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25. Juni 2009 4 25 /06 /Juni /2009 07:54
Es ist erstaunlich was mit mir passieren kann, wenn es jemand schafft meine "Knöpfe" richtig zu drücken. So hatte ich kürzlich einen Chat mit einer dominanten Frau, bei der ich regelrecht dahingeschmolzen bin.

Sie ist jünger (28), lesbisch und sie sagt von sich, dass sie gerne in einer Beziehung die Führungsrolle übernimmt. Nicht nur sexuell, sondern auch im Alltag. Ohne eine peitschenschwingende Domina in Lederkluft zu sein.

Ich habe kein bestimmtes Bild wie eine Herrin, wie meine Herrin, sein sollte. Ob jünger oder älter, größer oder kleiner, blond oder brünett. Das ist für mich nicht der wichtige Punkt. Damit meine ich nicht, dass mir Äusserlichkeiten vollkommen egal sind. Natürlich sollte ich sie attraktiv finden können. Aber attraktiv bedeutet nicht einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Attraktiv hat noch viel mehr mit Charakter zu tun. Passt das "Gesamtpaket" zu dem Menschen den man vor sich hat. Und mir ist da erlebbare Dominanz wichtiger als irgendwelche Körperattribute.

Die peitschenschwingende Domina in Lederkluft ist ein nettes Bild. Natürlich hat jeder in irgend einer Form bei dem Stichwort Dominanz dieses oder ein ähnliches Bild vor Augen. Ich denke das ist ganz normal. Und irgendwie gehört es ja auch dazu. Aber nicht die ganze Zeit. Das wäre Verkleidung. Aber gerade wenn es um Dominanz im Alltag geht braucht es mehr als eine Verkleidung. Dann muss der Mensch eine natürliche Dominanz und Authorität ausstrahlen. Nur dann kann es wirklich funktionieren. Und das ist mir wesentlich wichtiger als eine bestimmte Kleidung. So nett es anzusehen ist und so reizvoll es sein kann vor der dominanten Dame in dem sexy-dominanten Lederoutfit zu knien, es muss auch ohne dem funktionieren können.

Sie - ich nenne sie jetzt einfach mal B. - also B. hatte es richtig erkannt, dass das alles bei mir bisher nur in meinem Kopf stattfindet. Das ich davon träume und ich diese und andere Phantasien habe. B. wollte wissen in welche Richtung meine Phantasien gehen. Eine beliebte Frage - aber auch eine sehr verständliche Frage. Und wie so oft antworte ich dann gerne, dass es mir gefällt mich unterzuordnen, Regeln zu erhalten und mich danach zu richten, zu lernen wie ich mich richtig und angemessen verhalten soll. Und dann wurde ich mutig und sagte ihr, dass ich mir sogar vorstellen könnte trainiert oder ... abgerichtet zu werden. Ja, ein hartes Wort. Aber es trifft meine Vorstellung von Erziehung eigentlich ganz gut.

Ihr hat das Wort gefallen. Und sie ist darauf eingegangen. Was ich sehr schön fand. Sie meinte, wenn sie in das Zimmer kommt, dann sollte ich aufstehen - und mich sofort nach ihren Wünschen erkundigen. 
Puff. Da war es das Kribbeln. Die Vorstellung so zu handeln. Wie demütigend. Alles stehen und liegen zu lassen und mich sofort auf sie zu konzentrieren. Sie ist wichtig. Ihre Wünsche. Ich bin zweitrangig. Ich spüre das Kribbeln in mir.

Und B. hat damit weitergemacht. Ob gewollt oder ungewollt - umso mehr sie gesagt hat, desto mehr hat es das Kribbeln in mir befeuert.

Interessant war dann auch das nächste was sie gesagt hat. Oder besser - wie sie es nicht gesagt hat. Sie hatte nicht gesagt, eine Regel könnte sein, dass du keinen BH trägst. Nein. Sie fragte mich, könnte es eine Regel sein, dass ich dir untersage einen BH zu tragen?

Ich finde, die Form, könnte es eine Regel sein, es bedeutet, ich muss sagen, ob ich mir vorstellen könnte so eine Regeln zu akzeptieren. Vielmehr, ob ich mir wünschen würde so eine Regeln zu haben. Es ist demütigend darauf zu antworten. Ja, ich möchte, ich wünsche mir so eine Regel zu haben.

Und so ging es weiter. Sie fragte mich: "Wenn ich eine Fussmassage möchte, dann zeigt ich einfach, ohne ein weiteres Wort zu sagen, auf meine Füße?" Wieder als Frage gestellt. Möchte ich das? Würde ich wollten dass sie so handelt? Dass sie mich so behandelt? Auch hier, Ja, ich möchte. Ich würde es mir wünschen so behandelt zu werden. Schon auf die kleinste Geste zu gehorchen. Es hat etwas Diva-haftes und ich bin nur die kleine Zofe, die zu nichts anderes da ist als die große Diva rundumzuversorgen.

