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1. Juli 2009 3 01 /07 /Juli /2009 09:02
Ich denke jeder der in einen Chatraum geht weiss worauf er oder sie sich da einlässt. Und wenn man es nicht weiss, dann lernt man es sehr schnell. Der Ton in einem Chatraum ist ... sagen wir mal ... anders als in der realen Welt. Und man trifft Menschen, die würde man so nie treffen. Sowohl im Guten als auch im weniger Guten.

Ich denke, dass die Menschen in einem Chatraum "ungefilterter" sind. Real versucht natürlich jeder sich vorbildhaft darzustellen. Jeder trägt in irgend einer Form eine Maske. Viele Menschen denken, dass sich die Leute im Chat verstellen, anderen etwas vorspielen. Ich bin anderer Meinung - ich denke, in einem Chat sind die Menschen so wie sie sich selber sehen. Und das würde bedeuten, dass sie sich in einem Chat natürlicher geben als in der realen Welt. Und mehr von sich und ihrem Charakter zeigen als ihnen vielleicht lieb ist.

Ich habe ja schon davon geschrieben dass ich häufiger im Strafbuch anzutreffen bin. Und dort nutze ich natürlich auch den Chat. Im Chat gibt es Räume die einfach da sind. Die heissen dann zum Beispiel "Eingangshalle" oder "Kaminzimmer" oder "Gummizelle". Allgemein zugängliche Räume in die man einfach eintreten kann - oder eben wieder verlässt.

Und dann gibt es noch privatere Räume. Sogenannte Separees die man sich selber "öffnen" kann. Wenn ich mir einen Separee aufmache, dann nenne ich ihn "Yvones_Welt". Bekannte und Freunde sind natürlich gerne eingeladen mich in meiner Welt besuchen zu kommen. Aber bei Fremden erwarte ich, dass sie sich zuvor ankündigen und fragen ob sie meine Welt betreten dürfen.

Bin ich da eigen?

Man kann diese Separees sogar abschliessen. Dann kan man den Raum nicht mehr betreten. Aber ich will ja für Freunde und Bekannte da sein und nicht mich einkapseln. Und real - würde jemand ernsthaft einen privaten Raum betreten ohne vorher anzuklopfen? Die Tür zum Chef? Einfach eintreten? Ist ja nicht abgeschlossen. Die Tür zum Bruder oder Schwester? Ist ja nicht abgeschlossen. Die Tür in das Schlafzimmer der Eltern? Auch nicht abgeschlossen. Machen wir das wirklich ohne vorher zu fragen ob das für die Menschen in Ordnung ist?

Im Chat anscheinend schon. Sehr häufig entwickelt sich dann ein eher kurzer Dialog mit mal mehr mal weniger Verständnis der eingetretenen Person:



07:01:39 Der Benutzer sklavin_yvone hat soeben den RaumYvones_Welt betreten.
07:16:17 Der Benutzer Störer#1 hat soeben den RaumYvones_Welt betreten.
07:16:33 Störer#1: na du
07:16:45 Störer#1: guten morgen
07:17:44 sklavin_yvonekann sich nicht daran erinnern Störer#1 in ihre Welt eingeladen zu haben
07:19:14 Störer#1: ist auch nicht einzuladen
07:19:28 Störer#1: entweder er kommt oder er geht
07:20:02 sklavin_yvone: Störer#1 hat den Eingang alleine gefunden... dann weiss Störer#1 auch wo der Ausgang zu finden ist. Wenn ich bitten darf.
07:21:18 Der Benutzer Störer#1 hat soeben den Raum verlassen.



Natürlich habe ich die Namen geändert. Mir geht es nicht darum Menschen anzuprangern. Mir geht es um bestimmtes Verhalten. Ich hätte "Störer#1" auch "Raumbetreter#1" oder wie auch immer nennen können. Ich hoffe niemand stört sich daran. 

Das Eindringen war kurz und harmlos. Aber ich habe mich gestört gefühlt. Dieser Mensch war nicht eingeladen. Ich kannte ihn auch nicht. Und ich hätte mir erwartet, dass man zuvor anklopft und fragt ob man eintreten darf.

