz rot wird. Ich spüre wie mir etwas um den Hals und die Schultern gehängt wird. Es fühlt sich schwer an und scheint mir bis knapp unter die Brust zu gehen. Mit den Händen hinter mir gefesselt knie ich nun irgendwo in diesem Haus - aufrecht, weit gespreizt und völlig wehrlos. Ich verstehe erst nicht was das für ein Ding ist das mir umgehängt wurde. Abwechselnd spüre ich mal etwas mehr mal etwas weniger Gewicht. Dann verstehe ich. Es ist ein Tablett. Ich werde als eine Art menschliches Tablett benutzt. Oh wie demütigend. 

Die ganze Zeit über die ich hier so knie nehme ich immer wieder Stimmen wahr. Stimmen die sich miteinander unterhalten. Eine der Stimmen scheint meine Herrin zu sein. Ich versuche mich zu konzentrieren. Auf die Stimmen. Aber durch die Maske ist es mir nicht möglich die Stimmen zu verstehen. Es macht mich schier wahnsinnig zu hören das etwas gesprochen wird ohne verstehen zu können um was es geht. Wird über mich gesprochen? Oder wird überhaupt nicht über mich gesprochen? Ich bin mir unsicher was demütigender für mich wäre. Im Mittelpunkt des Interesses zu stehen oder völlig ignoriert zu werden. Auch scheine ich immer wieder eine Art Klatschen zu hören. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Ich weiss nicht wie viel Zeit vergangen ist. Zeit hatte in diesem Moment keine Bedeutung für mich. Die Ungewissheit was um mich herum passiert nagt an mir. Ich spüre wie mir das Gestell, das Tablett entfernt wird. Leichter Druck auf meine Schultern deutet mir an mich zu bewegen. Ich soll mich vorbeugen. Ich habe angst umzufallen. Ich spüre wie mein Oberkörper auf etwas zu liegen kommt. Eine Art Podest oder ein Hocker. Ich weiss es nicht. Ich spüre wie an der Kette an meinem Hals gezogen wird. Die Kette scheint irgendwo vor mir, unter mir festgemacht worden zu sein. Selbst wenn ich wollte könnte ich mich nun nicht mehr aufrichten. Nach wie vor kniend und die Hände hinter mir gefesselt spüre ich, wie mir etwas auf die Schultern gelegt wird. Eine Art Platte. Auch hier benötige ich etwas Zeit um zu verstehen was das bedeuten könnte. Die Platte scheint so etwas wie ein Tisch zu sein und da der Tisch nun auf mir ruht bin ich nun zu einem Teil von dem Tisch geworden. Mein Körper dient als eine Art von Tischbein. Erneut überkommt mich ein Anflug von Scham und Demütigung. Ich fühle mich als Objekt benutzt.

Ohne zu wissen wie viel Zeit vergangen ist, wird mir die Platte von meinem Rücken entfernt. Ich soll aufstehen. Durch die lange Zeit kniend am Boden brauche ich etwas, bis meine Muskeln wieder so reagieren wie ich es möchte. Ich werde an der Leine durch den Raum geführt. Ich vermute, dass ich nach wie vor im gleichen Raum bin. Aber ich weiss es nicht. Stehend werde ich an etwas festgebunden das hinter mir ist. Es scheint eine Art Pfosten zu sein. Ich denke es sind Riemen, mit denen meine Beine, Oberschenkel, Hüfte, Oberkörper und auch meine Stirn fixiert werden. Nun stehe ich irgendwo in diesem Raum. Oder in einem anderen Raum. Möglich das ich in der Mitte des Raumes stehe. Vielleicht bin ich aber auch nur "aus dem Weg" geräumt worden und stehe irgendwo abseits. Ich scheine momentan nicht gebraucht zu werden und auch dies empfinde ich als eine Demütigung. Hilflos und zur Bewegungslosigkeit verdammt stehe ich und warte.

Wieder ist es mir unmöglich abzuschätzen wie viel Zeit vergeht. Durch das Stehen ohne mich bewegen zu können, fangen meine Füße an weh zu tun. Ich trage die Schuhe nun doch schon seit einiger Zeit und die Absätze sind sehr hoch. Ich spüre wie an meinen Fesseln gezurrt wird. Sie werden nach und nach gelöst. Ich bin froh das etwas passiert. An der Leine werde ich weggeführt.

Finger an meiner Kopfmaske. Die Maske wird mir heruntergezogen. Ich blinzle. Sehe erst nichts. Ich muss mich erst wieder an das Tageslicht gewöhnen. Es war warm unter der Maske. Sehr warm. Meine Haare hängen mir strähnig nach unten. Ich habe garnicht gemerkt wie heiss es unter der Maske gewesen sein muss. Die Haare kleben feucht an mir.

Ich sehe wieder etwas mehr. Die Sklavin tritt wieder in den Raum ein. Ihr wird die Maske gereicht die ich eben noch getragen habe. Sie führt uns zur Tür und wir gehen zum Auto.

