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29. Juni 2009 1 29 /06 /Juni /2009 16:54
Vor einiger Zeit bat mich jemand, eine dominante Frau die ich im Chat vom Strafbuch kennengelernt hatte, ihr eine Phantasie von mir zu schreiben. Als Strafe. Oder besser gesagt ... als eine Art Wiedergutmachung. Ich musste einmal recht plötzlich aus dem Chat und hatte keine Zeit mehr gefunden mich zu verabschieden. Etwas das ich garnicht gern mache und etwas, dass mich bei anderen auch immer sehr ärgert. Aber dieses eine mal ging es leider nicht anders.

Ich hatte sie um Verzeihung gebeten. Also ich das nächste mal wieder online gewesen bin. Und man könnte sagen ihr angeboten eine Strafe zu akzeptieren. Wenn Sie denn wollte.

Sie wollte. Und hat mir diesen Auftrag gegeben. Zur Wiedergutmachung eine Phantasie von mir zu beschreiben und ihr zu senden. 



Die Vorstellung ausgeliefert zu sein ist für mich sehr reizvoll. Ich träume gerne davon wie es wohl wäre nicht widersprechen zu können. Weil jeder Widerspruch bedeutet bestraft zu werden. Ausgeliefert sein bedeutet für mich aber auch "es" nicht beenden zu können. Nicht von mir aus. Sondern, wenn man es so will, abhängig zu sein. Von einem anderen Menschen. Von einer dominanten Frau. Mich erregt diese Vorstellung sehr. Aber diese Erregung hat auch ihren Preis. Meine Erziehung.

Erziehung bedeutet für mich, dass ich zu lernen habe gehorsam zu sein. Zu lernen offen zu sein - meine Gedanken und Gefühle, Wünsche und Empfindungen preiszugeben. Zu lernen unterwürfig zu sein - und es zu zeigen. In Gesten. Meinem Verhalten. Meiner Art zu sprechen. Meiner Kleidung. Die Vorstellung ist sehr demütigend für mich.

Es ist besonders demütigend für mich wenn ich den Eindruck habe ungerecht behandelt zu werden. Mich für Dinge entschuldigen zu müssen für die ich nichts kann. Gerade wenn sie weiss, dass ich nichts dafür kann. Sie genießt es zu wissen das wir beide wissen das ich unschuldig bin - und ich mich dennoch bei ihr entschuldige und auch ihre Strafe akzeptiere. Weil ich nicht anders kann. Weil sie mich besitzt.

Sie besitzt mich, weil sie Macht über mich hat. Macht zu entscheiden was ich tun soll. Und was nicht. Die Macht mir Dinge zu verbieten die ich gerne habe. Und die Macht mir Dinge aufzutragen die ich nicht gerne habe. Und dennoch tue. Weil sie mich in ihrer Hand hat. Meine Lust.

Sie kennt meine Lust. Weiss wie sie meine Lust steigern kann auch ohne mich zu berühren. Weiss wie sie mit meiner Lust spielen muss um ihren Willen zu bekommen. Sie spielt auf mir wie auf einem Instrument und entlockt mir die Töne die sie hören möchte. Die Töne meiner Lust und meiner Unterwerfung.

Mich ihr zu unterwerfen bereitet mir Lust. Auch wenn es Demütigung bedeutet. Oder gerade wegen der Demütigung bereitet es mir Lust. Es bindet mich an sie. Liefert mich ihr aus.

Die Vorstellung ausgeliefert zu sein ist für mich sehr reizvoll... 

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Published by Yvone - in Aktuelles
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