Ist das so abwegig?

Die absolute Mehrheit der Gespräche läuft - wenn - zum Glück in einer ähnlichen Form ab wie mit Störer#1. Das was ich am gleichen Tag nur wenige Minuten später mit Störer#2 erlebt habe, das war mir in der Form neu. Hinzu kam, dass noch jemand - ich nenne sie "Bekannte#1" in den Raum tritt. Bekannte#1 ist jemand den ich bereits kennengelernt hatte und zu dem ich gesagt hatte, dass sie mich gerne wieder besuchen kann. Natürlich weiss das Störer#2 nicht. Und so hat sich nun dieses Gespräch entwickelt:



07:28:35 Der Benutzer Störer#2 hat soeben den Raum Yvones_Welt betreten.
07:28:44 Störer#2: guten morgen Yvonne
07:29:26 Der Benutzer Bekannte#1 hat soeben den Raum Yvones_Welt betreten.
07:29:28 Störer#2: mhab dein Profil gelsen und auf deinen Blog geschaut .... redest du ausschliesslich mit Frauen?
07:29:54 Bekannte#1: guten morgen yvone 
07:30:01 Bekannte#1: guten morgen Störer#2
07:30:10 Bekannte#1 verschwindet sofort wieder, falls sie stört
07:30:13 Störer#2: guten morgen Bekannte#1
07:30:44 sklavin_yvone: Warum denken die Leute es ist höflich einfach in einen privaten Raum einzutreten ohne zuvor anzuklopfen, Störer#2? Mögen Sie bitten wieder aus dem Raum austreten. Danke
07:31:02 sklavin_yvone: Guten Morgen Bekannte#1. Schön dass Du mich besuchen kommst.
07:31:05 Störer#2: gern
07:31:09 Der Benutzer Störer#2 hat soeben den Raum verlassen.
[...]
07:31:44 Der Benutzer Störer#2 hat soeben den Raum Yvones_Welt betreten.
07:31:48 Der Benutzer Störer#2 hat soeben den Raum verlassen.
[...]
07:50:30 Störer#2 flüstert: Du scheinst zweierlei REgeln zu haben. M.E. ist Bekannte#1 auch einfach eingetreten in deine Raum. Manchmal können Regeln auch ganz schön dumm sein. Da bei mir nicht nur Sir draufseht, sondern auch Sir drin ist werde ich dich nicht mehr belästigen und sollte st du es Dir nocheinmal überlegen mich kennenlernen zu wollen wird das erniedrigend und anstrengend für Dich werden. Gehab Dich wohl stolze Sklavin.
[...]
07:51:58 Du flüsterst zu Störer#2: für Freunde und Bekannte steht der Raum offen. Für Menschen die ich nicht kenne nicht. Da erwarte ich entsprechende Höflichkeit. Das bedeutet, zuvor anklopfen, sich anmelden und nicht einfach eintreten. Meine Welt. Meine Regeln. Sie müssen nicht jedem gefallen.
[,,,]
07:58:41 Störer#2 flüstert: Schreibs auf Dein Profil, oder schliesse den Raum ab,wenn es Dir so wichtig ist. WEr sagt denn, dass es unhöflich ist in einen offenen Chatraum einzutreten wenn man fragt, ob man erwünscht ist? Eine Sklavin hat keine "höflichkeit" zu erwarten - im "üblichen" Sinne. Unhöflichkeit ist nicht mein Wesen. Nein, deine ungeschriebenen Regeln gefallen mir nicht.



Meiner Ansicht nach ist das Verhalten von Störer#2 absolut daneben. Muss ich wirklich erst in meinem Profil dazuschreiben, dass ich mir von fremden Menschen - selbst als devote Frau - normale Umgangsformen und sogar respektvolles Verhalten erwarte? Ich hätte ihm gerne nochmal etwas gesagt - leider hat es Störer#2 vorgezogen den Chat zu verlassen und damit konnte ich ihn nicht mehr anflüstern. Natürlich damit er das letzte Wort behalten kann. Er ist ja ein Sir, ein Meister. Ihm jetzt eine Mailnachricht zu senden hätte ich nun wiederrum als kindisch empfunden. 

