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18. Juni 2009 4 18 /06 /Juni /2009 08:14
Wir verlassen die Hauptstraße und biegen in einen kleinen Weg. Es sieht wie ein Feldweg aus. Kein Schild das anzeigt wohin der Weg führt. Mir bleibt nichts als abzuwarten. Und dabei bin ich doch so neugierig was heute passieren soll.

Wir besuchen eine Bekannte, hatte sie zu mir gesagt. Meine Herrin. Die Vorstellung, dass wir jemanden besuchen den ich nicht kenne, macht mich nervös. Das alles ist noch so neu für mich. Ich muss mich erst noch daran gewöhnen Sklavin zu sein. Und bis auf meine Herrin weiß niemand davon. Von mir. Von meiner devoten Neigung. Bald wird sich das ändern und noch jemand lernt mein devotes ich kennen.

Langsam fahren wir den Weg entlang. Ein großes Tor versperrt uns den Weg. Meine Herrin spricht etwas in eine Gegensprechanlage. Das Tor öffnet sich wie von Zauberhand. Wir fahren weiter. Nach einiger Zeit sehe ich das Anwesen. Anders kann ich es nicht beschreiben. Es ist so groß und sieht so herrschaftlich aus. Wie aus einem Film. Ich hätte nie gedacht so etwas einmal wirklich zu sehen.

Wir stoppen vor dem Haus. Der Motor beendet sein leises brummen. Sie steigt aus und kommt auf meine Seite, öffnet die Tür. Ich versuche auszusteigen. Meine Hände sind hinter meinem Rücken verschränkt und fest verbunden. Ich fühle mich so hilflos. Sie greift nach der Leine die an meinem Halsband befestigt ist. Halsband ist eigentlich das falsche Wort. Es ist eher eine Mischung aus Halskrause und Korsett. Es bedeckt meinen ganzen Hals und verhindert, dass ich meinen Kopf zur Seite oder nach unten bewegen kann. Wenn ich etwas an meiner Seite sehen will, so muss ich immer meinen kompletten Oberkörper drehen. Und es läßt mich immer leicht nach oben sehen, was beim Gehen etwas hinderlich ist. Zudem verhindert es auch, dass ich meinen Mund öffnen kann um etwas zu sagen. Ich fühle mich darin sehr hilflos.

Ich versuche meine Füße aus dem Auto auf dem Boden abzusetzen. Immerhin muss ich mich nicht darum kümmern das ich die Schuhe verliere. Feine Bänder umschließen fest meinen Fuß. Ein kleines Schlösschen verhindert auch, dass ich sie selber ausziehen kann. Doch die hohen Absätze machen es mir schwer das Gleichgewicht zu halten. Besonders mit den verbundenen Armen. Meine Beine wirken durch die hohen Absätze schier endlos lang. Sie sehen darin wirklich gut aus. Das muss ich zugeben. Beim Aussteigen verrutscht mein Kleid und zeigt fast mein ganzes Bein. 

Als ich fest und sicher mit beiden Beinen stehe hilft mir meine Herrin mein Kleid zu richten. Das Korsett über dem Kleid macht es mir etwas schwer durchzuatmen, sorgt aber auch für eine phantastische Taille. Wir gehen zur Tür von dem Haus. Vorweg meine Herrin. Die Leine zu meinem Hals in der Hand. Ich folge ihr. Die Tür geht auf. Eine Frau steht in der Tür. Soweit ich sehen kann trägt sie so etwas wie ein Hausmädchenkostüm. Ein sehr kurzes. Ob das die Sklavin ist weswegen wir hier sind? Die Bekannte meiner Herrin hat eine neue Sklavin die meiner Herrin vorgestellt werden soll. 

Wir wurden von der Sklavin in den Salon der Hausherrin geführt. Es sah für mich aus wie ein ganz normaler, wenn auch größerer Raum, der gemütlich ... und teuer ... eingerichtet war. Die Sklavin hat meiner Herrin eine kleine Box mit einer Notiz ausgehändigt und sich dann verabschiedet, um der Hausherrin unser Kommen zu melden.

