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26. Januar 2012 4 26 /01 /Januar /2012 16:55

Was wäre ... wenn man die Augen öffnet und alles dunkel um einen bleibt ...

Was wäre ... wenn man feststellt, dass man in einem Raum ist den man nicht kennt ...

Was wäre ... wenn man bemerkt, dass man keine Kleider mehr trägt ...

Was wäre ... wenn man keine Erinnerung mehr daran hat was geschehen ist ...

Was wäre ... wenn man vergebens vesucht seine Arme und Beine zu bewegen ...

Was wäre ... wenn man ganz wehrlos ist ...

Was wäre ... wenn man erkennt, dass man hilflos warten muss was geschieht ...

Was wäre ... wenn man nicht weiss wie viel Zeit in der Dunkelheit vergeht ...

Was wäre ... wenn man plötzlich Schritte hört ...

Was wäre ... wenn sich eine Tür öffnet wo vorher Schatten war ...

Was wäre ... wenn jemand in den Raum tritt ...

Was wäre ... wenn einem plötzlich die Erkenntnis trifft, was mit einem passiert ist ...

Was wäre ... wenn die Gedanken nun achterbahn fahren ...

Was wäre ... wenn der Kopf beginnt sich auszumalen was alles mit einem geschehen könnte ...

Was wäre ... wenn es kein wäre wäre ... 

Was wäre ... wenn es wirklich passiert ... jetzt ... mit Dir

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9. Dezember 2011 5 09 /12 /Dezember /2011 17:25

Hallo erstmal,

ja ich weiss, ich habe schon ewig keinen Blogeintrag mehr geschrieben. Oft vorgenommen, genauso oft verschoben. Schande über mich.

Heute möchte ich ein paar Gedanken zum Thema Grenzen und Tabus in BDSM schreiben. Das Thema bewegt mich schon sehr lange, da es praktisch auch jedesmal wenn man jemanden aus dem BDSM-Umfeld kennenlernt von neuem aufpoppt. Es ist die Frage nach dem 'was magst Du' oder 'was magst Du nicht' ... 'was magst Du garnicht' und 'was geht mal garnicht'.

Im BDSM erlebt man oft wie jemand sagt 'eine Sklavin hat keine Tabus zu haben, sie muss für ihren Dom, Top, Besitzer uneingeschränkt zur Verfügung stehen'. 

Aber wie geht das zusammen? Kann jemand wirklich tabulos sein. Ist nicht allein dieser Anspruch des Tabulosen, dieses Dogma das einige vertreten, genauso eine Art Tabu? Eine Art 11. Gebot unter den Tabulosanhängern? "Du sollst nicht haben ein Tabu" (zumindest keines das deinen Besitzer einschränkt!). Ist das nicht ein Wiederspruch in sich, da es als Tabu alle anderen Tabus ausschließen soll und sich damit selbst ausserkraft setzt? 

Ich denke es erden sehr oft ein paar Dinge miteinander vermischt. Zum einen der Bereich 'mag ich nicht' mit 'hab ich ein Problem damit' (also eine Grenze) und 'das ist mir zutiefst zuwieder' (also mitunter ein gesellschaftlich vermitteltes Tabu).

Über mögen und nicht mögen im BDSM

Jeder Mensch hat Dinge die er oder sie mag und nicht mag. Obgleich ich Eis (also Eiscreme) mag, mag ich kein Schokoladeneis. Wenn ich nicht 'muss' würde ich es nicht freiwillig essen, aber wenn es aus irgend einem anderen Grund nicht geht, dann würde ich es tun. Allein um nicht unhöflich zu sein wenn sich jemand viel Mühe gemacht hat und mich damit überraschen wollte. Genauso gibt es Dinge im BDSM-Bereich die ich mag oder weniger mag, wenn sie jedoch passieren würden, naja ... ich denke als Devote gehört es manchmal auch dazu ein wenig zu 'leiden'. Es verstärkt ja auch das Gefühl des Ausgeliefertseins oder des Sich-Ergebens.

 

Über Grenzen im BDSM

Eine Grenze im BDSM-Sinne bezeichnet Praktiken (oder Intensität), die nach Absprache im Spiel als inakzeptabel oder riskant betrachtet wird. Man unterscheidet hier zwischen harten Grenzen und weichen GrenzenGrenzen können aus aus vielen Gründen existieren - als Beispiel sein hier ethische, moraliche, körperliche, gesundheitliche Gründe gennant, ebenso wie Scham-, Ekel- und Schmerzgrenzen. Sowohl Tops als auch Bottoms haben individuelle Grenzen.

Harte Grenzen: Harte Grenzen sind Grenzen, die meist als unantastbar angesehen werden und an die auch nicht langsam herangetastet werden soll. Im Gegensatz zu Tabu ist ein Gespräch über harte Grenzen oder ein Spiel an oder in der Nähe einer harten Grenze jedoch meist möglich ("hart an der Grenze spielen").

Weiche Grenzen: Mit weichen Grenzen werden Grenzen bezeichnet, die eventuell überschritten werden können. Sie sind teilweise von Spiel zu Spiel unterschiedlich und sind manchmal von der Tagesform abhängig (zum Beispiel bei Schmerzgrenzen). Sie sind teilweise auf Grenzen der Art „Ich weiß nicht, ob die Praktik gut gehen wird, wir können uns aber langsam rantasten“.

Grenzveränderungen: Im Laufe des BDSM-Lebens verändern sich häufig die Grenzen - oftmals durch Ausprobieren und Experimentieren. In welche Richtung sie sich verändern, ist individuell sehr unterschiedlich: so können manche Grenzen ganz wegfallen, harte Grenzen zu weichen werden - oder umgekehrt: es ergeben sich neue Grenzen und manche weiche Grenzen werden zu harten.

Das Spiel mit Grenzen: Für viele BDSMler ist es ein besonderer Reiz, sich an eine Grenze heranzutasten oder sie teilweise zu überschreiten (bei weichen Grenzen). Das Spiel wird dadurch intensiver, oftmals verschieben sich danach die Grenzen, allerdings steigt auch die Gefahr eines Fehlspieles.

Quelle: SMiki

Ich denke damit ist eigentlich das allermeiste zum Thema Grenzen gesagt. Ich finde gut hier nochmal zwischen harten und weichen Grenzen zu unterscheiden und ich denke mit zunehmender Erfahrung und auch mit zunehmendem Vertrauen zu einer bestimmten Person lassen sich Grenzveränderungen wahrnehmen. So habe ich es oft auch wahrgenommen das was man bei einem bestimmten Menschen akzeptieren würde, bei einem anderen Menschen auf keinen Fall akzeptieren würde. 

 

Über Tabus im BDSM

Wie man bei den Grenzen gesehen hat kann nochmal zwischen harten Grenzen und Tabus unterschieden werden. Aber schauen wir uns erstmal an wie Tabu ganz allgemein definiert ist:

Eine Definition des Tabu-Begriffs gab Sigmund Freud in seinem grundlegenden Werk Totem und Tabu:

„Die Tabuverbote entbehren jeder Begründung, sie sind unbekannter Herkunft; für uns unverständlich, erscheinen sie jenen selbstverständlich, die unter ihrer Herrschaft leben.“

Entsprechend ist ein Tabu etwas zutiefst Verbotenes, steht aber auch für etwas Unausgesprochenes, ja Unaussprechliches, das weit über eine Einschränkung durch vernünftige Verhaltensformen (Sitte oder Gesetz) hinaus gehen kann. Wir haben es vielmehr zu tun mit Scheubarkeitsschranken, die aus vorrationalen, instinktiven und/oder religiösen Haltungen des Abscheus oder auch der Ehrfurcht herrühren: Ursächlich aus einer Haltung heraus, die in einem einzigen, mit Tabu belegten Objekt zwei scheinbar gegensätzliche Aspekte, das extrem Reine und Heilige ebenso wie das Unreine bzw. das zu Meidende, gleichermaßen wahrnimmt. Tabuistisches Verhalten entspricht den kulturell erworbenen Techniken der Überbrückung einer gesamtgesellschaftlich wahrgenommenen Spannung zwischen Begrenzung und Grenzüberschreitung.

Quelle: Wikipedia

Und im BDSM-Bereich ist dazu nachzulesen:

Ein Tabu ist entweder eine Praktik, die ein Beteiligter eines sadomasochistischen Spiels niemals ausüben möchte, oder ein Lebensbereich, der niemals von einem Spiel berührt werden darf. 