Auf der Fahrt nach Hause denke ich über das nach was passiert ist. Was passiert sein könnte. Obwohl ich dabei gewesen bin habe ich nichts davon mitbekommen was passiert ist. Die Neugierde nagt an mir. Aber ich traue mich auch nicht zu fragen. Mein Halskorsett würde so oder so jede Frage verhindern. Ich verstehe, dass es heute auch garnicht um mich ging. Ich war nur ... schmückendes Beiwerk. Auch das scheint das Los einer Sklavin zu sein - nicht selber entscheiden zu können wann man im Mittelpunkt steht. Oder wann man nicht im Mittelpunkt steht. 

Es wird mir schwer fallen damit zurechtzukommen. Aber bei dem Gedanken so benutzt zu werden spüre ich auch wieder dieses Kribbeln in meinem Schoß.

Leise lächle ich. Ich bin schon sehr gespannt was mich noch erwartet.

Ich kann es kaum erwarten.
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Published by Yvone - in Phantasie
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13. Juni 2009 6 13 /06 /Juni /2009 09:25
Ich drücke den kleinen Knopf neben der Tür. Höre wie im inneren des Hauses eine Klingel läutet. Eine kleine Lampe über der Tür beleuchtet den Eingang. Es ist schon dunkel. Geräusche hinter der Tür. Ein fester Rhytmus. Klack, klack, klack, klack. Wie Metall auf Stein. Ich bin neugierig was mich erwartet. Aber auch etwas ängstlich. Ein Schatten hinter dem gläsernen Einsatz in der Tür. Mehr ist durch das Glas nicht zu erkennen. Ein Schlüssel wird im Schloss gedreht. Klick. Die Tür öffnet sich. Frau Zara, die mich freundlich anlächelt.

Ich kann immer noch nicht begreifen wie es diese Frau geschafft hat mich so zu manipulieren, dass ich meine gar keine andere Wahl zu haben als jetzt vor ihrer Tür zu stehen. Gestern erst habe ich sie kennengelernt. Auf der Feier einer Bekannten. Es war kaum mehr als eine kurze Begegnung. Doch bereits nach gut 15 oder 20 Minuten hatte sie ein Photo von mir gemacht, dass mir sehr peinliche ist. Auf dem Bild bin ich zu sehen und wie ich mein Kleid so hoch halte, dass meine Beine ganz und sogar mein Slip sehr deutlich zu sehen sind. Frau Zara hatte mich ausgetrickst. Allein bei dem Gedanken schüttelt es mich und mir wird w warm und kalt zugleich. Ich schäme mich sehr dafür und kann es mir eigentlich garnicht erklären wie ich es so weit hab kommen lassen. Aber nun hat Frau Zara dieses Photo von mir - und ich stehe vor ihrer Tür.

Punkt acht Uhr abends hatte mein Telefon geklingelt. Wie sie es angekündigt hatte. Ich war schon den ganzen Abend und fast den ganzen Tag zu nervös um etwas sinnvolles zu machen. Auch hatte ich ständig ein flaues Gefühl im Magen. ich habe den Tag über keinen einzigen Bissen essen können. Immer wieder hatte ich gehofft, dass sie mich vergessen hat. Dass sie einfach nur mit mir gespielt hat. Dass sie ihren Spass mit mir hatte sich dann einfach nicht mehr meldet. Punkt acht Uhr zerplatze diese Hoffnung wie eine bunt schimmernde Seifenblase.

"Hallo Yvone" hat sie mich gleich begrüßt. Sie wusste, dass sicher nur ich an dem Telefon sein werde. "Sei bitte bis spätestens in einer Stunde bei mir zu Hause." Sie hat mir ihre Adresse gegeben. Mit leicht zitternder Hand hab ich die Adresse aufgekritzelt. Eine sehr noble Gegend. Am meisten schockiert hatte sie mich mit dem Wunsch mir nicht nur etwas nettes anzuziehen, sondern auch das Höschen wegzulassen wenn ich zu ihr zu Besuch komme. Bevor ich irgend etwas antworten konnte - ich war eh zu geschockt um irgend etwas zu sagen - hatte sie auch schon aufgelegt.

Und nun stehe ich vor ihrer Tür. Vor ihr. Vor dieser Frau die ich nur als Frau Zara kenne und die mich jetzt freundlich anlächelt. Sie musste mir nicht erst drohen. Mit dem Bild. Sie musste es noch nicht einmal erwähnen. Ich bin mir sicher dass sie es nutzen würde um ihren Willen zu bekommen. Und momentan möchte sie, dass ich vor ihrer Tür stehe. Sie hat ihren Willen bekommen. Ich stehe vor ihrer Tür. Wie sie es wollte. Nett angezogen - und ohne Slip. Es ist mir peinlich ohne Slip dazustehen. ich fühle mich so nackt. Und unterlegen. Ich spüre die kühle Abendluft und wie sie mit meiner nackten Scham spielt. Ich scheine etwas feucht zu sein. Ich verstehe momentan meinen Körper nicht und ich kann nur hoffen, dass man mir nicht ansieht wie peinlich mir das ist.

Ich sehe wie Frau Zara vor mir steht und kann nicht umhin ihren Geschmack und Sinn für Mode zu bewundern. Ihre Frisur sitzt perfekt und auch wenn wir heute beide ein Kostüm tragen, so hört damit die Ähnlichkeit auch schon auf. Mein Kostüm, obgleich nicht günstig und noch sehr neu, sieht im Vergleich zu ihrem Kostüm billig und abgenutzt aus. Das ist eine Klasse die ich nie erreichen werde, von der ich noch nicht einmal zu träumen wage.