Interessant finde ich, dass sich Störer#2 durch meinen Rauswurf so gestresst gefühlt hat, dass er erst 20 Minuten später, nachdem er den Raum (zum zweiten mal) verlassen hat, nachgetreten hat - und mich anflüsterte. Für mich wirkt das so als hätte ich sein Ego zutiefst beleidigt. Denn wie kann ich, eine devote, eine Sklavin, etwas rechtloses, ihn, einen Sir, einen Meister, einen über mir stehendes so behandeln?

Habe ich ihn wirklich unhöflich behandelt?

Sein Angebot, falls ich es mir doch mal überlegen sollte ihn anzuschreiben, es für mich besonders demütigend zu machen hat ja schon wieder fast etwas reizvolles. Leider hat er nicht verstanden, dass es mir nicht um ihn als Person oder "Meister" geht, sondern um Höflichkeit und normale zwischenmenschliche Umgangsformen. Das die gemeinsam verabredeten Umgangsformen in einem "Spiel" mit Machtgefälle komplett anders sein können - natürlich. 

Aber: Mann oder Frau betritt keinen Raum zu dem man nicht eingeladen ist. Man fragt. Man fragt bevor man einen Raum betritt und nicht danach ob man hätte dürfen. Man führt sich nicht auf wie "der König der Welt" und beschwert sich dann darüber, dass sich jemand anders durch ein solches Ego-gehabe gestört fühlt. Aber es zeigt wunderbar wie ein Menschen wirklich denkt und fühlt. Mag sein das es in der realen Welt ein netter, höflicher, zuvorkommender Mensch ist. Scheinbar. Denn so wird die reale Welt zur Maskerade und die virtuelle zum Spiegel der Seele.

Aber vielleicht überreagiere ich ja.
Meinungen und Kommentare gewollt und erwünscht :-) 





PS: Ich muss noch dazu sagen - die überwiegende Mehrheit der Gespräche im Chat vom Strafbuch ist mir in überhaus positiver Erinnerung geblieben. Die eben geschilderten Dialoge sind bisher - zum Glück - absolute Einzelfälle. Ich fühle mich im Chat vom Strafbuch sehr wohl.  
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25. Juni 2009 4 25 /06 /Juni /2009 07:54
Es ist erstaunlich was mit mir passieren kann, wenn es jemand schafft meine "Knöpfe" richtig zu drücken. So hatte ich kürzlich einen Chat mit einer dominanten Frau, bei der ich regelrecht dahingeschmolzen bin.

Sie ist jünger (28), lesbisch und sie sagt von sich, dass sie gerne in einer Beziehung die Führungsrolle übernimmt. Nicht nur sexuell, sondern auch im Alltag. Ohne eine peitschenschwingende Domina in Lederkluft zu sein.

Ich habe kein bestimmtes Bild wie eine Herrin, wie meine Herrin, sein sollte. Ob jünger oder älter, größer oder kleiner, blond oder brünett. Das ist für mich nicht der wichtige Punkt. Damit meine ich nicht, dass mir Äusserlichkeiten vollkommen egal sind. Natürlich sollte ich sie attraktiv finden können. Aber attraktiv bedeutet nicht einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Attraktiv hat noch viel mehr mit Charakter zu tun. Passt das "Gesamtpaket" zu dem Menschen den man vor sich hat. Und mir ist da erlebbare Dominanz wichtiger als irgendwelche Körperattribute.

Die peitschenschwingende Domina in Lederkluft ist ein nettes Bild. Natürlich hat jeder in irgend einer Form bei dem Stichwort Dominanz dieses oder ein ähnliches Bild vor Augen. Ich denke das ist ganz normal. Und irgendwie gehört es ja auch dazu. Aber nicht die ganze Zeit. Das wäre Verkleidung. Aber gerade wenn es um Dominanz im Alltag geht braucht es mehr als eine Verkleidung. Dann muss der Mensch eine natürliche Dominanz und Authorität ausstrahlen. Nur dann kann es wirklich funktionieren. Und das ist mir wesentlich wichtiger als eine bestimmte Kleidung. So nett es anzusehen ist und so reizvoll es sein kann vor der dominanten Dame in dem sexy-dominanten Lederoutfit zu knien, es muss auch ohne dem funktionieren können.