Im Rahmen von Absprachen werden Tabus fast immer erwähnt, da sie für die Beteiligten von eminenter Bedeutung für den Erhalt des seelischen Wohlbefindens sind. Im Gegensatz zu Grenzen sind Tabus immer unantastbar, auch im Gespräch mit anderen.

Praktiken können dann ein Tabu sein, wenn einer der Beteiligten Ekel vor einer Praktik empfindet oder die Praktik ethische oder moralische Vorstellungen verletzt.

Spiele mit D/S-Komponenten betreffen manchmal nicht nur die Beteiligten als Person, sondern können auch Auswirkungen in einem oder mehreren Lebensbereichen haben, beispielsweise durch Kleider- oder Verhaltensvorschriften, die von unbeteiligten Personen bemerkt werden könnten. Für die Beteiligten würde dann ein Tabu bestehen, wenn eine sadomasochistische Praktik unter keinen Umständen Auswirkungen in einem bestimmten Lebensbereich haben darf.

Im Rahmen von Rollenspielen werden manchmal Sklavenverträge geschlossen, in denen diese Lebensbereiche oft ausdrücklich als absolut spielfreie Lebensbereiche erwähnt werden.

Quelle: SMiki

 

Halte wir also nochmal fest. Es kann unterschieden werden zwischen 'mag ich nicht', einer weichen Grenze, einer harten Grenze und dann dem Tabu. Ich denk das hilft der Diskussion schon mal weiter, da es nicht ganz schwarz oder weiss ist, sondern da es auch noch grau gibt und sich so manche Diskussion auch entspannen läßt. 

 

Über die Tabu-Typologie - oder ... die Tabulogie (ein kleines Wortspiel)

In meinen Gespräch mit Leuten habe ich bisher drei typen von 'Tabuanhängern' erlebt.

1. Der ich achte und richte mich nach den Grenzen und Tabus einer Sub-Typ

2. Der ich erwarte Tabulosigkeit - jedoch schließe ich manche Dinge für mich aus-Typ

3. Der ich erwarte absolute Tabulosigkeit auch bei Dingen die ich selber nicht tun würde-Typ

Viele Leute machen ja auch anhand der 'Tabulosigkeit' den Unterschied zwischen jemand der 'nur' devot ist (sprich hat Grenzen und/oder Tabus) und einer Sklavin, eines Sklaven (sprich jemand der bereit ist Tabulosigkeit zu akzeptieren). Demzufolge würde jemand der 'nur' devot ist eher zum Typus 1 passen und jemand der sich als Sklave oder Sklavin sieht zum Typus 3 passen.

Bei Typ 2 ist das jetzt nicht mehr so einfach. Im Prinzip wird hier ja gesagt, dass man Tabulosigkeit erwartet, das man aber aufgrund eigener Vorlieben und Grenzen bestimmte Dinge (aller Voraussicht nach) nicht tun oder nicht anwenden würde. Das es aber theoretisch sein könnte. Oder auch nicht. 

 

Und nun?

Ja nun ... ich will nicht behaupten das ich für mich eine Lösung gefunden habe was ich sein möchte. Also ich sehe für mich durchaus Grenzen und das ein oder andere würde ich für mich auch als Tabu bezeichnen. Ich muss aber auch gestehen, dass das 'nicht eingeschränkt sein' durchaus einen Reiz hat, zumindest wenn ich - hoffentlich - sicher sein könnte, das manche Dinge doch nicht passieren, selbst wenn sie passieren könnten.

Vorhin bei den Ausführungen ging es ja auch mal darum, dass BDSM ein Spiel mit den Grenzen sein kann. Ich denke dieses sagt schon vieles. Und ich denke auch das ein verantwortungsvoller Top dies durchaus berücksichtigt. Aber es gibt dann eben auch immer die Leute die mit aller Gewalt etwas 'durchbrechen' wollen. Und sei es nur um jemanden zu zeigen das man die Macht über jemanden hat dies jemandem anzutun.

Manche sehen es als eine Art Spiel an. Aber es ist ein Spiel mit Menschen und mit echten Gefühlen. Manche Spiele können auch zu weit gehen. Oft zeigt es sich dann wohl erst dann wer ein 'guter' und wer ein nicht so guter Top ist und ob jemand in der Lage ist dann die Devote aufzufangen oder ob man als Devote dann alleingelassen wird. Und das ist wiederum eine Frage des Vertrauens - wie stark lasse ich mich auf jemanden ein. Vertraue ich als Devote diesem Menschen, kann ich mich ihm oder ihr anvertrauen. Und wenn jemand mal eine Grenze überschreitet, wenn das 'Spiel' zu weit geht, kann ich dem Menschen danach dann immer noch vertrauen.

Schwierig. Und ich denke darauf wird jeder für sich eine Antwort finden müssen. 

Bis bald

Eure Yvone

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25. September 2009 5 25 /09 /September /2009 06:50
"Zu was möchtest Du erzogen werden?" ... früher oder später kommt es im Gespräch mit einer dominanten Person sehr gerne zu dieser Frage, besonders wenn man als devote zugegeben hat, das man sich nach Erziehung und Führung sehnt. Und die Frage ist nicht unverständlich. Nur die Antwort ... ist kompliziert.

Denn zu was möchte man erzogen werden? ... was gibt es denn zu was man erzogen werden wollen könnte?

In einem Gespräch vor kurzem wurde, wenn man so will, ein Teil der Antwort gleich mitgegeben. Und so wurde ich gefragt, ob ich lieber eine Sklavin, ein Dienerin oder ein Schosstierchen sein möchte.

Das ist schon sehr hilfreich. Nur ... was unterscheidet jetzt die Sklavin, von der Dienerin vom Schosstierchen?

Ich hatte diese Frage gestellt und zur Antwort bekommen:
Die Sklavin ist hauptsächlich für die sexuellen Gelüste da.
Die Dienerin ist da um die Herrin zu bedienen und für ihr leibliches Wohl zu sorgen.
Das Schosstierchen, zum Beispiel ein Hündchen, müsste ich mich als solches benehmen, mich auf allen vieren bewegen, nicht reden, aus einem Napf fressen und trinken und dergleichen.

Nun wurde ich aber doch noch gefragt, wie ich mir das eine wie das andere selber vorstelle. Was ich darüber denke und welche Meinung ich über das ein oder andere habe. 

Die Sklavin stelle ich mir so vor, dass sie eher in Ketten gehalten wird, eher nackt ist, in einem Käfig oder einem Raum gesperrt ist wenn sie nicht gebraucht wird, sowie eine eher strenge Behandlung und einem strengen Kommando begegnet. Was ihr nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten für sie ... sogar wenn es nur alltägliches ist wie essen, trinken oder auf die Toilette zu gehen. Sie ist der Herrschaft sexuell gefügig, sowohl gebend als auch empfangend und hat keine Rechte. Die Sklavin, ihr Körper, ist in gewisser Weise einfach Objekt und Besitz.

Die Dienerin stelle ich mir vor wie eine Bedienstete, eine Zofe oder Angestellte. Die Kleidung eher formal und korrekt, züchtig elegant bis bieder, in eigenen Räumlichkeiten bei der Herrschaft wohnend, eigenen Besitz habend und auch Ausgang bekommend sowie andere Freiheiten hat. Sie dient der Herrschaft, serviert, assistiert und geniesst bis zu einem gewissen Grad das Vertrauen der Herrschaft. Was ihr nicht verboten wurde, ist ihr durchaus erlaubt, dabei hat sie jedoch immer darauf zu achten die Herrschaft, gerade vor anderen Personen, nicht zu beschämen. Strafen können auch streng sein, in Richtung klassische englische Erziehung. Sexuelle Dinge spielen eine eher untergeordnete Rolle.

Das Schosstierchen stelle ich mir vor, nunja... wie man sich ein etwas verwöhntes Kätzchen oder Hündchen vorstellt. Niedlich anzusehen, vielleicht sogar an der Leine gehalten, kann es sich manche Torheit erlauben die man sonst nicht durchgehen lassen würde. Dennoch muss es auf Kommando folgen und sich artgerecht verhalten, was manche Demütigung mit sich bringt. Sie wird dressiert oder sogar abgerichtet, darf Kunststückchen vollführen, schläft im Körbchen, hat es dabei aber nicht ungemütlich. Es ist der Herrschaft aber auch ausgeliefert und Strafen können genauso empfindlich sein. 