Sie bittet mich einzutreten und schließt hinter mir die Tür. Sie führt mich zur Garderobe. Damit ich mein Jacket aufhängen kann. Ich verstehe das als einen Wink mit dem Zaunpfahl und hänge mein Jacket auf einen leeren Bügel. In Bezug auf meine Schuhe wird sie schon direkter. Sie möchte keinen Dreck in ihrem Haus. ich möge sie doch bitte ausziehen. Ich schaue sie kurz verwundert an. Schaue auf ihre Beine und ihre Schuhe. Ich wundere mich, dass, obwohl sie selber Schuhe trägt, ich meine Schuhe ausziehen soll, wiederspreche ihr aber nicht und ziehe meine Pumps aus. Waren wir soeben, was unsere Körpergröße angeht, noch ungefähr auf Augenhöhe, so überragt sie mich mit den wirklich hohen Absätzen ihrer Schuhe bei weitem. Ich hatte mir für den Abend halterlose Strümpfe angezogen, so dass ich zum Glück nun nicht Barfuss rumlaufen muss, komme mir aber nun, gerade im Vergleich zu Frau Zara, klein und etwas pummelig vor.

Während sie elegant und mit lautem klack, klack, klack voranschreitet, folge ich ihr mit einem dumpfen hump, hump, hump in den nächsten Raum. Der Raum scheint als Wohnzimmer genutzt zu werden. Er ist sehr gemütlich - und teuer - eingerichtet. Sie geht zu einem Tisch, man könnte es wohl am besten mit einem Esstisch beschreiben, deutet mir an auf welchem Stuhl ich platz nehmen kann und setzt sich dann seitlich um die Ecke zu mir an den Tisch.

Ich komme mir etwas verloren an dem Tisch vor. Auf dem Tisch steht eine Kristallkaraffe gefüllt mit Wasser. Daneben ein leeres Glas. Ein Glas gefüllt mit Wasser steht vor Frau Zara. Sie lächelt mich an, greift zum Glas und nippt einen Schluck lang daran. Mein Hals kommt mir in dem Moment so ausgetrocknet vor. Ich blicke zum leeren Gals. Traue mich aber nicht danach zu fragen oder mir sogar selber einzuschenken. Ich spüre wie sie mich beobachtet und meinen kleinen inneren Kampf bemerkt.

"Nun Yvone" beginnt sie nach ein paar weiteren Augenblicken zu sprechen. Ihre Stimme klingt warm und melodisch. Etwas tiefer als ich sie in Erinnerung hatte. Eine Stimme die Sympathie und Vertrauen erwecken kann. "Erzähl mir doch ein wenig von Dir". Und nun begann, was man im Nachhinein als ein Verhör bezeichnen kann. Zuerst ging es darum wo ich lebe und arbeite, wie lange ich schon hier bin und wen ich kenne. Woher ich komme und wo meine Familie lebt. Ich bin erst vor kurzem hergezogen, wegen der Arbeit, und arbeite in einem kleinen Büro als Angestellt. Ich bin von zu Hause weggezogen, um hier mein Glück zu versuchen. Ich hatte eine Arbeit gefunden und habe sie angenommen. Um hier Leute zu kennen bin ich noch nicht lange genug da. Im Prinzip ist meine Bekannte, mit der ich auf der Feier gewesen bin, mein einzigster privater Kontakt. Ich lebe alleine und meine Familie wohnt weite weg. ich habe nicht allzuviel Kontakt mit meiner Familie.

Langsam wurden die Fragen persönlicher. Und intimer. Ob ich einen Freund habe. Derzeit nicht. Wie lange meine letzte Beziehung her ist. 2 Jahre. Ob ich denn in der Zwischenzeit mit einem anderen Mann Sex hatte. Ich muss sehr rot geworden sein und konnte die Frage nur verneinen. Und mit einer Frau? Da muss ich sehr schockiert geguckt haben. Eine Antwort hatte sich damit erübrigt. Ja, mein Leben ist nicht das aufregenste. Und derzeit sexuell auch nicht das Erfüllenste. Aber ich muss mich auch für nichts schämen. Dennoch fühle ich wie ich bei jeder Frage ein kleines Stückchen verlegener werde. Und etwas anderes fühle ich auch. Ein leises Kribbeln in meinem Schoß das ich mir nicht erklären kann. 

Mir kommt der Raum sehr warm vor. Ich werfe immer wieder einen Blick auf die mit Wasser gefüllte Karaffe. Ich bin wirklich durstig, traue mich aber weder einfach zu der Karaffe zu greifen, noch die Frage zu stellen, ob ich mir etwas nehmen kann. Schließlich hat Frau Zara ein Einsehen mit mir und fragt mich, ob ich denn gerne etwas Wasser trinken wolle. ich nicke.