Sie - ich nenne sie jetzt einfach mal B. - also B. hatte es richtig erkannt, dass das alles bei mir bisher nur in meinem Kopf stattfindet. Das ich davon träume und ich diese und andere Phantasien habe. B. wollte wissen in welche Richtung meine Phantasien gehen. Eine beliebte Frage - aber auch eine sehr verständliche Frage. Und wie so oft antworte ich dann gerne, dass es mir gefällt mich unterzuordnen, Regeln zu erhalten und mich danach zu richten, zu lernen wie ich mich richtig und angemessen verhalten soll. Und dann wurde ich mutig und sagte ihr, dass ich mir sogar vorstellen könnte trainiert oder ... abgerichtet zu werden. Ja, ein hartes Wort. Aber es trifft meine Vorstellung von Erziehung eigentlich ganz gut.

Ihr hat das Wort gefallen. Und sie ist darauf eingegangen. Was ich sehr schön fand. Sie meinte, wenn sie in das Zimmer kommt, dann sollte ich aufstehen - und mich sofort nach ihren Wünschen erkundigen. 
Puff. Da war es das Kribbeln. Die Vorstellung so zu handeln. Wie demütigend. Alles stehen und liegen zu lassen und mich sofort auf sie zu konzentrieren. Sie ist wichtig. Ihre Wünsche. Ich bin zweitrangig. Ich spüre das Kribbeln in mir.

Und B. hat damit weitergemacht. Ob gewollt oder ungewollt - umso mehr sie gesagt hat, desto mehr hat es das Kribbeln in mir befeuert.

Interessant war dann auch das nächste was sie gesagt hat. Oder besser - wie sie es nicht gesagt hat. Sie hatte nicht gesagt, eine Regel könnte sein, dass du keinen BH trägst. Nein. Sie fragte mich, könnte es eine Regel sein, dass ich dir untersage einen BH zu tragen?

Ich finde, die Form, könnte es eine Regel sein, es bedeutet, ich muss sagen, ob ich mir vorstellen könnte so eine Regeln zu akzeptieren. Vielmehr, ob ich mir wünschen würde so eine Regeln zu haben. Es ist demütigend darauf zu antworten. Ja, ich möchte, ich wünsche mir so eine Regel zu haben.

Und so ging es weiter. Sie fragte mich: "Wenn ich eine Fussmassage möchte, dann zeigt ich einfach, ohne ein weiteres Wort zu sagen, auf meine Füße?" Wieder als Frage gestellt. Möchte ich das? Würde ich wollten dass sie so handelt? Dass sie mich so behandelt? Auch hier, Ja, ich möchte. Ich würde es mir wünschen so behandelt zu werden. Schon auf die kleinste Geste zu gehorchen. Es hat etwas Diva-haftes und ich bin nur die kleine Zofe, die zu nichts anderes da ist als die große Diva rundumzuversorgen.

Doch nun wurde sie direkter. Keine Frage mehr. Sie hat mir klar ihre Erwartung gesagt. Sie sagte, wenn sie mich fragt, wie mein Tag war, dann habe ich lückenlos zu berichten. Vor ihr stehend oder kniend. Ich denke es wäre ein Gefühl, als wäre ich ein kleines unartiges Gör dass zum Rapport bestellt wird. Damit beurteilt werden kann ob ich alles richtig und zuverlässig gemacht habe. Um zu kontrollieren, dass ich auch keinen "Blödsinn" angestellt habe. Nur dass in diesem Fall die Person, die mich, das kleine Gör, zum Rapport bestellt jünger wäre als ich. Was es mitunter noch demütigender macht. Und um das Gefühl der Demütigung noch zu stärken, sollte ich meinen Bericht mit leicht gespreizten Beinen und die Hände im Nacken verschränkt abgeben. Für mich eine sehr demütigend-erregende Vorstellung so über meinen Tag zu berichten. Sie würde auch "Offenheit", "Ergebenheit" symbolisieren. Und "Ausgeliefertheit". Nichts würde ihr verborgen bleiben. Nichts was ich getan habe und keine Gefühlsregung. Bei dem Gedanken kribbelt es inzwischen ganz schön in mir.
 