Was könnte ich mir nun für mich vorstellen?
An der Sklavin könnte mich reizen, dass sie einfach Objekt und Besitz ist, dass ihr erstmal alles verboten ist und sie sich nur durch Wohlverhalten kleinere Freiheiten verdienen kann. Eine schön demütigende Vorstellung. Allerdings steht für mich persönlich sexuelles nicht so im Vordergrund. Für mich ist Sex ein Thema das passieren kann, aber nicht passieren muss.
An der Dienerin könnte mich das etwas formalere reizen, dass elegantere, der Herrschaft zur Hand gehen zu dürfen, dabei jedoch nicht mit umbedingt mit "Samthandschuhen" angepackt zu werden, sondern, gerade bei einem Fehler, durchaus auch mal ruppiger behandelt zu werden. Allerdings weiss ich nicht, ob dienen und dienen und nochmal dienen nicht mit der Zeit etwas einförmig ist.
Was mir am Schosstierchen gefallen könnte, dass hier mitunter der Part der Erziehung der sicher sehr stark in Richtung Dressur und Abrichtung geht, am ehesten hervorsticht und das es sicherlich sehr demütigend sein kann sich ausschliesslich wie ein Tierchen zu verhalten. Allerdings liegt hier auch mein Vorbehalt ... dass man sich nur noch so verhalten darf und ich stelle mir das doch sehr eingeschränkt vor.

Wenn ich mir nun einen Wunsch zusammenstellen dürfte... dann denke ich, ich würde mir eine Ausbildung zu 5 Teile zu einer Dienerin, zu 3 Teilen die Ausbildung zu einer Sklavin und zu 2 Teilen die Ausbildung zu einem Schosstierchen wünschen. Falls so etwas überhaupt mit sich vereinbar ist.

PS: Die Vorstellungen die ich über die Sklavin, die Dienerin und das Schosstierchen geschrieben habe, sind meine persönlichen Ansichten. Ich behaupte nicht, dass man dies nur so definieren kann oder muss, es wird noch viele weitere Ansichten oder Aspekte geben die ich entweder garnicht berücksichtigt habe oder die von anderen Menschen einfach anders gesehen werden. 

PPS: Die Dame war zumindest mit meiner Überlegung dazu zufrieden. Wie denkt Ihr darüber?


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7. August 2009 5 07 /08 /August /2009 09:09
Ich hatte mich gefreut eine Bekannte im Chat zu sehen und hatte sie begrüßt. Sie war einer meiner ersten Kontakte im Strafbuch und so fühle ich nach wie vor eine gewisse Verbundenheit zu ihr.

Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Gesprächen mit ihr. Entweder ist das Gespräch sehr demütigend und ich muss gestehen für mich erregend. Oder das Gespräch ist frustrierend und ich habe das Gefühl mit Anlauf gegen eine Wand geklatscht zu sein. So wie letztens.

Sie würde nie auf die Idee kommen mich anzusprechen. Bei unserem ersten Kontakt hatte sie mich angesprochen und so haben wir uns kennengelernt. Seitdem - wenn ich sie im Chat sehe und den Wunsch habe sie zu sprechen -muss ich devot und demütig darum bitten in ihren Raum kommen zu dürfen. Sehe ich es zu spät das sie online ist oder spreche ich sie aus einem anderen Grund nicht an, so ist es auch schon vorgekommen, dass sie mir grollt. Spreche ich sie an scheint sie es zu geniessen mich erst um unklaren zu lassen ob sie mich empfangen möchte. Sie zeigt mir dies indem sie mich in der Regel erst etwas warten lässt und mir dann mitteilt ob sie mich empfängt oder nicht. Und wehe ich bin dann nicht augenblicklich bei ihr wenn sie sich dazu entschlossen hat Zeit für mich zu haben.

Das ist in Ordnung für mich. Sie ist dominant und ich bin devot und sie scheint diese Art von Machtspielchen zu geniessen und auch ich kann mir in der Rolle der devoten Bittstellerin gefallen.

Habe ich die Erlaubnis den Raum zu betreten, so muss ich mich hinknien, die Schenkel spreizen, die Hände auf die Oberschenkel legen, den Blick devot senken, sie begrüßen und mich demütig dafür bedanken, dass sie mir erlaubt hat in ihren Raum eintreten zu dürfen.

Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht scheidet aus. Sich "normal" mit ihr zu unterhalten, über Gefühle oder einfach "über das Wetter" geht mit ihr nicht. Ich bin die devote Bittstellerin und habe mich in ihrem Raum ihren Regeln zu fügen. Und dies zeigt sie mir bei jeder Gelegenheit.

Aber ich fühle mich dabei nicht unwohl. Gerade weil sie mich so behandelt spreche ich auch sehr gerne mit ihr. So eigentümlich das klingt. Ich will damit nicht sagen, dass ich nur so und nicht anders behandelt werden möchte. Ganz und garnicht. Aber es ist eben auch eine Form die mir gefallen kann.

Und dann gibt es Tage, da können mitunter Kleinigkeiten dazu führen das aus einer demütigenden Situation eine frustrierende Situation wird. Dann scheint das ganze Gespräch von einer Sekunde auf die andere zu eskalieren und in der Regel werde ich dann aus ihrem Raum geworfen. Ich weiss garnicht wie wir das schaffen. Oder wie ich das schaffe. Aber jedes unserer Worte scheint mit einer absolut traumwandlerischen Sicherheit den jeweils anderen "auf die Palme" zu bringen. So unähnlich wir uns in unseren Wünschen sind dominiert zu werden oder zu dominieren, so ähnlich wir uns mitunter in der Art des Dominiertwerdens gleichen, so sehr scheinen wir uns auch zu gleichen wenn es um das Besetzen von Ansichten und Positionen geht. Ich denke einfach wir können beide unglaublich stur sein und schaffen es immer wieder Punkte anzusprechen bei denen es uns leicht fällt "auf stur zu schalten".

Erstaunlich.

Warum wollte ich eigentlich mit ihr sprechen? Ich denke um ein wenig die demütigende Atmosphäre bei ihr geniessen zu können. Vielleicht hat sie auch recht wenn sie sagt "ganz oder garnicht - keine Spielereien". Aber ihre Ansicht sich einer Herrschaft absolut und bedingungslos unterwerfen zu müssen geht mir zu weit. Besonders wenn man sich nur aus dem Chat kennt. Ich kann mein reales Leben nicht von einem Tag auf den anderen komplett umstellen nur um jemandem zu gefallen. Mein Lebensunterhalt wird auch nicht von ihr bezahlt. Ich kann nicht dann da sein wenn sie Lust hat mich da zu haben.

Gefühle, Ansichten oder Wünsche erzählen oder erklären? Keine Möglichkeit. Wünsche die nicht ganz darauf abgerichtet sind oder dazu beitragen sich ihr zu unterwerfen haben keine Chance. 

Wie sagt sie so schön ... "Waschen ohne Nass zu machen geht nicht". Aber muss man immer ins tiefe Wasser gehen und kann man nicht ab und an auch einfach nur mal ein wenig plantschen? Ist es wirklich so, dass eine "Beziehung" einer Sub zu einer Herrschaft gleich "tief ins Gehirn" gehen muss und immer vorgeht? Wie soll man sich da einfach mal etwas kennenlernen, um zu sehen ob man überhaupt füreinander bestimmt ist, wenn der einzigste Weg der ist, das man sich von anfang an unterwirft, um dann erst mit der Zeit festzustellen, ob man mit dem anderen Menschen überhaupt zurechtkommt? Kann das wirklich funktionieren? Ist das nicht ein wenig zu viel verlangt? Oder reden wir einfach nur komplett aneinander vorbei?

Ich solle darüber nachdenken. Damit war ich "entlassen".

Klatsch. Da war sie wieder, die Wand.


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2. August 2009 7 02 /08 /August /2009 08:48
Gefesselt. Auf einem Bett liegend. Die Hände am Kopfende. Die Beine am Fussende. Gespreizt. Wehrlos. Nackt. Ausgeliefert.

Nur mit einer Feder berührte sie meinen Körper. Eine Pfauenfeder. Sanft streichelt sie über meinen nackten Körper und läßt mich tief erschauern. Die feinen Federn berühren mich am Busen, an meinen Hüften, meine Scham.

Fest ziehe ich an meinen Fesseln. Nicht um zu fliehen. Aber ich muss mich einfach irgendwie bewegen. Still liegen zu bleiben - unmöglich. Zu gross der Reiz, zu fein, und ich weiss nicht wohin mit den ganzen Gefühlen.

