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18. Juli 2009 6 18 /07 /Juli /2009 19:54
Gibt es Beziehungskonstellationen die demütigender sein können als andere? 

Ich denke ja. 

Von jemanden dominiert zu werden ist ja an sich schon demütigend. Demütigend erregend. Ja. Aber eben auch demütigend. Wenn ich mir vorstellen, dass mir eine Frau sagt was ich anzuziehen habe oder wie ich vor ihr zu knien habe, dann ist das demütigend. Und etwas das ich mir gerne vorstelle. Im Normalfall ist dies jedoch eine Bekanntschaft die man irgendwoher kennenlernt hat. Zum Beispiel über das Internet. Man spricht miteinander, versteht sich, und es wird mehr daraus. Oder man trifft sich über eine Kontaktanzeige. Oder durch eine Party. Vielleicht stellt sich ja auch heraus, dass die beste Freundin oder die Nachbarin dominant ist. Zufälle soll es geben. Und irgendwie müssen die ganzen dominant/devoten Pärchen ja zusammengekommen sein.

Doch wie wäre es, wenn man die Sklavin der Frau vom Ex-Ehemann ist?

Genau das ist mir vor einiger Zeit erzählt worden. Ehemann kommt nach Hause. Sagt zu seiner Frau "Schatz, ich werde mich von Dir scheiden lassen. Darf ich Dir die neue Frau an meiner Seite vorstellen. Ach übrigens ... Du bist jetzt ihre Sklavin." 

Ich denke diesen Moment könnte man als heikel bezeichnen. Und als Wendepunkt in einem Leben. Ich kann mir kaum ausmahlen wie gross der Schock gewesen sein muss. In diesem Moment. Und wie heftig die Reaktion. Und doch - sie ist nun die Sklavin der Frau von ihrem Ex-Ehemann. Und es scheint ihr zu gefallen. 

Dies stelle ich mir wirklich demütigend vor. 

Als ich das gehört hatte, habe ich mich an eine Geschichte erinnert die ich vor längerer Zeit gelesen hatte. Der Name der Geschichte war "Der Schrebergarten". In der Geschichte hat sie ihrem Freund gebeichtet, dass sie davon träumt in ein Verlies bei Wasser und Brot eingesperrt zu werden und sowohl gedemütigt als auch gequält zu werden. Ihr Freund ist hellauf begeistert von der Idee und nach kurzer Überlegung beschliessen sie dies in die Tat umzusetzen. In der Hütte des Schrebergartens seiner Eltern. Gesagt getan - Er kettet sie an die Hütte, sie ist ihm ausgeliefert und weil er gefallen daran gefunden hat sie zu demütigen ruft er bei seiner Ex-Freundin an und erzählt ihr alles. Die beiden Mädels können sich nicht leiden, und besonders die Ex-Freundin ist noch immer sauer auf seine neue Freundin, die jetzt ja wehrlos in der Hütte festsitzt, da diese den Freund ausgespannt hat, wodurch sie zur Ex-Freundin geworden ist. Mit Begeistertund nimmt die Ex-Freundin die Einladung an und hilft ihrem Ex-Freund seine jetzige Freundin zu quälen und zu erniedrigen.

Auch dies stelle ich mir wirklich demütigend vor.

Gemein ist den beiden Geschichten - wenn auch eine Real und die andere Phantasie - das es sich um Dreierkonstellationen handelt, wobei sich die eigentliche Demütigung aus der Beziehung der beiden Frauen zu einer gemeinsamen Person - in diesen beiden Fälle der (Ex)Partner - ergibt. Dies macht aus meiner Sicht die Demütigung nochmals intensiver.

Stellt sich nun die Frage - welche besonders demütigende Beziehungskonstellationen könnte es noch geben? Falls jemand dazu eine Idee hat ... ich bin wirklich neugierig sie zu erfahren.

PS: Falls jemand Lust bekommen hat die Geschichte "Der Schrebergarten" zu lesen ... Ihr müsst nicht lange suchen. Anbei die Links zu den zehn Teilen der Geschichte. Könnt mir ja davon erzählen ob sie Euch gefallen hat

Der Schrebergarten
- Teil 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / 10

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Published by Yvone - in Gedanken
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