Ich sehe wie sie beim Lesen der Nachricht schmunzelt und dann die Box öffnet. Etwas schwarzes ist in der Box zu sehen. Ich frage mich was dies sein könnte. Sie schaut mich immer noch schmunzelnd an. Ich soll mich umdrehen. Mit dem Rücken zu ihr stehen. Das kann nichts gutes bedeuten. Leises Rascheln. Sie hält etwas über mich und zieht es mir über den Kopf. Es wird schwarz um mich. Es scheint eine Maske zu sein. Sie bedeckt vollständig meine Augen. Auch meine Ohren sind bedeckt. Es hört sich alles nur noch dumpf und unwirklich an. Nur der Mund und meine Nase scheint frei zu bleiben. Aber durch meine Halskrause kann ich auch so nichts sprechen.

Mit den verbundenen Händen fühle ich mich nun absolut hilflos. Ich spüre wie an meiner Leine gezogen wird und ich versuche zu folgen. Immer in die Richtung aus der ich den Zug an meinem Hals spüre. Es ist demütigend so geführt zu werden. Ich habe keine Möglichkeit mich zu orientieren. Ich weiss weder wo im Haus im mich befinde noch ob noch jemand da ist und mich so hilflos sieht.

Wir bleiben stehen. Ein leichter aber bestimmender Druck auf meinen Schultern. Ich soll mich hinknien. Ich gehorche. Der Boden scheint gepolstert zu sein. Es fühlt sich sogar angenehm an. Meine Schenkel werden - soweit es das Kleid zulässt - weit gespreizt. Dadurch entblößen sich meine Schenkel. Man wird sehen können, dass ich halterlose Strümpfe trage. Ob man auch sehen kann, dass ich kein Höschen trage? Ich weiss es nicht. Dennoch wird mir bei dem Gedanken ganz heiss und ich bin sicher, dass mein Kopf ganz rot wird. Ich spüre wie mir etwas um den Hals und die Schultern gehängt wird. Es fühlt sich schwer an und scheint mir bis knapp unter die Brust zu gehen. Mit den Händen hinter mir gefesselt knie ich nun irgendwo in diesem Haus - aufrecht, weit gespreizt und völlig wehrlos. Ich verstehe erst nicht was das für ein Ding ist das mir umgehängt wurde. Abwechselnd spüre ich mal etwas mehr mal etwas weniger Gewicht. Dann verstehe ich. Es ist ein Tablett. Ich werde als eine Art menschliches Tablett benutzt. Oh wie demütigend. 

Die ganze Zeit über die ich hier so knie nehme ich immer wieder Stimmen wahr. Stimmen die sich miteinander unterhalten. Eine der Stimmen scheint meine Herrin zu sein. Ich versuche mich zu konzentrieren. Auf die Stimmen. Aber durch die Maske ist es mir nicht möglich die Stimmen zu verstehen. Es macht mich schier wahnsinnig zu hören das etwas gesprochen wird ohne verstehen zu können um was es geht. Wird über mich gesprochen? Oder wird überhaupt nicht über mich gesprochen? Ich bin mir unsicher was demütigender für mich wäre. Im Mittelpunkt des Interesses zu stehen oder völlig ignoriert zu werden. Auch scheine ich immer wieder eine Art Klatschen zu hören. Aber vielleicht täusche ich mich auch.