Die Fesseln halten mich fest. Unnachgiebig. Kaum das sie mir etwas Bewegung schenken. Umso ausgelieferter fühle ich mich. Hilfloser.

Mein Körper präsentiert sich Dir. Bäumt sich auf unter Deinen Berührungen. Soweit es die Fesseln gestatten.

Keine Regung bleibt Dir verborgen. Offen und gespreizt liege ich da und kann nichts tun ausser mich von Dir in den Wahnsinn streicheln lassen. Dieses feine Kribbeln dort wo mich die Federn berühren. Es scheint sich selbständig zu machen. Das Kribbeln. Ich muss nur noch meinen berührt zu werden und schon spüre ich das Kribbeln. Zu leicht sind die Berührungen als das ich noch zwischen wirklicher und empfundender Berührung entscheiden könnte.

Ich fühle mich so hilflos. Ausgeliefert.

Du zeigst mir welche Macht Du über mich hast - allein mit einer Feder.
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30. Juli 2009 4 30 /07 /Juli /2009 17:49
Beschämend. In einem Raum zu stehen. Den Rock des Kleides so hoch zu halten, dass deutlich zu sehen ist, dass ich unter dem Rock des Kleides nichts trage. Nur meine blank rasierte Scham ist zu sehen. Und die halterlosen Strümpfe, die ich ebenfalls trage. Schwarze Pumps mit mittelhohen Absätzen.

Das Kleid nur knapp die Schenkeln bedeckend - wenn ich es nicht so hoch halten würde, dass es unterhalb meiner Taile gerade nichts bedeckt. Rückenfrei. Schwarz. Ein weisses Schürzchen. Dazu weisse Handschuhe. So bin ich ihr heute unter die Augen getreten. Und durfte mich ihr präsentieren.

Das schwierigste ist das Stehenbleiben. Sich nicht bewegen. Man will sich bedecken. Schützen. Alles nur nicht so zeigen. So demütigend. Schamesröte die Wangen bedeckend. Den Blick gesenkt. Nicht fähig ihr in die Augen zu sehen. Vor Scham.

Ihr zu dienen habe ich versprochen. Darum die Kleidung. Die Kleidung einer Dienerin. Einer devoten Dienerin. Für sie stets zugänglich, wenn sie es wünscht. Verfügbar. Benutzbar. Wenn sie es verlangt. Spielball ihrer Lust und Laune. Mein Körper, ihr Besitz. 

Meine Gedanken, ihr gewidmet. An sie denkend wenn ich nicht bei ihr bin. Ausgefüllt mit dem Wunsch ihr zu gefallen, wenn ich bei ihr bin. Meine Seele, an sie gebunden. 

Keine materielle Fessel tragend und doch gefesselt. Alleine durch ein Versprechen. Stolz, ihr dienen zu dürfen, ihr gefallen zu dürfen. Sie schüchtern frage welchen Wunsch sie hat, errötend ihre Wünsche vernehme und demütig ihre Wünsche ausführe. 

Mit dem Herz einer Dienerin.
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24. Juli 2009 5 24 /07 /Juli /2009 07:52
Ich habe ja durchaus einen gewissen Hang zum Dienen. Und da stellt sich natürlich auch immer die Frage - was soll man dafür anziehen.

Die ersten werden jetzt sicherlich ganz schnell sein und sagen, nackt soll sie sein, wenn sie dient. Oder einfach nichts anziehen was irgendwie stört. Aber ist das nicht auch ein klein wenig langweilig? Blos nackt zu sein?

Wenn man mit anderen Menschen spricht, so hört man die unterschiedlichsten Vorstellungen. Einige sagen, sie soll möglichst sexy angezogen sein. Das kommt dem "nackt" noch immer recht nahe. Andere sagen, sie soll chick oder elegant gekleidet sein. Andere mögen es eher "normal" ... also eine eher gewöhnliche Kleidung. Und widerrum andere sagen, es soll ganz klar erkennbar sein, dass sie die Devote ist - heißt, sie soll eher schlicht bis bieder bekleidet sein. Unscheinbar. 

Ich denke, jede Version hat einen eigenen Reiz. Sowohl sexy kann sehr nett sein, als auch ganz normal bis hin zu der demütigenden Vorstellung die körperlichen Reize "verstecken" zu müssen und wie das unscheinbare Mauerblümchen, bieder bis auf die Knochen, zu wirken, um im Vergleich dazu die Herrin noch eleganter erstrahlen zu lassen. Eine nicht ganz undemütigende Vorstellung.

Was ich mir durchaus vorstellen könnte wäre so eine Art Mischung aus normal bis schlicht: Ein dunkler, knielanger Rock, eine weisse Bluse, halterlose Strümpfe und Schuhe mit mäßigem Absatz. Ob ein Schürzchen oder nicht, darüber kann man sich ja noch unterhalten. Oder, und dieses Bild habe ich dann auch oft vor meinem inneren Auge, eine Art klassisches Zimmermädchen-Kostüm. Das "French Maid".

Und so dachte ich mir, ich begebe mich mal auf die Suche nach einem eher klassischem Zimmermädchen-French Maid-Kostüm. Es ist ja oft sehr hilfreich Google um Rat zu Fragen, doch sind mir dann - ich will jetzt ja nicht unbedingt "leider" sagen - eher die sexy bis möglichst wenig Stoff-Varianten eines French Maid-Kostüms angezeigt worden. Und da habe ich gemerkt: Es ist garnicht so einfach ein eher "normales" Zimmermädchen-Kostüm zu finden.

Mit das netteste das ich dann nach Stunden doch gefunden hatte war eine recht süße Zeichnung eines Zimmermädchens in einem fast schon normalen, aber doch auch sexy wirkendem Kleidchen. Die Pose tut natürlich das seinige dazu bei, dass es sehr sexy wirkt, das Bild.

Nach weiterer Suche habe ich dann aber doch auch noch etwas gefunden, dass als eher klassisches, ja fast schon bieder wirkendes Zimmermädchen Kostüm mit einer mehr versteckten, aber durchaus vorhandenen, Erotik durchgeht. In meiner Phantasie kann ich mir sehr gut vorstellen Madame in einem solchen Kostüm zu dienen. Sehr süß finde ich da auch die weissen Handschuhe. Und sollte Madame einmal Gäste einladen, dann kann man ihr nicht vorwerfen, sie würde nicht auf Form und Etikette bei der Wahl der Kleidung ihrer Dienerin achten. 

Meine persönliche Meinung zu einem "perfekten" French Maid oder Zimmermädchen Kostüm - es sollte eine sexy Note haben, die Note kann auch unterschwellig erotisch sein, jedoch sollte die Kleidung nicht plump sexy sein. Denn dann kann man gleich als Beispiel nur Slip und BH anziehen (wenn überhaupt) und zum Schluss vielleicht noch eine Schürze umbinden. Sicherlich auch nett. Sicherlich auch eine Dienerin - aber kein Dienstmädchen in dem Sinn wie ich es verstehe.

Wer Jennifer Aniston mag wird seine helle Freude an dem Film "Friends with Money" haben. In diesem Film trägt Jennifer Aniston ein sehr sexy aussehendes French Maid Kostüm. Also ... Liebe Freunde des Kinos - ein Blick ist dieser Film sicherlich wert, auch wenn ich Euch nicht sagen kann ob der Film ansich "gut" oder eher "weniger gut" ist. Da müßt Ihr Euch schon überraschen lassen. Mir ging es jetzt mehr um das Kostüm das Jennifer Aniston in dem Film trägt - und das ist zweifelsohne sehr sexy ohne plump zu sein.

Wer nun Appetit auf "French Maids" oder Dienstmädchenkostüme bekommen hat, für den habe ich noch einen "Tribute to the French Maid Outifit" gefunden. Viel Spass damit. Und erzählt mir Eure Meinung zu dem Thema. Wie sollte die Dienerin im Sinne eines Dienstmädchens gekleidet sein? Kennt jemand nette und gewissermaßen "normal" wirkende French Maid Kostüme?

Ich freue mich auf Eure Beiträge.
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18. Juli 2009 6 18 /07 /Juli /2009 19:54
Gibt es Beziehungskonstellationen die demütigender sein können als andere? 

Ich denke ja. 