Sie meinte zu mir, sie würde meine Kleidung bestimmen, wenn sie über mich bestimmen würde. Ich dürfte zu Hause keinen Slip tragen. Auch ansonsten keine Hosen. Wenn sie möchte habe ich meine Kleidung abzulegen um ihr zu zeigen, dass ich auch gründlich rasiert bin. Sie würde meinen Haarschnitt bestimmen. Und es wäre sichtbar, dass sie die bessere Qualität an Kleidung trägt. Kurzum - sie würde mein ganzes äusseres Erscheinungsbild bestimmen. Und kontrollieren. Sie würde auch dafür sorgen, dass ich ständig daran erinnert werde was mein Status ist. So würde sie mir nur ganz selten erlauben neben ihr zu sitzen - zumeist würde ich neben ihr stehen oder knien.

Ob mich der Gedanke erregen würde auch sexuell in erster Linie zur Befriedigung der Frau da zu sein die mich beherrscht? Meine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse den ihren zurückzustellen? Nicht mehr selber bestimmen zu können wann ich einen Orgasmus bekomme? Oder sogar keusch gehalten werden? Mich aber auch zu stimulieren ohne mich kommen zu lassen. Mich als Zeitvertreib und Spielzeug zu benutzen? Oder aber auch auf Anweisung selber zu befriedigen - vor ihren Augen mit denen sie mich beobachtet und dabei ganz normal oder sogar elegant gekleidet vor mir sitzt und einfach nur zusieht? Alltägliches fragen zu müssen, zum Beispiel ob ich auf die Toilette gehen darf? Bei diesen Worten kribbelte es immer mehr in mir. Ja, es würde mich erregen. Sehr erregen.

Auch sagte sie zu mir, dass es dazu kommen könnte, später einmal, wenn ich bereit dafür bin, dass sie mich einer Freundin von ihr vorzuführen. Das ich dann nicht anders zu sein hätte als wäre sie nicht da. Die Freundin. Genauso devot. Genauso unterwürfig. Und genauso willig zu dienen. Sie würde mir für diese Gelegenheit besonders frivole Kleidung herauslegen und ich müßte beide bedienen. Zum Beispiel beim Abendessen. Und mich anfassen lassen während sie sich so unterhalten als wäre ich garnicht anwesend. Oder sogar Zärtlichkeiten austauschen. Und ich würde nur zusehen oder zuhören können. Und schmoren. Und ich würde mich fügen. Würde mich benutzt fühlen. Und gerade deswegen erregt.

Würde sie nach Hause kommen hätte ich zu ihr zu eilen und ihr zur Begrüßung ihre Füße zu küssen und ihr zu sagen wie sehr ich mich darüber freue, dass sie wieder zu Hause ist. Ihre Taschen hätte ich dann in die Wonung zu tragen. Während sie in das Wohnzimmer geht, um es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen, werde ich zum Trinken holen geschickt. Ich komme zurück und knie mich vor ihr hin, halte ihr das Glas so lange hin bis sie es abnehmen möchte. Auch ihre Zigaretten habe ich zu holen und ihr Feuer zu reichen - und das obwohl ich Nichtraucherin bin. Während ich vor ihr knie und sie zu einer Illustrierten greift um darin zu blättern, hält sie mir ihren Fuß hin, um ihren Schuh auszuziehen. Und danach den Zweiten. Ihre mit schwarzen Nylons bestrumpften Füße berühren meine Schenkel. Reiben sanft über die Innenseiten meiner Schenkel. Ich spreize meine Schenkel um es ihr möglich zu machen mich dort zu berühren wo auch immer sie mich berühren möchte. Ihr Fuß spielt mit mir, mit meinen Schamlippen. Sie erregt mich damit ohne mich weiter zu beachten. Liest ungestört in ihrer Illustrierten und ich kann nur versuchen still zu bleiben um sie nicht zu stören.