Sie schaut mich ernst an. "Manchmal" fängt sie langsam an zu sprechen. Dabei legt sie ihren Kopf bedächtig zur Seite. "Manchmal bekommt man nicht das was man gerne möchte. Und manchmal hat das was man möchte seinen Preis." Ich verstehe nicht, was sie mir damit sagen möchte. Ich schaue sie fragend - und ich denke etwas verwirrt - an. "Ich mache dir einen Vorschlag Yvone. Du bist sehr geduldig gewesen und hast meine Fragen brav beantwortet. Und du hast Anstand gezeigt, indem du nicht einfach nach dem Wasser gegriffen, sondern artig danach gefragt hast. Das gefällt mir." Es ist eigenartig, aber irgendwie erfüllt mich das Lob mit stolz. Es freut mich sehr, dass sie zufrieden mit mir ist. Es ist ein schönes Gefühl. "Du kannst Dir aus der Karaffe einschenken wenn du möchtest, Yvone, wenn" gebannt schaue ich sie an "du bereit bist deine Bluse für mich auszuziehen". 

Und wieder hat sie es geschafft mich plötzlich aus dem Gleichgewicht zu bringen. Darauf war ich nicht gefasst. Und ich habe es auch nicht erwartet. ich bin erst einmal völlig perplex. Tief in mir spüre ich aber auch wie dieses Kribbeln zunimmt. Ich verstehe nicht mehr was um mich und was mit mir passiert. Wie in Trance greifen meine Hände zu den Knöpfen meiner Bluse und öffnen sie. Zuerst den Obersten. Dann die restlichen. Ich sehe wie mich Frau Zara dabei zufrieden beobachtet. Langsam öffnet sich meine Bluse und es ist mehr und mehr von meinem Oberkörper zu sehen. Ich habe darunter nur einen BH an. Und obwohl ich mich dafür schäme was ich mache, nimmt das Kribbeln in mir zu. Nachdem ich die Knöpfe an meinen Ärmeln geöffnet habe ziehe ich die Bluse aus und hänge sie über die Lehne des Nachbarstuhls.

"Das ist sehr brav von Dir Yvone." Wieder dieses Kribbeln bei diesen Worten. "Du darfst dir nun das Wasser einschenken. Du hast es dir verdient." Und ich bedanke mich, stehe auf um die Karaffe greifen zu können. Dazu beuge ich mich über den Tisch und schenke Frau Zara sehr tiefe Einblicke in mein Dekolleté. Ich schäme mich erneut und wieder fühle ich dieses Kribbeln in mir. Und das ich heute kein Höschen trage scheint das Kribbeln noch zu verstärken. Ich fühle mich so hilflos und so klein. Ich verstehe nicht welches Spiel Frau Zara mit mir treibt. Oder was ihre wirklichen Absichten sind. Aber ich erkenne, dass sie es meisterlich schafft mich in Verlegenheiten zu bringen. Auch schafft sie es immer ihren Willen zu bekommen. Zumindest soweit ich das erkennen kann. Ich fühle mich bei ihr wie ein Blatt im Wind. Wie das Blatt weiss ich nicht wann der Wind als nächstes zu pusten beginnt und wo mich der Wind hinhaben möchte. Und genau wie das Blatt fehlen mir die Möglichkeiten den Weg selber zu bestimmen oder zu kontrollieren. Es ist ein Gefühl der Hilflosigkeit. Und dennoch bin ich fasziniert von Frau Zara und wie sie es immer wieder schafft mich zu beeinflussen und zu lenken.

Wir unterhalten uns noch einige Zeit. Genauer gesagt stellt sie Fragen und ich antworte auf ihre Fragen. Sie setzt ihr Verhör fort und ich füge mich ihren Fragen. Die Fragen sind ganz unterschiedlich. Manche Fragen davon sind so neutral, dass sie praktisch von einem Fremden auf der Strasse gestellt werden könnten. Zum Beispiel wo ich mein Kostüm gekauft habe. Und manche Fragen sind dann plötzlich wieder so intim, dass mich allein schon die Frage rot werden läßt. Und dass ich fast nackt vor ihr sitze macht das ganze für mich nicht einfacher.

Irgendwann scheint sie alle Fragen gestellt zu haben. Sie bittet mich aufzustehen, meine Bluse zu nehmen und ihr zu folgen. Sie führt mich zurück zur Eingangstür. Dort bedankt sie sich für den angenehmen Abend und verabschiedet sich von mir. Und wieder bin ich vollkommen überrascht. Ich habe weder meine Schuhe noch meine Bluse an. Aber daran scheint sie sich nicht zu stören. Und sie scheint auch nicht darauf warten zu wollen, bis ich mich wieder komplett angezogen habe.

Sie schaut mir noch einmal tief in die Augen. Fest hält sie meine Hand in ihrer. Mit ihrer melodischen Stimme sagt sie noch zu mir "wenn du mich wiedersehen möchtest, wirst dieses mal du mich anrufen müssen. Du hast meine Nummer. Ich würde mich freuen wenn du dich meldest. Aber ich werde mich nicht mehr bei dir melden. Wenn wir uns wieder sehen sollen, musst du es wollen. Und mich anrufen. Hast du das verstanden?"

Ich schaue sie noch einen Moment an, einen Augenblick verwirrt. ich lasse ihre Worte auf mich wirken. Ich verstehe dass sie mich zu nichts zwingen wird was ich nicht auch selber wirklich möchte. Und ich verstehe wie schwer es mir fallen wird mich zu trauen. Sie anzurufen und ihr zu sagen, besser gesagt sie darum zu bitten, sie wiedersehen zu dürfen. Ich werde darüber nachdenken müssen. Auch über meine Gefühle und Empfindungen. Ich nicke ihr zu. Mit leiser und stockender Stimme sage ich ihr, dass ich sie verstanden habe.