Von jemanden dominiert zu werden ist ja an sich schon demütigend. Demütigend erregend. Ja. Aber eben auch demütigend. Wenn ich mir vorstellen, dass mir eine Frau sagt was ich anzuziehen habe oder wie ich vor ihr zu knien habe, dann ist das demütigend. Und etwas das ich mir gerne vorstelle. Im Normalfall ist dies jedoch eine Bekanntschaft die man irgendwoher kennenlernt hat. Zum Beispiel über das Internet. Man spricht miteinander, versteht sich, und es wird mehr daraus. Oder man trifft sich über eine Kontaktanzeige. Oder durch eine Party. Vielleicht stellt sich ja auch heraus, dass die beste Freundin oder die Nachbarin dominant ist. Zufälle soll es geben. Und irgendwie müssen die ganzen dominant/devoten Pärchen ja zusammengekommen sein.

Doch wie wäre es, wenn man die Sklavin der Frau vom Ex-Ehemann ist?

Genau das ist mir vor einiger Zeit erzählt worden. Ehemann kommt nach Hause. Sagt zu seiner Frau "Schatz, ich werde mich von Dir scheiden lassen. Darf ich Dir die neue Frau an meiner Seite vorstellen. Ach übrigens ... Du bist jetzt ihre Sklavin." 

Ich denke diesen Moment könnte man als heikel bezeichnen. Und als Wendepunkt in einem Leben. Ich kann mir kaum ausmahlen wie gross der Schock gewesen sein muss. In diesem Moment. Und wie heftig die Reaktion. Und doch - sie ist nun die Sklavin der Frau von ihrem Ex-Ehemann. Und es scheint ihr zu gefallen. 

Dies stelle ich mir wirklich demütigend vor. 

Als ich das gehört hatte, habe ich mich an eine Geschichte erinnert die ich vor längerer Zeit gelesen hatte. Der Name der Geschichte war "Der Schrebergarten". In der Geschichte hat sie ihrem Freund gebeichtet, dass sie davon träumt in ein Verlies bei Wasser und Brot eingesperrt zu werden und sowohl gedemütigt als auch gequält zu werden. Ihr Freund ist hellauf begeistert von der Idee und nach kurzer Überlegung beschliessen sie dies in die Tat umzusetzen. In der Hütte des Schrebergartens seiner Eltern. Gesagt getan - Er kettet sie an die Hütte, sie ist ihm ausgeliefert und weil er gefallen daran gefunden hat sie zu demütigen ruft er bei seiner Ex-Freundin an und erzählt ihr alles. Die beiden Mädels können sich nicht leiden, und besonders die Ex-Freundin ist noch immer sauer auf seine neue Freundin, die jetzt ja wehrlos in der Hütte festsitzt, da diese den Freund ausgespannt hat, wodurch sie zur Ex-Freundin geworden ist. Mit Begeistertund nimmt die Ex-Freundin die Einladung an und hilft ihrem Ex-Freund seine jetzige Freundin zu quälen und zu erniedrigen.

Auch dies stelle ich mir wirklich demütigend vor.

Gemein ist den beiden Geschichten - wenn auch eine Real und die andere Phantasie - das es sich um Dreierkonstellationen handelt, wobei sich die eigentliche Demütigung aus der Beziehung der beiden Frauen zu einer gemeinsamen Person - in diesen beiden Fälle der (Ex)Partner - ergibt. Dies macht aus meiner Sicht die Demütigung nochmals intensiver.

Stellt sich nun die Frage - welche besonders demütigende Beziehungskonstellationen könnte es noch geben? Falls jemand dazu eine Idee hat ... ich bin wirklich neugierig sie zu erfahren.

PS: Falls jemand Lust bekommen hat die Geschichte "Der Schrebergarten" zu lesen ... Ihr müsst nicht lange suchen. Anbei die Links zu den zehn Teilen der Geschichte. Könnt mir ja davon erzählen ob sie Euch gefallen hat

Der Schrebergarten
- Teil 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10

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16. Juli 2009 4 16 /07 /Juli /2009 22:04
Vor kurzem hat sich ein für mich sehr interessantes Chat-Gespräch ergeben. Manchmal entwickeln sich Gespräche in ungewohnte Richtungen. Wie dieses. Und es hat mir sehr viel zum Nachdenken mitgegeben. 

Um keinen falschen Eindruck zu hinterlassen. Im Verlauf des Gespräches ist wenig passiert. Es war eher ein erstes Kennenlernen. Ja, fast schon ein philosophisches Gespräch um Meinungen und Ansichten, Wünsche und Vorstellungen die mit Erziehung und Dominanz, Unterwerfung und Gehorsam verbunden sind.

Angefangen hat das Gespräch mit einem "Hallo". Und einem "ich würde Dich gerne näher kennen lernen". So wurde ich angesprochen. Ganz normal. Was neu war, ich wurde von ihr in den Raum eingeladen indem sie sich zu der Zeit aufgehalten hat. In die Folterkammer.

Ich war noch nie zuvor in diesem Raum. Der Wunsch, in die Folterkammer zu kommen, hat mich etwas unsicher werden lassen. Welche Erwartung hat sie wenn ich in der Folterkammer bin? Zumindest reinsehen konnte ich ja mal. Und so sagte ich ihr, dass ich gerne einen Blick in die Folterkammer werfen werde. Ich wollte mich noch von jemand anders verabschieden.

Doch sie hatte anderes im Sinn als mich so "einfach" davon kommen zu lassen und legte, wenn man so will, sogleich die Spielregeln fest. Es gibt nur eine Regel. Sie bestimmt die Regeln. Sie sagte mir, dass es mit einem Blick nicht getan sein wird. Wenn ich ihre Einladung folge und den Raum betrete, dann soll ich die Tür verschliessen (man kann den Raum absperren, so dass ihn niemand ungefragt betreten kann, man kann aber natürlich jederzeit den Raum verlassen, wobei es reizvoller ist sich vorzustellen, das man das nicht so einfach kann), mich in die Mitte des Raumes stellen, direkt unter einen Licht-Spot, damit sie mich aus dem dunkeln des Raumes betrachten kann.

Natürlich ist das nur Phantasie und nicht real. Natürlich ändert das nichts daran, dass jeder für sich getrennt in einem Raum vor seinem PC sitzt und das ganze Gespräch nur getippt wird. Aber es stört auch nicht für eine gewisse Gesprächsatmosphäre zu sorgen. Im Gegenteil. Ich empfinde dies durchaus als sehr reizvoll. Wenn es die "richtige" Gesprächsatmosphäre ist. Wobei das mehr damit zu tun hat wie phantasievoll die Situation auch geschaffen und erzählt wird.

Mich hat das Gespräch bisher sehr phasziniert. Das muss ich gestehen. Es hat mich neugierig werden lassen. Natürlich wusste ich nach den paar Zeilen immer noch nicht viel von der Person und worum es ihr eigentlich geht. Was sie mit der Einladung bezweckt. Ausser mich auch kennenlernen zu wollen. Aber das wollte ich ja auch. Sie besser kennenlernen. Und daher habe ich zugesagt.

Kurze Zeit später bin ich zu ihr, in den Raum Folterkammer, eingetreten, habe den Raum verschlossen, sie begrüßt, mich gedanklich in die Mitte des Raumes gestellt, unter den Spot, und gewartet. Für mich gab es nur den Spot in den Raum. Es war, als könne ich nicht sehen was sonst noch in dem Raum ist, als würde mich der Licht-Spot blenden und alles andere in Schwärze tauchen. Und es war ja auch nur ein Gedankenspiel und weil wir noch nicht über mehr gesprochen hatten, gab es für mich auch noch nicht mehr in dem Raum zu sehen. 

Sie bat mich, mich so hinzustellen, wie ich mich ihr präsentieren möchte. Wie möchte ich mich ihr präsentieren? Ich dachte daran ihr zu schreiben, dass ich meine Beine spreize und die Arme hinter meinem Kopf verschränke. Dann sagte sie zu mir, ich solle eine Haltung wählen die ihr zeigt warum ich die Einladung angenommen habe. Und in dem Moment dachte ich, ich wollte gerne ausdrücken, dass es hauptsächlich eine devote Empfindung gewesen ist die mich gereizt und gelockt hat. Und so habe ich ihr statt dessen geschrieben, das ich mich hinknie und den Kopf devot senke.

Es war nicht das was sie sich vorgestellt hatte. Ich solle eine stehende Position einnehmen. Mir vorstellen wie ich gerne vor einer höhergestellten Person stehen wolle, eine Person die mich mustern möchte. Und so stellte ich mich letztendlich doch so hin wie ich es zuerst vorgehabt hatte. Stehend. Mit gespreizten Beinen und die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Sie bat mich die Augen zu schliessen. Mir vorzustellen ihre Blick auf meinem Körper zu spüren, wie sie mich aus dem Dunklen heraus genau mustert und durch den Lichtspot jede meiner Reaktionen, jede noch so kleine Bewegung und Gefühlsregung genau beobachtet. Ein Schauer durchführ meinen Körper.