Ich muss gestehen, nach diesem Chat war ich wirklich erregt. Es war mit eines der intensivsten Gespräche die ich bisher hatte. Sie hatte es wirklich geschafft mich allein mit ihren Worten so zu bewegen und viele wundervoll lustvolle Bilder in meine Phantasie zu zaubern. Es fällt schwer nach so einem Gespräch wieder "runterzukommen". Aber ich möcht es und die Erinnerung daran nicht missen. Ich hoffe sehr sie bald wieder im Chat antreffen zu dürfen.
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3. Juni 2009 3 03 /06 /Juni /2009 18:56
Ich hatte ja bereits angekündigt nach und nach über meine Chaterlebnisse zu berichten ... und welchen "Typen" mir dabei immer wieder begegnen. Und heute möchte ich gerne über eine besonders häufige Spezies berichten. Den typischen "Hi-Sager".

Nun ... gegen ein nettes "Hi" ist eigentlich nichts einzuwenden. Ein "Hi" gefolgt von etwas nettem... warum nicht. Aber dann wäre es nicht mehr der "Hi-Sager" von dem ich heute sprechen möchte. Der wirkliche Hi-Sager sagt in der Begrüßung nur ein Wort. Nicht mehr. Sozusagen die absolute Effizienz bezüglich dem Aufwand etwas zu schreiben und der damit implizierten Absicht eine Reaktion hervorzurufen. Und dies alles wird in dem einem Wort verkörpert.

Hi

Manche Menschen nehmen sich tatsächlich ein wenig mehr Zeit und sagen dann so etwas wie "Hallo" oder "hy na" (hy na? was ist das? egal. Ist wohl als Begrüßung gemeint).

Mal ehrlich. Was soll man über einen fremden Menschen denken, mit dem man zuvor noch kein einziges Wort gesprochen hat, der einen auch nicht kennt (zumindest läßt er oder sie es nicht erkennen) und der ein Gespräch nur mit einem "hi" beginnen möchte. Kann man so einen Gesprächswunsch wirklich ernst nehmen? 

Ich denke nicht. Manch einer läßt sich sicherlich von einer gewissen Langeweile im allgemeinen Chatfenster anstecken und hat dann den unwiederstehlichen Drang, dass mit ihm kommuniziert wird. Man könnte sagen, dass das unmotivierte "hi" in einem Chat in etwas dem unmotiviertem Druck auf den "on"-Knopf der Fernbedienung gleichzusetzen ist, mit der - kurzfristigen - Erwartung, dass man jetzt gleich etwas ganz spannendes erleben wird. Ganz bestimmt. Der Hi-Sager erwartet also nichts anderes als ... unterhalten zu werden. Jetzt. Sofort. Pronto.

Und genau so laufen dann auch die Gespräche ab. Unmotiviert. Aber an Effizienz kaum zu toppen durch die Vermeidung von jeglichem überflüssigem Beiwerk in der Kommunikation mit einem Menschen. zum Beispiel in dem ganze Sätze oder sogar Satzzeichen weggelassen werden. ich bitte Euch. Satzzeichen im Internetzeitalter? Wie altertümlich.

Frage: Was antwortet man einem Menschen der einem mit "hi" begrüßt und dann auf eine Reaktion wartet?

  • Möglichkeit 1: Die Retourkutsche ... man sagt auch nicht mehr als ein "hi" oder etwas vergleichbares (sehr schön auch ein aufmerkendes "hm?" oder ein erstauntes "ja?" - immerhin im direkten Vergleich ein Satzzeichen mehr)
  • Möglichkeit 2: Die Antwort ... man sagt tatsächlich so etwas wie ein "hallo auch ... wie geht es Dir ... schön dass Du mich angeschrieben hast ... oder etwas vergleichbares.
  • Möglichkeit 3: Die Nicht-Antwort ... man sagt ... genau. Garnichts.