Ich weiss nicht wie viel Zeit vergangen ist. Zeit hatte in diesem Moment keine Bedeutung für mich. Die Ungewissheit was um mich herum passiert nagt an mir. Ich spüre wie mir das Gestell, das Tablett entfernt wird. Leichter Druck auf meine Schultern deutet mir an mich zu bewegen. Ich soll mich vorbeugen. Ich habe angst umzufallen. Ich spüre wie mein Oberkörper auf etwas zu liegen kommt. Eine Art Podest oder ein Hocker. Ich weiss es nicht. Ich spüre wie an der Kette an meinem Hals gezogen wird. Die Kette scheint irgendwo vor mir, unter mir festgemacht worden zu sein. Selbst wenn ich wollte könnte ich mich nun nicht mehr aufrichten. Nach wie vor kniend und die Hände hinter mir gefesselt spüre ich, wie mir etwas auf die Schultern gelegt wird. Eine Art Platte. Auch hier benötige ich etwas Zeit um zu verstehen was das bedeuten könnte. Die Platte scheint so etwas wie ein Tisch zu sein und da der Tisch nun auf mir ruht bin ich nun zu einem Teil von dem Tisch geworden. Mein Körper dient als eine Art von Tischbein. Erneut überkommt mich ein Anflug von Scham und Demütigung. Ich fühle mich als Objekt benutzt.

Ohne zu wissen wie viel Zeit vergangen ist, wird mir die Platte von meinem Rücken entfernt. Ich soll aufstehen. Durch die lange Zeit kniend am Boden brauche ich etwas, bis meine Muskeln wieder so reagieren wie ich es möchte. Ich werde an der Leine durch den Raum geführt. Ich vermute, dass ich nach wie vor im gleichen Raum bin. Aber ich weiss es nicht. Stehend werde ich an etwas festgebunden das hinter mir ist. Es scheint eine Art Pfosten zu sein. Ich denke es sind Riemen, mit denen meine Beine, Oberschenkel, Hüfte, Oberkörper und auch meine Stirn fixiert werden. Nun stehe ich irgendwo in diesem Raum. Oder in einem anderen Raum. Möglich das ich in der Mitte des Raumes stehe. Vielleicht bin ich aber auch nur "aus dem Weg" geräumt worden und stehe irgendwo abseits. Ich scheine momentan nicht gebraucht zu werden und auch dies empfinde ich als eine Demütigung. Hilflos und zur Bewegungslosigkeit verdammt stehe ich und warte.

Wieder ist es mir unmöglich abzuschätzen wie viel Zeit vergeht. Durch das Stehen ohne mich bewegen zu können, fangen meine Füße an weh zu tun. Ich trage die Schuhe nun doch schon seit einiger Zeit und die Absätze sind sehr hoch. Ich spüre wie an meinen Fesseln gezurrt wird. Sie werden nach und nach gelöst. Ich bin froh das etwas passiert. An der Leine werde ich weggeführt.

Finger an meiner Kopfmaske. Die Maske wird mir heruntergezogen. Ich blinzle. Sehe erst nichts. Ich muss mich erst wieder an das Tageslicht gewöhnen. Es war warm unter der Maske. Sehr warm. Meine Haare hängen mir strähnig nach unten. Ich habe garnicht gemerkt wie heiss es unter der Maske gewesen sein muss. Die Haare kleben feucht an mir.

Ich sehe wieder etwas mehr. Die Sklavin tritt wieder in den Raum ein. Ihr wird die Maske gereicht die ich eben noch getragen habe. Sie führt uns zur Tür und wir gehen zum Auto.

Auf der Fahrt nach Hause denke ich über das nach was passiert ist. Was passiert sein könnte. Obwohl ich dabei gewesen bin habe ich nichts davon mitbekommen was passiert ist. Die Neugierde nagt an mir. Aber ich traue mich auch nicht zu fragen. Mein Halskorsett würde so oder so jede Frage verhindern. Ich verstehe, dass es heute auch garnicht um mich ging. Ich war nur ... schmückendes Beiwerk. Auch das scheint das Los einer Sklavin zu sein - nicht selber entscheiden zu können wann man im Mittelpunkt steht. Oder wann man nicht im Mittelpunkt steht. 

Es wird mir schwer fallen damit zurechtzukommen. Aber bei dem Gedanken so benutzt zu werden spüre ich auch wieder dieses Kribbeln in meinem Schoß.

Leise lächle ich. Ich bin schon sehr gespannt was mich noch erwartet.

Ich kann es kaum erwarten.

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Published by Yvone - in Phantasie
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