Sie fragte mich, ob ich mich gerne in dieser Situation wiederfinden würde. Real. Eine Einladung von Unbekannt in eine Umgebung die ich nicht kenne und wohl auch nicht kontrollieren kann. Eine Einladung in einen Raum in dem ich nicht mehr als einen Lichtspot erkennen kann. Der mir seine Geheimnisse nicht preis gibt. Ich weiss nicht wer da ist. Wie viele. Ich weiss noch nicht mal wie die Anwesende(n) auf mich reagieren, fühlen. Ein Raum der verschlossen wird, mich daran hindert ihn einfach wieder zu verlassen. Möchte ich mich in so einer Situation wiederfinden?

Eine schwierige Frage. Rein aus Vernunftgründen. Nein. Natürlich sollte ich mich nicht freiwillig in so eine Situation begeben. Es wäre ja eher der reinste Wahnsinn. Und doch ... würde es mich reizen genau das zu machen. Zu spüren wie ich mich dabei fühle. Ohne zu wissen was passieren wird. Sicherlich wäre auch Angst dabei. Unbehagen. Aber auch Neugierde. Der Reiz des Unbekannten. Vielleicht würde ich sogar über meinen Schatten springen und mich in den Lichtspot stellen. Aber ich denke das kann man erst wissen wenn man wirklich vor der Wahl steht.

Die nächste Frage von ihr war, warum ich der Einladung gefolgt bin. Welche Erwartungen ich habe.
Nun, warum bin ich der Einladung gefolgt? Sicher weil ich neugierig bin. Weil sie mich neugierig gemacht hat. Und ich wollte sie gerne besser kennenlernen. Ob man ähnliche Vorstellungen hat. Was sie gerne über mich wissen möchte. Warum sie mich gerade in die Folterkammer eingeladen hat. 
Hatte ich Erwartungen an das Gespräch? Eigentlich nicht. Auch wenn sie mir das nicht recht glauben wollte. Sie hatte mich gefragt ob es mir schwer fallen würde etwas ehrlicher zu sein. Nun, welche Erwartungen hat sie über meine Erwartungen? Ich meine ich bin ganz ehrlich gewesen. Sicher war es war wohl nicht nur die reine Neugierde die ich erwartet habe. Aber ist sie davon ausgegangen, dass ich mir ein "Spiel" erwarte? Gerade weil es die Folterkammer gewesen ist in die sie mich eingeladen hat? Ein Ort der zum "Spielen" geradezu einlädt? So vermute ich es. Aber ich habe dennoch kein "Spiel" erwartet, auch wenn ich es nicht ausgeschlossen oder vielleicht sogar vermutet habe. Dennoch war es keine Erwartung von mir. Vielmehr versuche ich an ein erstes Gespräch keine allzugroßen Erwartungen zu knüpfen. Ich denke dies würde mich zu sehr beeinflussen, gerade wenn etwas gegen meine Erwartungen passieren würde. Wäre ich dann noch flexibel genug darauf ohne Vorbehalte zu reagieren? Offen genug zu bleiben, dass ich eine Situation einfach auf mich wirken, ja, sie sogar einfach laufen lasse, ohne zu wissen wohin sie führen kann? Würde ich mit einer Erwartung nicht viel mehr versuchen die Situation entsprechend meiner Erwartung zu steuern? Versuchen die Situation in meinem Sinne zu manipulieren? Wäre das nicht gerade gegen meine devote Grundhaltung?

Ich habe sie gefragt, welche Erwartung sie hat. An mich. An das Gespräch. Sie sagte, sie wolle mich kennenlernen, erfahren wie ich "Ticke", abzuschätzen, ob aus einem ersten Treffen ein Weg werden könnte. 
Das ist für mich sehr nachvollziehbar und mir geht es nicht anders.

Was ich über mich zu erzählen weiss. Ohne Fragen zu stellen. Ohne das sie Fragen stellt. Das wollte sie als nächstes von mir wissen. Kein Frage und Antwort Spielchen, sondern erfahren, was ich bereit bin auch so über mich zu erzählen. 
Ich habe nichts gegen genaue Fragen die ich dann beantworten kann, soll, muss. Vielfach empfinde ich dies als einfacher, da ich dann darauf eingehen kann zu sagen was meinen Gesprächspartner interessiert, als irgend etwas über mich zu erzählen, dass vielleicht gerade garnicht so von Interesse ist. Auch gefällt mir die Vorstellung verhört zu werden. Eine Art peinliches Verhör. Eine schöne und demütigende Vorstellung. Aber ich kann auch den Wunsch verstehen, frei über sich zu erzählen. Dann muss ich jedoch auch das Gefühl haben, dass es nicht nur darum geht "unterhalten" zu werden, sondern das auch wirkliches Interesse dahinter steht und es auch darum geht zu erfahren was ich gerade nicht (als erstes) erzähle. Das ist für mich ein feiner Unterschied. Und ein sehr wichtiger. Gerade in dem was man nicht erzählt kann man viel erfahren. Aber es muss auch "gelesen" werden. Und darauf eingegangen. Sonst ist es für mich uninteressant. Und ich fühle mich eher ausgenutzt als gedemütigt. Und das Gefühl gefällt mir nicht.

Bei diesem Gespräch hatte ich eben das Gefühl das es gerade nicht darum ging mich reden zu lassen um selber nicht zu viel tippen zu müssen, sondern das es genau darum ging zu erfahren wie ich darauf reagiere, auf eine eher allgemeine Aufgabenstellung (erzähl doch mal was über dich), eine Antwort abzuleiten die der Frage entspricht und durch die Art der Antwort auch viel über mich erzählt. Ob es mir ernst ist. Wie tief mein Wunsch ist mich unterzuordnen. Anzunehmen was von mir erwartet wird gerade wenn ich es nicht wirklich wissen kann. Wie bereit ich bin zu lernen und auf eine Situation einzugehen. Als eine Art Verhör ohne konkret befragt zu werden. Praktisch alles zu gestehen und zuzugeben.

Dies ist durchaus demütigend für mich. Und es "zwingt" mich eine aktivere Rolle einzunehmen, im Gespräch. Das fällt mir nicht (immer) ganz leicht. Ich möchte auch eher passiv sein. Mich in dem Sinn unterzuordnen, dass ich einfach auf Anweisungen gehorche, statt Wünsche zu erahnen und mögliche Anweisungen vorwegzunehmen. 
Aber wie ich schon sagte, es kommt auch darauf an welchen Eindruck ich von jemandem habe. Ob es sich jemand einfach bequem machen möchte und sich sagt, "die ist devot, dann soll sie mal machen, sie will es ja nicht anders" oder, was aus meiner Sicht schwieriger ist, es mehr um Aufmerksamkeit geht und um freiwillige Unterwerfung die sich eben auch im Vorwegnehmen, oder im Erahnen von Wünschen ausdrücken kann und man sich in gewisser Weise devoter gibt als von einem vielleicht sogar verlangt worden wäre. Eine Art Selbstkasteiung.

Ich sagte ihr, dass ich nur wenige Erfahrungen habe und das ich mir nicht sicher bin ihre Andeutungen, oder Gesten, wirklich und richtig zu interpretieren. Das ich die Befürchtung habe, dass sie mein Nicht-Verstehen als Nicht-Wollen interpretiert.
Sie sagte daraufhin, dass es nicht so sehr auf Details oder spezielle Praktiken ankommt, sondern eben auf die Bereitschaft an sich und das sich alles Weitere dann schon von alleine ergeben würde. Das der Versuch zu verstehen wichtiger ist als es (bereits) zu verstehen. Das es die ganze Persönlichkeit erfordert sich mit allem was man hat einzusetzen, um darin auszudrücken wie wichtig es einem ist. Wie ernst. Zu zeigen das es mehr als ein Spiel ist, sondern über das Spiel hinausgeht. Das es ein Teil von einem ist. Die Bereitschaft zu dienen. Ein schöner Gedanke. Und ich denke alles andere als einfach umzusetzen. Besonders wenn man sich nicht real begegnet.

An einer Kette werden Handschellen heruntergelassen.

Nur dieser Satz von ihr. Kein weiteren Anweisungen. Haben wir gerade ncoh allgemein darüber gesprochen, so schafft sie nun eine konkrete Situation. Wie werde ich reagieren? Bleibe ich passiv? Werde ich aktiv? 