Ehrlich gesagt ... egal ob ich die Retourkutsche oder die Antwort verwende. Das Ergebnis ist eigentlich immer das Gleiche. Das Gespräch geht genau gleich weiter ... wie es angefangen hat.

In meinem Beispielgespräch hatte ich mich für ein "Hallo Bianca" entschieden. Ich hatte in ihrem Profil (ja, ich lese immer Profile bevor ich antworte) gelesen, dass sie als Name eben Bianca eingetragen hatte.

Antwort von Bianca: "willst du meine skklavin sein"

Genau so geschrieben. Mit einem schönen Rechtschreibfehler. Nicht nur, dass es zu viel Mühe macht eine schöne Begrüßung zu schreiben, nein, man scheitert auch noch an einem, ich denke doch eher einfachem, Wort wie Sklavin. Ähnlich sinnvolle Anreden sind auch gerne "bist du sklavin?". Nein. Das täuscht natürlich nur. Warum habe ich dazu nur ein ganzes Profil lang darüber geschrieben.

Kommen wir aber wieder zurück. Was antwortet man nun auf so eine Frage? "willst du meine sklavin sein" (natürlich ohne Fragezeichen. Ja, immer schön effizient bleiben. Wohlgemerkt ... ich kenne die Person nicht. Habe noch nie mit ihr gesprochen. Was hätte sie gemacht, wenn ich ja gesagt hätte? Vielleicht sollte ich das wirklich mal ausprobieren. Könnte interessant sein.

Aber antürlich habe ich mit folgendem geantwortet: "nein. ich kenn dich ja nicht". 

Stimmt ja auch.

Aber jetzt kommt das Schönste ... und warum man Gespräche mit einem "Hi-Sager" eigentlich garnicht zu beginnen braucht. Als ich gleich auf ihre Reaktion "wollen wir uns kennenlerne" (ja ... ohne einem "n" am Ende) antworten wollte, kam mir bereits eine Systemnachricht vom Chatsystem entegengeflogen, dass ich von dem Benutzer blockiert werde.

Stellt sich natürlich die Frage ... warum stellt man einem Menschen die Frage, ob man sich kennenlernen möchte, wenn man die Antwort garnicht mehr wissen möchte?

Aber egal. Bei so geballter Gesprächseffizienz stören Antworten ja auch blos. Man müßte sich ja wieder etwas kurzes einfallen lassen.

PS: Die Möglichkeit 3 - die Nicht-Antwort - führt leider nicht immer zum gewünschten Ergebnis der Nicht-Kommunikation. Manch ganz Hartnäckiger missachtet die Nicht-Antwort mit einem erneuten Versuch der Kommunikationsanbahnung - natürlich mit dem gleichen "hi". So als wäre nichts geschehen. Hin und wieder wird das betonte Schweigen (nach 5 oder 10 Minuten) mit einem aufforderndem "willst du meine Sklavin sein" unterbrochen. Naja. Das Ergebnis kennt man ja.

Link: Übersicht Artikelreihe Chaterlebnisse 
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24. Mai 2009 7 24 /05 /Mai /2009 09:50
Ich bin nun schon einige Zeit in dem ein oder anderen Chat unterwegs und über die Jahre erlebt man da schon so einiges -schöne als auch weniger schöne "Geschichten". Im allgemeinen bevorzuge ich Chats die dem Thema BDSM und Sexualität offen sind und die nach Möglichkeit einen Art "Frauenraum" haben. Nunja ... meine Leidenschaft ist nunmal dominiert zu werden ... von einer Frau. 