Ich sage ihr nicht, dass ich mich sicher melden werde, oder etwas vergleichbares. Das wäre nur eine Floskel, nichts was ich jetzt wirklich so meinen könnte. Aber ich denke, das weiss sie auch und ich denke sie wäre enttäuscht, wenn ich nur etwas so dahinsagen würde, was ich nicht auch wirklich meine.

Sie blickt mich noch einen langen Augenblick fest an, studiert mich, mein Gesicht, meine Reaktionen. Sie scheint zufrieden zu sein. Ich spüre wie sie meine Hand losläßt und sich umdreht. Und geht.

Alleine stehe ich noch einen Augenblick da. Blicke stumm geradeaus ohne wirklich etwas anzusehen. Nur in Strümpfen, einen Rock und BH gekleidet. Meine Bluse in der Hand. Die Schuhe und mein Jacket an der Garderobe. Ich weiss nicht was ich fühlen soll. Ich fühle mich unsicher. Ich fühle mich verlassen. Ein Gefühl der Leere. Ich verstehe momentan weder mich noch meine Gefühle. Ich beginne mich langsam anzuziehen und öffne die Tür, blicke noch einmal zurück, aber ich kann sie nirgend wo sehen. Beim rausgehen in die kühle Nacht spüre ich wieder ganz deutlich, dass ich keinen Slip unter dem Rock trage. Dabei frage ich mich, warum sie wollte das ich keinen Slip trage, wenn sie mich noch nicht einmal danach fragt ob ich es auch so gemacht habe. So viele Fragen - nur diese eine nicht.

Noch etwas das ich nicht verstehe und das mich beschäftigen wird. In meinen Gedanken. Bis ich zu einer Entscheidung gekommen bin. Ob ich Frau Zara anrufen werde oder nicht. 
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11. Juni 2009 4 11 /06 /Juni /2009 10:15

"Wie ich sehe gefallen Ihnen meine Beine." 

Überrascht drehe ich mich etwas und blicke in zwei stahlblaue Augen die mich fest ansehen. Es fällt mir schwer dem Blick standzuhalten. Auch weil ich mich ertappt fühle. Eine Bekannte hatte mich zu einer Feier eingeladen. Leider kenne ich sonst niemanden auf dieser Feier und meine Bekannte ist von ihren Freunden komplett in Beschlag genommen. Ich bin nicht so der Mensch der einfach auf fremde Menschen zugeht und ein Gespräch beginnt. Dazu fehlt mir ein wenig der Mut. Und ich bin nicht der Mensch, der bei anderen sofort Interesse weckt und dann auch gleich angesprochen wird. Ich bin das gewohnt. Daher habe ich mir einfach etwas zu essen und trinken geholt und mich an die Seite gestellt. Um nicht zu stören. Und um das Treiben zu beobachtet.

"Verzeihung. Was meinten Sie?"

Ich versuche etwas Zeit zu gewinnen. Mir ist diese Frau schon die ganze Zeit aufgefallen. Nicht weil ich auf Frauen stehe. Nein, das nicht. In ihrem creme-weissen Kleid, das ihr nur halb bis zu ihren Oberschenkeln geht, und ihren Schuhen mit diesen unglaublich hohen und dünnen Absätzen, mit denen sie von Gesprächspartner zu Gesprächspartner schreitet, wäre es schwer gewesen sie nicht zu bemerken. Sie scheint etwa 10 Jahre älter zu sein als ich und sie macht auf mich den Eindruck, als wüßte sie sehr genau was sie möchte - und wie sie bekommt was sie möchte.

"Sie haben mich schon verstanden."

Der Ton ihrer Stimme war fest und etwas schneidend. Aber gedämpft. Worüber ich sehr froh war. Was ich auf keinen Fall möchte ist eine Szene oder gar ein Streit. Ich komme mir vor wie ein Schulmädchen, das von der Lehrerin beim Abschreiben erwischt wurde. Sie schaut mich weiter fest an. Ihr blondes Haar ist streng zurückgekämmt. Sie wirkt auf mich nicht unfreundlich oder unsympathisch. Dennoch weiss ich nicht so recht wie ich mich verhalten soll.

"Bitte entschuldigen Sie" sage ich leise und mit trockenem Mund. Ich senke meinen Blick "ich wollte Sie nicht belästigen."

Ich spüre wie mir ganz warm wird. So als hätte jemand die Temperatur in dem Raum erhöht. Ein paar Augenblicke scheint nichts zu passieren. Die blonde Frau und ich stehen weit genug von den anderen weg, so dass niemand unser Gespräch mitbekommen. Meine Bekannte unterhält sich weiter mit ihren Freunden die sie zu umringen scheinen.

"Nun" höre ich sie sagen und blicke sie etwas schüchtern an. Sie läßt sich Zeit und macht eine Pause, als würde sie sich genau überlegen was sie als nächstes sagen möchte. Ich spüre wie ich nervös werde. "Sie können sich entschuldigen, wenn..." wieder eine Pause. Wieder läßt sie mich zappeln. "sie mir sagen was ihnen an meinen Beinen so gut gefällt."