Ich habe mir vorgestellt in dem Raum zu sein. Das Rasseln der Kette zu hören. Das Blinken des Metalls der Handschelle. Die Vorstellung womöglich gleich wehrlos ausgeliefert zu sein, mich selbst hinzugeben, freiwillig, hat mich erregt.

Ich habe meinen Mut zusammengenommen, meine Arme gehoben und mich selbst gefesselt. Ich spürte regelrecht wie das kalte Metall der Handschellen meine Handgelenke fest umschliessen und wie hilflos ich nun bin. Ausgeliefert.

Die Kette wird angezogen so dass sich mein Körper strafft und meine Fersen leicht den Kontakt zum Boden verlieren.

Fühle nun wie hilflos ich bin. Wie fest das kalte Metall meine Handgelenke umschliessen und wie wenig Kontrolle ich noch habe. Ich bin der Situation ausgeliefert. Selbst wenn ich wollte könnte ich niemanden mehr daran hindern etwas zu tun. Die Vorstellung ist verlockend. Reizvoll. Aber auch etwas ängstigend. Dennoch gefällt sie mir.

Sie sagte mir wie sehr es ihr gefällt, wenn sich eine Frau ausliefert und sich freiwillig in eine solche Situation begibt. Das sie ohne Worte zeigt das es ihr gefällt in eine solche Sitution gebracht zu werden. Das kann ich verstehen. Und die Vorstellung hat auch für mich einen grossen Reiz. Mich freiwillig auszuliefern. Freiwillig in eine hilflose Situation zu begeben. Wobei mir dies in der Phantasie sicher einfacher fällt als real in einer vergleichbaren Situation. 

Sie sagte, sie versteht was ich meine. Das einem die Phantasie ein paar Streiche spielen kann. Das es aber auch darauf ankommt, ob es aus dem tiefsten Inneren kommt, der Wunsch, oder ob es mehr darum geht einfach nur zu spielen, vor Lust. Zur Abwechslung. Einfach um den Alltag etwas aufzupeppen. Ohne das es aus dem tiefsten Inneren kommt.
Ist es ein wirklich Wunsch? Mein Wunsch? Einfach zu dienen. Ist es wirkliches Verlangen? Ein Teil meiner selbst? Kann und soll es ein Teil meines Alltags sein? Oder gar meines Lebens? Möchte ich über einen Teil meines Lebens nicht mehr selber bestimmen können? Machtverlust? Machtaustausch?
Entscheidend sei der Punkt, an dem man selber nicht mehr ausbrechen kann, aus dem Spiel, selbst wenn man es möchte. Wenn es darüber hinausgegangen ist. Wenn es zu mehr geworden ist als ein Spiel. Ob es dann immer noch reizvoll ist, weil man es wirklich will, oder ob es dann zu viel geworden ist, da die Grenze zwischen Spiel in Wirklichkeit beginnt zu verschwimmen und der Anschein es zu wollen nicht mehr ausreicht die Facade aufrechtzuerhalten? 

Ist es für mich nun ein Spiel? Oder ist es wirkliches Verlangen? Ich weiss nicht ob ich die Frage wirklich schon beantworten kann. Zumindest denke ich, das es für mich nicht nur darum geht ein Spiel zu spielen, sondern das auch wirkliches Verlangen da ist mich einer anderen Frau unterzuordnen. Nur weiss ich nicht wie weit ich bereit wäre mich wirklich unterzuordnen. Ich denke aber auch, dass dies etwas ist, das auch erst die Zeit mitsich bringen kann. Das sich das entwickeln muss. Genauso wie das Vertrauen zu der Person der man sich unterwirft und sich freiwillig hingibt. Ein Vor-Gehen, Schritt für Schritt, ist, auch wenn es länger dauert, sicherlich erfolgsversprechender als eine radikale Zäsur des bisherigen Lebens. Ähnlich dem Gleichnis mit dem Frosch der in heisses Wasser geworfen wird und der dann sogleich wieder aus dem heissen Wasser herausspringt. Er erschrickt. Wird der Frosch aber in normal warmes Wasser gelegt und die Temperatur nur langsam erhöht, bleibt der Frosch im Wasser. Bis es zu spät ist und für ihn kein Zurück mehr gibt. Liegt es also wirklich nur an mir wie sehr ich mir wirklich wünsche dominiert zu werden? Oder liegt es nicht auch sehr an der anderen Person und wie radikal oder wie einfühlsam diese den Prozess gestaltet - von einem anfänglichen Spiel bis hin zu einer völligen Aufgabe der eigenen Selbständigkeit?

Falls man dies den überhaupt möchte.

Könnte ich mir wirklich vorstellen meinen Alltag nicht mehr unter meiner Kontrolle zu haben? Die Kontrolle darüber abzugeben? Das jemand anders darüber bestimmt was ich wann tue oder nicht tue? Wäre ich bereit dazu die Kontrolle freiwillig abzugeben? Oder würde ich mir vielmehr wünschen, dass mir die Kontrolle darüber vielmehr einfach entrissen wird? Ohne mich zu fragen? 

Ich denke die grundsätzliche Bereitschaft dazu muss freiwillig sein. Ich muss mich unterwerfen, unterordnen wollen. Es wird nicht viel bringen mich dazu zu zwingen. Ich denke das wäre wie mit dem Frosch und dem heissen Wasser. Ich würde erschrecken. Aber wenn ich Vertrauen gefasst habe, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht gleichgültig bin, sondern das sich auch jemand um meine Gefühle Gedanken macht und man sich auf eine gemeinsame Basis verständigen konnte, ich denke dann könnte ich mir auch vorstellen, dass ich auf der gemeinsam gefundenen Basis keine Kontrolle mehr über die Situation habe, dass ich dann auch nicht mehr gefragt werde, sondern das, auch wieder ähnlich wie bei dem Frosch, die Temperatur des Wassers und wie schnell sie sich verändert, nicht mehr von mir beeinflusst werden kann. Die ersten Schritte auf dem Weg müßte ich wohl selber gehen. Die ein oder andere Kreuzung müsste gemeinsam überschritten werden, man müsste sehen, ob man auch die gleichen Wege nimmt. Aber irgendwann kann der Punkt kommen, an dem ich selber nicht mehr weiterkomme. Selbst wenn ich es eigentlich will. Dann müsste ich vielleicht wirklich geschubst werden, über einen Felsvorsprung. Besonders wenn ich weiss, das es bedeutet, dass ich dann nicht mehr den Weg zurückgehen kann. Wenn es überhaupt keinen Weg mehr zurück gibt.

Wie würde ich mich fühlen, wenn sie mir jetzt einfach, ohne mich zu fragen, meine Beine spreizt? Die Träger des Kleidchens durchtrennt? So dass es mit jeder Bewegung die ich mache ein Stückchen weiter rutscht?
Ich denke es wäre überaus demütigend für mich. Und ich würde mich umso hilfloser fühlen. Besonders da ich nur eine scheinbare Kontrolle darüber habe, ob mein Kleidchen rutscht oder nicht. Ich müßte ja nur ganz still stehen. Dies wird mir aber kaum möglich sein. Und umso mehr ich mich anstrenge still stehen zu bleiben, desto schneller wird das Kleidchen runterrutschen und mich vor ihren beobachtenden Augen entblößen. Was mich wiederrum noch mehr demütigt. Besonders weil das Ende absehbar ist und ich das weiss und es dennoch nicht verhindern kann. Es ist nur eine Frage der Zeit. Wie lange der Kampf mit mir dauert bis ich mich dem unvermeidlichen hingebe.

Ist es für mich wichtig zu wissen wohin die Reise mit meiner Herrschaft hingeht? Oder liegt der Reiz genau in der Umkehrung - nicht zu wissen wo die Reise hingeht?
Nun... ist es für mich wichtig zu wissen wo es hingehen soll. Ich denke zum Teil ja. Zum Teil nein. Nicht alles zu wissen macht mich wehrloser. Ich kann mich nicht darauf einstellen oder vorbereiten. Überrascht oder vor, wenn man so will, vollendete Tatsachen gestellt zu werden, unterstreicht auch die niedere Stellung gegenüber der Herrschaft. Aber ich denke auch, das zumindest grundsätzliche Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten besprochen sein sollten. Damit legt sich die Herrschaft sicherlich auf noch nichts fest und die Sklavin weiß damit immer noch nicht was ihr wiederfahren könnte. Vielleicht abgesehen von einigen Dingen die beidseitig besprochen ausgeschlossen werden. 