Vor langer, langer Zeit gab es eine - wie ich fand - ganz gute Plattform für das Chatten auf Yahoo.de - besonders in Verbindung mit dem Yahoo Messenger. Es gab offene Chaträume zu diversesten Themen die man unkompliziert nutzen konnte um in Kontakt zu kommen und konnte sich dann auf den Messenger zurückziehen, wenn es privater werden sollte. Man konnte im Messenger ganz einfach neue Bekanntschaften zu seinen "Freunden" hinzufügen, dessen Verfügbarkeits-Status man dann auch jederzeit sehen konnte. Das Geschriebene wurde mitprotokolliert (wenn man wollte) und so hatte man einen ganz guten Überblick über was man sich beim letzten mal eigentlich unterhalten hatte.
Sehr witzig bei dem Chat von Yahoo war eigentlich immer das "Raum-hobbing" ... da ein Chatraum maximal 50 Chatter aufnehmen konnte, wurde bei Bedarf einfach - unter dem gleichen Thema - ein neuer Chatraum aufgemacht ... für bis zu weiteren 50 Chattern. Und da das Themenfeld "Frauenliebe" sehr begehrt war, gab es dazu dann teilweise fünf, sechs oder sieben parallele Chaträume. Da wollte niemand niemanden verpassen und so hobbte man munter von Raum zu Raum, um zu sehen wer denn da in den anderen Räumen so drin ist ... und das hat sich dann ständig wiederholt. 
Nun ... in diesen Räumen wurde daher nicht allzuviel Dialog geführt ... sie waren vielmehr überflutet von "eingetreten" und "ausgetreten" Meldungen und von Anfrage a la "ist jemand hier der xy sucht oder machen möchte" ... und dann war er oder sie auch schon wieder weg ... um im nächsten Raum die gleiche Frage zu stellen. 
Leider hat dann Yahoo irgendwann seine Familien-Policy geändert und die Chaträume wurden damit ... "suspekt" ... und das gesamte Chatsystem wurde daraufhin eingestampft. Der Messenger ist natürlich geblieben - aber war nun einer Möglichkeit beraubt neue Leute mit ähnlichen Interessen zu finden. Und damit war Yahoo als Chatplattform - für mich - erstmal Geschichte.

Warum schreibe ich das? Weil ich mich an diese - für mich - wilde Zeit gerne zurückerinnere. Zum einen war Chatten damals noch etwas ganz neues, man benutzte einen "Messenger" ... mit diesem Wort wussten uneingeweihte (was die Mehrheit war) kaum etwas anzufangen ... man war gewissermaßen die Internet-Avantgarde ... und das zu so einem schön verruchten Thema ;-) ... und ein anderer Grund ist ... ich will damit sagen, dass ich lange genug "dabei" bin um sagen zu können, dass sich das Chatten von den Anfangstagen zu heute eigentlich kaum verändert hat.

Im Lauf der Jahre habe ich sicher mit einigen hundert Leuten gechattet ... mal ist man kaum über die ersten drei Zeilen hinausgekommen, mal hat man über Tage oder sogar Wochen und Monate hinweg einen sehr intensiven Dialog geführt. Es fällt aber immer wieder auf, dass es einige ganz bestimmte Grundtypen - natürlich in den unterschiedlichsten Variationen und Kombinationen - gibt, über die ich gerne nach und nach (im Sinne einer mehrteiligen Blog-Serie) berichten möchte. So sind mir besonders folgende "Typen" aufgefallen:

  • ChatSex (CS) Sucher
  • Rollenspieler (RSP)
  • Hi-Sager
  • Dummy-Checker
  • Faker (sowie Pseudo-Pärchen und Account-Sharer)
  • Erzähl-doch-maler
  • Fragenkatalog-Frager
  • Bildertauscher (sowie Web-Camer)
  • Profilnichtausfüller
  • Tür-ins-Haus-Faller
  • Du-musst-aber-sonst-bist-Du-nicht-Behaupter
  • Online-Erzieher
  • Highlander-Komplexer
  • Gelegenheitsantworter
  • Träumer oder Erlebniserzähler
Nun ... die Liste ist sicher noch nicht vollständig und ich bin überzeugt, dass mir im Laufe der Zeit sicher noch der ein oder andere "Typ" einfallen wird, an den ich jetzt garnicht gedacht habe ... man wird sehen.

Soviel dazu erstmal für heute. 

Einen schönen Tag
Eure Yvone



 
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