Überrascht blicke ich sie an. Hat sie das gerade wirklich gesagt? Ich bin von dieser Frage komplett überrumpelt. Sprachlos und mit offenem Mund vergehen die Augenblicke und ich weiss nicht was ich darauf antworten soll. Ja, sie hat recht. Ich habe auf ihre Beine gesehen. Mehr als nur einmal. Ich weiss nicht genau warum. Ich fand ... den Anblick schön. Ich konnte meinen Blick nur schwer abwenden. Aber wie hat sie das bemerkt? Sie war die ganze Zeit in Gesprächen vertieft und hat mich bis zu diesem Moment nicht ein mal angesehen.

"Na?" Noch schneidender und auch ein wenig lauter als bisher untrbricht sie mein Schweigen. "Muss ich wirklich lauter werden und meine Frage erneut stellen?"

Erschrocken halte ich meine Hand vor meinen Mund. Ich schüttle den Kopf. "Bitte". Meine Stimme ist so trocken, dass kaum mehr als ein krächzen zu hören ist. Ich räuspere mich. Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf puterrot ist. Fühle mich in eine Ecke gedrängt. "Bitte, nicht". Verlegen schaue ich mich um ob wir von jemandem beachtet oder gar beobachtet werden. Aber bisher scheint sich niemand auf der Feier für unser Gespräch zu interessieren. Mein Herz klopft. "Ich... ich muss gestehen..." es fällt mir schwer weiterzusprechen. Ich scheine die Worte kaum mehr als nur flüstern zu können. "ich bin fasziniert von ihrem Auftreten. Ich habe mir gedacht, gewünscht, wenigstens halb so gut aussehen zu können wenn ich älter bin." Stumm blicke ich sie an. Nicht sicher wie sie reagieren wird. Ich fühle mich immer noch wie ein dummes Schulmädchen vor ihrer Rektorin.

Sie lächelt mich an. "Das ist sehr lieb von Ihnen. Vielen Dank für das Kompliment". Es klingt ehrlich gemeint. Ich beruhige mich wieder etwas. "Wie heissen Sie?" Ein ehrlicher und freundlicher Ton. 

"Yvone"

Sie hält mir ihre Hand hin. "Sehr erfreut Yvone. Ein schöner Name." Ich nehme die Hand, bedanke mich. Sie umschließt meine Hand mit ihrer Hand und hälft mich fest im Griff, schaut mir dabei tief in die Augen. "Mein Name ist Frau Zara." Schüchtern lächle ich sie an, bemerke, dass sie mir nur ihren Nachnamen gesagt hat. Sie blickt mir weiter tief in die Augen. Beobachtet mich. Meine Reaktionen. Ich senke den Blick.

"Ich denke du schuldest mir etwas, Yvone." Fragend blicke ich sie an. Mir fällt auf, dass sie dazu übergegangen ist mich zu duzen. "Du hast die ganze Zeit auf meine Beine gestarrt." Erschrocken blicke ich mich um als sie das ganz laut sagt. Sie hält meine Hand immer noch fest. Zum Glück scheint uns bisher immer noch niemand zu beobachten. "Ich denke da ist es nur gerecht, wenn du mir auch Deine Beine zeigst. Findest du nicht?" Ihr Ton ist wieder schneidender geworden. Ein Ton der kein nein zulässt. Verlegen nicke ich. Ich weiss nicht wie ich darauf sonst reagieren soll.

"Folge mir." Ohne meine Reaktion abzuwarten läßt sie meine Hand los, dreht sich um und geht. Einen Moment stehe ich wie angewurzelt da. Perplex. Ich traue mich aber nicht stehen zu bleiben. Ich bin überzeugt, dass sie laut genug nach mir rufen wird. Wer weiss was sie dann sagt. Ich will es lieber nicht herausfinden. Ich folge ihr.

Sie führt mich in einen Raum in dem niemand ist. "Stell Dich da drüben hin" dirigiert sie mich. Sie schließt die Tür. So sind wir unbeobachtet. "Gut. Und nun schließ die Augen". Überrascht blicke ich sie an. "Na, wirds bald" herrscht sie mich an. "Du hast zuvor mich beobachtet als ich dich nicht gesehen habe. Da ist es nur fair, dass ich nun dich beobachten kann, wenn du mich nicht siehst."

Ich schlucke. Sie hat nicht unrecht. Ich fühle mich schuldig und von ihrer Argumentation in die Enge getrieben. Wäre ich nicht so aufgewühlt und verwirrt von der ganzen Situation und wie ich da hineingeraten bin, wäre mir sicher etwas eingefallen, um mich dagegen zu behaupten. Aber jetzt gerade fühle ich mich verunsichert. Aus dem Gleichgewicht gebracht. Verletzlich.

Ich schliesse meine Augen. Stehe erst einmal da. Lasse mich beobachten. Es ist ein sehr komisches Gefühl. So dazustehen. Zu wissen, dass man beobachtet wird ohne selbst zu sehen.

"Zeig mir mehr von Deinen Beinen." Erschrocken blicke ich sie an. Ihre Augen funkeln zurück. Scheinen mich zu durchbohren. "Du hast auch mehr von meinen Beinen gesehen" sagt sie streng. "Und lass Deine Augen zu. Oder soll ich Deiner Freundin erzählen, was für eine kleine Spannerin du bist?" Ich halte kurz die Luft an. Schließe meine Augen ganz fest. Ich weiss, dass sie mit mir und meinen Ängsten spielt. Aber ich weiss nicht wie ich mich dagegen wehren kann ohne Aufmerksamkeit zu erregen die ich nicht möchte.