Sehr ähnlich ist auch die Frage, ob es mir wichtig ist, das mir die Herrschaft erklärt was sie macht oder warum sie es macht. Oder ob es mir nicht lieber wäre wenn sie mir einfach zeigt was sie möchte und was nicht und mich bestraft wenn ich etwas mache das sie nicht möchte. Ohne weitere Erklärung. Das sie mich nicht nur einfach erzieht sondern regelrecht trainiert, ja sogar abrichtet. Abrichten ist ein gutes Wort dafür. Eine demütigende Vorstellung wie ein Haustier abgerichtet zu werden. Und doch erregend. Einfach nur folgen und tun was von mir gewünscht wird ohne Fragen zu stellen und ohne Erklärungen zu erwarten. Erniedrigend Dinge zumindest manchmal einfach hinnehmen zu müssen. 

Leider musste ich mich dann verabschieden. Nur waren meine Hände noch über meinem Kopf an den Handschellen gefesselt. Und auch wenn es nur ein Spiel gewesen ist, so war es Teil der Gesprächsatmosphäre. Ich habe darum gebeten frei gelassen zu werden. Real wäre ich auch ihrem Willen unterworfen gewesen und hätte nur darum bitten können. Meine Ketten wurden herabgelassen und die Handschellen geöffnet. Mit Erlaubnis habe ich mich dann verabschiedet und die Folterkammer verlassen.

Ein für mich sehr phaszinierendes Gespräch. Und eines der Gespräche, bei denen ich sehr viel über mich und meine eigenen Vorstellung gelernt habe. Kein Gespräch für jeden Abend. Aber ein Gespräch das man leider auch nur sehr selten führen kann. Aber ein Gespräch das auch wieder Hoffnung macht - das es solche Gespräche immer wieder mal gibt. 

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Published by Yvone - in Gedanken
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10. Juli 2009 5 10 /07 /Juli /2009 08:36
Im Internet gibt es ja so einige Möglichkeiten zum Thema Tagebücher, Aufgabenbücher, Strafbücher, Regelbücher oder dergleichen. Erst vor kurzem habe ich dazu "Das dunkle Gewölbe" und vor etwas längerer Zeit "Das Strafbuch" vorgestellt. Den Seiten ist gemein, dass man sich dort anmeldet, ein Profil anlegt, das Profil ausfüllt und dann die Möglichkeit hat sich eben ein Strafbuch, ein Tagebuch, ein Regelbuch oder ein Aufgabenbuch anzulegen.

Auch gemein ist diesen Seiten, dass man dann stets die Kontrolle darüber behält was im Profil oder in den Büchern zu lesen ist, wer dies lesen kann und wie öffentlich das alles ist. Man kann teilweise lese oder auch schreibrechte vergeben oder auch wieder entziehen. Man kann zwar so tun als würde man sich jemandem unterwerfen, aber es hat keine wirklichen Auswirkungen.

Doch was wäre wenn es anders wäre? Wenn Unterwerfung Konsequenzen hätte? Wenn man die Kontrolle über das eigene Profil und diese Bücher verlieren könnte? Wenn man nicht mehr selber entscheiden könnte was darin zu sehen oder zu lesen ist und wer es sehen und lesen kann? Wenn man sich einer Herrschaft unterwirft und diese Herrschaft dann die Kontrolle darüber übernehmen könnte?

Mir persönlich gefällt die Vorstellung von Kontrollverlust. Und wenn man sich real kennt, dann lässt sich natürlich auch vieles davon sehr einfach umsetzen. Aber ich bin nunmal, zumindest derzeit, nur virtuell unterwegs um von meinen Wünschen und Sehnsüchten zu träumen. Und somit bleibt mir, derzeit, nur die Möglichkeit meine Sehnsüchte virtuell umzusetzen. Soweit möglich.

Natürlich kann man sich nun damit behelfen, dass nicht die Sklavin sondern die Herrschaft die Bücher anlegt und damit die Kontrolle darüber hat. Die Sklavin wird damit im Prinzip nur eingeladen die Bücher zu beschriften. Sie werden der Sklavin geliehen. Und die Herrschaft entscheidet dann wie öffentlich das alles gemacht wird.

Auch könnte man der Herrschaft die Passwörter zum eigenen Profil geben. Doch dies ist sicherlich ein klein wenig extrem. Und eigentlich nicht zu empfehlen. Und wirklicher Kontrollverlust ist auch etwas anderes.

Und so träume ich immer noch von einer Seite im Netz die es mal gegeben hat, die jedoch leider eingestellt wurde. Ich glaube die Seite nannte sich Sklaventagebuch und hatte eine ganz bestimmte Besonderheit. Man konnte sich dort einer Herrschaft unterwerfen. Und dies hatte entscheidende Konsequenzen.

Wie üblich musste man mit der Anmeldung im Sklaventagebuch ein Profil anlegen. Man konnte ein Photo in sein Profil einstellen, wenn man denn wollte, und ein paar Dinge über sich erzählen. Wie gesagt. Wie üblich. Und man konnte einstellen was davon "der Öffentlichkeit" zugänglich ist. Auch konnte man ein Tagebuch anlegen und es ganz privat halten, mit einem Kennwort versehen das man dann auf Anfrage herausgeben konnte oder es ganz öffentlich zu machen.

Nun gab es zusätzlich noch einen kleinen Knopf. Wenn man das Profil eines anderen Nutzers angeklickt hat, dann konnte man diese Person darum bitten, dass man als Sklavin akzeptiert wird. Ein sehr demütigender Moment. Besonders wenn man wusste was dies für Konsequenzen haben kann.

Hat die Herrschaft den Antrag der Sklavin akzeptiert, war es vorbei mit der Eigenständigkeit der Sklavin. Die Herrschaft hat nun augenblicklich Zugriff auf das Profil und auf das Sklaventagebuch der Sklavin erhalten. Das Sklaventagebuch konnte die Herrschaft insofern kontrollieren, dass sie darüber entschieden hat wie öffentlich zugänglich es ist. 

Viel bedeutender - aus meiner Sicht - war jedoch die Möglichkeit, die die Herrschaft mit dem Profil übernommen hat. So konnte die Herrschaft die Einträge im Profil der Sklavin verändern, löschen oder neue Dinge hinzufügen. Sehr perfide war jedoch eine ganz besondere Möglichkeit. Die Herrschaft konnte der Sklavin das Recht entziehen die eigenen Einträge zu bearbeiten. Die Herrschaft konnte also das Profil der Sklavin bearbeiten, die Sklavin konnte aber, wenn es die Herrschaft so wollte, die Veränderungen am eigenen Profil weder verhindern noch weiterbearbeiten. Sie war der Herrschaft in diesen Dingen absolut ausgeliefert. Und mit der Bitte unterworfen zu werden hat die Sklavin auch sämtliche Rechte verwirkt selber darüber entscheiden zu können.

Dieser Kontrollverlust, dieser Verlust von Macht, ich muss gestehen dies empfand ich als überaus demütigend und zugleich erregend. Auch wenn es nur virtuell gewesen ist. 

Einmal habe ich mich einer Herrschaft unterworfen. Es war die Person die mich auf das Sklaventagebuch aufmerksam gemacht hatte. Natürlich hatte ich auch etwas angst was dann passiert. Wie sehr sie es ausnutzen wird, meinen Machtverlust. Nachdem sie meinen Antrag auf Unterwerfung akzeptiert hatte - mit das erste worum ich sie gebeten hatte war, dass sie mir die Möglichkeit nimmt mein eigenes Profil bearbeiten zu können. Ich wollte ihr ausgeliefert sein. Ich wollte dieses Gefühl des Kontrollverlustes erfahren. Und es war ein sehr erregendes Gefühl als sie meinen Wunsch akzeptierte und ich von meinem eigenen Profil ausgeschlossen wurde. Ich konnte es aufrufen, aber nicht mehr selber bearbeiten. Und ich war nun ihrer Phantasie ausgeliefert auf welche Weise sie mich demütigen möchte.

Leider wurde das Sklaventagebuch kurz darauf eingestellt. Ich denke immer noch sehr gerne daran zurück. Und bei allen Fehlern die das Sklaventagebuch hatte. Die Funktion des Kontrollverlustes war mit das erregenste was ich im Netz bisher kennenlernen durfte. 

Leider habe ich etwas vergleichbares bisher nicht mehr gefunden. Darüber bin ich immer noch sehr traurig. 
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