Doch nun wurde sie direkter. Keine Frage mehr. Sie hat mir klar ihre Erwartung gesagt. Sie sagte, wenn sie mich fragt, wie mein Tag war, dann habe ich lückenlos zu berichten. Vor ihr stehend oder kniend. Ich denke es wäre ein Gefühl, als wäre ich ein kleines unartiges Gör dass zum Rapport bestellt wird. Damit beurteilt werden kann ob ich alles richtig und zuverlässig gemacht habe. Um zu kontrollieren, dass ich auch keinen "Blödsinn" angestellt habe. Nur dass in diesem Fall die Person, die mich, das kleine Gör, zum Rapport bestellt jünger wäre als ich. Was es mitunter noch demütigender macht. Und um das Gefühl der Demütigung noch zu stärken, sollte ich meinen Bericht mit leicht gespreizten Beinen und die Hände im Nacken verschränkt abgeben. Für mich eine sehr demütigend-erregende Vorstellung so über meinen Tag zu berichten. Sie würde auch "Offenheit", "Ergebenheit" symbolisieren. Und "Ausgeliefertheit". Nichts würde ihr verborgen bleiben. Nichts was ich getan habe und keine Gefühlsregung. Bei dem Gedanken kribbelt es inzwischen ganz schön in mir.
 
Sie meinte zu mir, sie würde meine Kleidung bestimmen, wenn sie über mich bestimmen würde. Ich dürfte zu Hause keinen Slip tragen. Auch ansonsten keine Hosen. Wenn sie möchte habe ich meine Kleidung abzulegen um ihr zu zeigen, dass ich auch gründlich rasiert bin. Sie würde meinen Haarschnitt bestimmen. Und es wäre sichtbar, dass sie die bessere Qualität an Kleidung trägt. Kurzum - sie würde mein ganzes äusseres Erscheinungsbild bestimmen. Und kontrollieren. Sie würde auch dafür sorgen, dass ich ständig daran erinnert werde was mein Status ist. So würde sie mir nur ganz selten erlauben neben ihr zu sitzen - zumeist würde ich neben ihr stehen oder knien.

Ob mich der Gedanke erregen würde auch sexuell in erster Linie zur Befriedigung der Frau da zu sein die mich beherrscht? Meine sexuellen Wünsche und Bedürfnisse den ihren zurückzustellen? Nicht mehr selber bestimmen zu können wann ich einen Orgasmus bekomme? Oder sogar keusch gehalten werden? Mich aber auch zu stimulieren ohne mich kommen zu lassen. Mich als Zeitvertreib und Spielzeug zu benutzen? Oder aber auch auf Anweisung selber zu befriedigen - vor ihren Augen mit denen sie mich beobachtet und dabei ganz normal oder sogar elegant gekleidet vor mir sitzt und einfach nur zusieht? Alltägliches fragen zu müssen, zum Beispiel ob ich auf die Toilette gehen darf? Bei diesen Worten kribbelte es immer mehr in mir. Ja, es würde mich erregen. Sehr erregen.

Auch sagte sie zu mir, dass es dazu kommen könnte, später einmal, wenn ich bereit dafür bin, dass sie mich einer Freundin von ihr vorzuführen. Das ich dann nicht anders zu sein hätte als wäre sie nicht da. Die Freundin. Genauso devot. Genauso unterwürfig. Und genauso willig zu dienen. Sie würde mir für diese Gelegenheit besonders frivole Kleidung herauslegen und ich müßte beide bedienen. Zum Beispiel beim Abendessen. Und mich anfassen lassen während sie sich so unterhalten als wäre ich garnicht anwesend. Oder sogar Zärtlichkeiten austauschen. Und ich würde nur zusehen oder zuhören können. Und schmoren. Und ich würde mich fügen. Würde mich benutzt fühlen. Und gerade deswegen erregt.

Würde sie nach Hause kommen hätte ich zu ihr zu eilen und ihr zur Begrüßung ihre Füße zu küssen und ihr zu sagen wie sehr ich mich darüber freue, dass sie wieder zu Hause ist. Ihre Taschen hätte ich dann in die Wonung zu tragen. Während sie in das Wohnzimmer geht, um es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen, werde ich zum Trinken holen geschickt. Ich komme zurück und knie mich vor ihr hin, halte ihr das Glas so lange hin bis sie es abnehmen möchte. Auch ihre Zigaretten habe ich zu holen und ihr Feuer zu reichen - und das obwohl ich Nichtraucherin bin. Während ich vor ihr knie und sie zu einer Illustrierten greift um darin zu blättern, hält sie mir ihren Fuß hin, um ihren Schuh auszuziehen. Und danach den Zweiten. Ihre mit schwarzen Nylons bestrumpften Füße berühren meine Schenkel. Reiben sanft über die Innenseiten meiner Schenkel. Ich spreize meine Schenkel um es ihr möglich zu machen mich dort zu berühren wo auch immer sie mich berühren möchte. Ihr Fuß spielt mit mir, mit meinen Schamlippen. Sie erregt mich damit ohne mich weiter zu beachten. Liest ungestört in ihrer Illustrierten und ich kann nur versuchen still zu bleiben um sie nicht zu stören.

Ich muss gestehen, nach diesem Chat war ich wirklich erregt. Es war mit eines der intensivsten Gespräche die ich bisher hatte. Sie hatte es wirklich geschafft mich allein mit ihren Worten so zu bewegen und viele wundervoll lustvolle Bilder in meine Phantasie zu zaubern. Es fällt schwer nach so einem Gespräch wieder "runterzukommen". Aber ich möcht es und die Erinnerung daran nicht missen. Ich hoffe sehr sie bald wieder im Chat antreffen zu dürfen.

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Published by Yvone - in Chat
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