"So ist es brav Yvone. Ich kenne Deine Freundin sehr gut. Sie würde mir alles glauben was ich ihr sage. Das kannst du mir glauben. Und nun möchte ich sehen, ob du deine Entschuldigung ehrlich meinst. Zeige mir mehr von Deinen Beinen." 

Langsam greife ich mit meinen Händen zu meinem Kleid. Es ist knöchellang. Ich greife zu dem Stoff von meinem Kleid der in Höher meiner Schenkel ist und ziehe ihn langsam nach oben. Ich spüre wie sich der Saum meines Kleides nach oben bewegt und langsam meine Unterschenkel entblößen.

"Weiter" höre ich sie sagen. Ich raffe mehr Stoff in meinen Hände und spüre, wie meine Knie unter dem Kleid zum Vorschein kommen. Die Situation wirkt surreal auf mich. Als wäre ich in einem Traum aus dem ich nicht mehr herausfinde. Und auch spüre ich, wie ein Gefühl der Scham und der Demütigung meinen Körper überflutet.

"Weiter" kommt wieder ihr kurzes Kommando. Ich gehorche, verliere aber den Sinn dafür, wie viel Bein ich inzwischen zeige. Ich habe angst, dass man schon die Spitze von meinen halterlosen Strümpfen sehen kann. Dies wäre mir wirklich sehr peinlich.

"Weiter." Wie in Trance bewege ich mich. Mir ist schleierhaft warum ich das wirklich mache. Meine Gefühle spielen verrückt. Es ist so demütigend und zugleich spüre ich, wie ein Schauer nach dem anderen meinen Körper durchfährt. Ich verstehe nicht, was mit mir passiert. Warum mein Körper so reagiert, auf eine Situation, aus der ich nur fliehen möchte. Und doch schaffe ich es nicht mich zu bewegen. Statt dessen halte ich mein Kleid so hoch, dass man meine Beine ganz sehen kann.

Ich halte inne. Die Sekunden vergehen. Ich traue mich nicht meine Augen zu öffnen. Zu viel Angst habe ich davor, dass sie wirklich zu meiner Bekannten geht und erzählt was ich hier gerade tue. 

In der augenblicklichen Stille höre ich so etwas wie ein 'klick'. Es scheint kurz hell geworden zu sein. Irritiert öffne ich die Augen. Wieder dieses 'klick' und eine Art Blitz. Ich blinzle in das Licht, für einen Moment bin ich desorientiert und sehe nichts. "Deine Handynummer. Wie lautet sie." Zu verwirrt sage ich sie ihr. Jetzt erst bemerke ich, dass sie mich photografiert hat. Schamesröte schiesst mir in mein Gesicht.

Flehend frage ich sie was sie vorhat.

"Du brauchst keine Angst zu haben. Das ist nur eine Erinnerung für mich. Und für Dich. Ich schicke Dir grade dieses hübsche Bild von dir zu deinem Handy. Somit hast du auch meine Nummer. Speicher sie dir ein. Ich werde dich morgen um Punkt 8 am Abend anrufen. Enttäusche mich nicht und geh dann an das Telefon. Ich kann mit Enttäuschungen nur schwer umgehen. Nun geh. Wir hören uns morgen"

Es klang wie eine Drohung. Sie hat es ruhig und freundlich gesagt. Aber ich bin sicher, dass es besser wäre nichts zu tun was sie verärgern könnte. Ich fühle mich ausgetrickst. Wie konnte das nur passieren. Fluchtartig verlasse ich den Raum. Suche meine Handtasche. Greife nach meinem Handy. Eine neue Nachricht. Ich öffne sie. Eine Bilddatei. Mir stockt der Atem. Es ist alles zu sehen. Mein Gesicht. Wie ich mein Kleid hochhalte. Meine Beine. Meine halterlosen Strümpfe. Sogar mein Höschen ist klar zu sehen. Es ist so peinlich, so demütigend dieses Bild zu sehen und das es bedeutet, dass sie mich in ihrer Hand hat. Wenn es sonst jemand sieht. Wie sollte ich das erklären?

Ich verlasse die Feier ohne mich zu verabschieden. In meinem Kopf schwirren die Gedanken. Ich bin mir meiner Gefühle nicht mehr klar. Es ist furchtbar. Wie konnte das alles nur passieren. Und doch ist da auch ein kleines bitzeln, eine Erregung. Ich kann es mir nicht erklären. 

... wie es weitergeht ... 

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5. Juni 2009 5 05 /06 /Juni /2009 08:49
Eine Stunde. Nur eine Stunde ist es her - und mir kommt es vor wie eine Ewigkeit. Vor einer Stunde habe ich sie zum ersten mal gesehen. Ich hatte sie über einen Chat kennengelernt. Ich wollte dominiert werden. Und jetzt ist es real geworden.
 
Vor einer Stunde hat sie mir die Tür geöffnet. Ich hatte schon ein Bild von ihr gesehen. Aber ich war nicht darauf gefasst wie gut sie in ihrem schwarzen Kleid aussieht. Ihre blonden Haare fallen keck über ihre Schultern und das Kleid betont ihre Figur sehr verführerisch. Dagegen komme ich mir eher wie das hässliche Entlein vor, auch wenn ich mich für den Abend extra schick angezogen habe.
 
Mit einem freundlichen Lächeln bittet sie mich herein und ich nehme ihre Einladung gerne an. Ich trete ein. Sie schließt die Tür und sperrt sie ab - es hätte für mich ein Zeichen sein können.
 
Sie führt mich zu einer Sitzecke und wir setzen uns. Sie bietet mir einen Sekt an und ich nippe aufgeregt daran. Wir kommen ins Plaudern und verstehen uns auf Anhieb. Der Sekt macht sich langsam bemerkbar. Immer wieder nippe ich. Meine Zunge fühlt sich so trocken an. Der Sekt steigt mir langsam zu Kopf und löst meine Zunge. Wir plaudern über dies und das. Ganz unverfänglich. Zuerst. Doch mit der Zeit werden die Fragen direkter. Vorsichtig. Ohne mich zu verschrecken. Mir fällt es garnicht auf. Ich bin zu nervös und aufgeregt. Und dann der Sekt. Sie erfährt von mir was sie erfahren möchte. Meine Gefühle.
 
Ihr Blick verändert sich. Ich bemerke es erst nicht. Sie setzt sich gerader hin. Ihre Stimme verändert sich. Die Stimmung verändert sich und erst jetzt fällt es mir auch auf. Die Luft scheint zu knistern.
 
Dann die Worte mit denen alles begann: "Ich möchte das Du jetzt aufstehst und Dich ausziehst. Keine Worte. Tu es. Oder geh!".
 
Ich zögere. Kann ich es wirklich? Will ich es wirklich? So lange habe ich davon geträumt. Bin ich bereit?
Keine Worte. Keine Hilfe. Ich muß mich alleine entscheiden. Was wird passieren? Was könnte passieren? Könnte ich weggehen mit dem Gewissen, daß "es" hätte passieren können und ich dann nicht weiß was hätte passieren können?
 
Ich denke das war der Grund. Ich hätte einfach nicht so davon gehen können. Also bin ich aufgestanden und habe angefangen mich auszuziehen.
 
Es war nicht das erste mal das mir dabei jemand zusieht. Es war nicht das erste mal das mir lüsternde Blicke zugeworfen werden. Aber es war das erste mal, daß ich es auf Anweisung getan habe. Und es war demütigend es tun zu müssen. Und spannend. Ich war hin und hergerissen. Und mir war ganz heiss.
 
So stand ich bald nackt vor ihr. Doch sieh hat mich nur angesehen. Von Kopf bis Fuß. Ich konnte nicht entscheiden ob es ihr gefällt was sie sieht. Ob sie zufrieden ist. Was denkt sie?
 
"Beine weiter auseinander" hörte ich sie sagen. "Weiter". "Noch weiter". Bis ich ganz gespreizt war. Ganz offen. "Hände hinter den Nacken". "Ellbogen weiter auseinander". "Weiter". Kommando folgte auf Kommando und meine Brüste boten sich ihr an.
 
"Den Kopf zurück". "Weiter zurück". "Mach den Mund auf". "Weiter". "Streck die Zunge raus". Es war so demütigend so dazustehen.
 
Und so stand ich. Ohne das etwas passierte. Ich stand einfach. Ich hab nicht sehen können was um mich herum passiert, da ich nur die Decke ansehen konnte. Musik spielte im Raum und so habe ich auch nicht lauschen können ob sie sich bewegt. Aber plötzlich hatte ich das Gefühl das sie ganz dicht bei mir steht. Ich fühlte eine Hand an meiner Seite. Sie wanderte langsam über meinen Körper. "Nicht bewegen" flüsterte Sie mir zärtlich ins Ohr.
 
Ihre Hand grapschte nach meiner Brust. Sie prüfte sie. Wog sie in ihrer Hand. Zog an meinen Nippeln. Dann wandte sie sich meinem Po zu. Ich sollte mich vorbeugen und sie zog meine Pobacken auseinander. Ich sollte mich wieder aufrichten. Sie wendete sich meinem Gesicht zu. War mir ganz nah. Sie prüfte meine Zunge. Mein Gebiss. Nichts war ihr zu unwichtig. Überall fasste sie mich an. Mal sanft. Mal grob. ich fühlte mich wie ein Vieh auf einem Markt. Es war so demütigend das über mich ergehen zu lassen. Und zugleich so erregend.
 
Sie ließ von mir ab. Sie setzte sich auf einen Stuhl.
 
"Wenn Du bereit bist meine Sklavin zu werden, dann knie dich hin". Und ohne zögern kniete ich.
 
"Nun kriech auf allen vieren zu mir und nimm Dein Halsband in Empfang". Und ohne zögern kroch ich zu ihr.
 
Sie legte mir ein Halsband um und ich hörte wie ein Schloss einrastete. Klick.
 
"Nun gehörst Du mir. Du darfst mir zum danke meine Füße küssen". Und ohne zögern beugte ich mich zu ihren Füßen und küßte sie demütig.

Ich hatte gefunden was ich suchte. Ich war glücklich.

Ich war nun ihre Sklavin. Nach nur einer Stunde.
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