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28. Mai 2009 4 28 /05 /Mai /2009 22:45
Erziehung ist erotisch. Unbestritten. Zumindest für mich. Die Vorstellung von einer Frau dominiert und erzogen zu werden erregt mich sehr. Sonst würde ich mich auch kaum für dieses Thema interessieren. Die Vorstellung, dass "sie" meine Erregung zu ihrem Vorteil nutzt, um mich, ja man könnte sagen gefügig zu machen, finde ich zum einen sehr demütigend, zum anderen aber auch sehr reizvoll. Und um so mehr es ihr gelingt die Dinge die sie möchte für mich reizvoll zu gestallten, desto einfacher ist es sicherlich auch für sie, mich nach ihren Vorstellungen zu formen und zu lenken. Man könnte auch sagen trainieren. Oder auch abrichten. Pavlov lässt grüßen.

Nur ... was hat das mit Sex zu tun? Richtig ... ich habe keine Ahnung.
Nungut. das war jetzt sicherlich etwas überspitzt. Erregung, Sex, Sexualität, Erotik hängen nunmal sehr eng beisammen und im gewöhnlichen Sprachgebrauch wird da nicht immer trennscharf unterschieden. Aber für mich ist da schon ein Unterschied. Sex ist für mich etwas körperliches. Erotik eher etwas sinnlich-geistiges. Aber beides kann eine sexuelle Erregung bedeuten.

Für mich steht beim Thema Erziehung die sinnliche Erfahrung im Vordergrund. Für mich passiert da viel im Kopf. Dies kann körperliche Auswirkungen nach sich ziehen. Und natürlich kann Sex eine Rolle spielen. Aber aus meiner Sicht steht Sex eben hinter der sinnlichen Erfahrung die ich für mich suche. 

Klingt das kompliziert? Ich hoffe nicht.

Vielleicht kann ich es so deutlicher machen.
Manche Menschen haben gefallen daran beim Sex dominiert zu werden. Darunter verstehe ich, dass es ihnen gefällt beim Sex gefesselt zu sein oder dass sie sich wünschen gesagt zu bekommen wie sie zu stehen, zu sitzen, zu knien oder zu liegen haben. Beim Sex. Vielleicht sogar, dass sie sexuell benutzt werden - unabhängig von der eigenen Befriedigung.

Ich suche etwas anderes. Für mich hat Erziehung mehr mit dem Alltag, oder zumindest mit eher alltäglichem zu tun. Zum Beispiel Vorschriften zu befolgen. Anweisungen auszuführen. Für Verfehlungen bestraft zu werden. Und das obwohl - oder gerade weil - ich erwachsen genug bin, dass ich mir das garnicht gefallen lassen müsste. Ich bin ja keine kleine Göre mehr. Umso erregender für mich wie eine behandelt zu werden.
Eine Anweisung könnte sein "bring mir Wasser". Allein das ich - freiwillig - einer solchen Anweisung folge, mich dem Wunsch eines anderen Menschen unterordne und unabhängig von meiner persönlichen Meinung die Anweisung ausführe (vielleicht habe ich ja gar keine Lust aufzustehen?) hat etwas unterwürfiges und demütiges. Wenn dann aber noch zusätzliche Vorschriften oder Regeln hinzukommen, dann kann es nochmal interessanter werden. Vielleicht darf ich ja nicht einfach so aus dem Zimmer gehen, sondern muss dies kriechend machen? Oder beim zurückkommen ... ich darf ihr nicht in die Augen sehen, sondern mein Blick muss gesenkt sein. Ich darf vielleicht auch das Glas mit Wasser nicht einfach auf den Tisch stellen, sondern muss es in meinen Händen haltend und vor ihr kniend ihr so lange hinhalten bis sie Lust hat es mir abzunehmen. Oder sie schickt mich wieder zurück, weil ich "vergessen" habe einen spritzer Zitrone in das Wasser zu träufeln - selbst wenn sie es mir nicht gesagt hat und ich es garnicht wissen kann. Vielleicht bestraft sie mich sogar dafür, dass ich es nicht gewusst habe. Nur um sicher zu gehen, dass ich es mir ja merke. Das bedeutet für mich Erziehung. Das ist für mich erotisch. Und es ist das was ich für mich suche.

Eure Yvone



Unter Sex (engl. Form des lat. sexus, „Geschlecht“) versteht man die praktische Ausübung von Sexualität. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Sex sexuelle Handlungen zwischen zwei oder mehr Sexualpartnern, insbesondere denGeschlechtsverkehr und vergleichbare Sexualpraktiken, in seltenen Fällen auch die Masturbation.
Quelle: Wikipedia



Sex ohne Geschlechtsverkehr. Sexuelle Praktiken, die nicht auf eine Person beschränkt sind, umfassen erotische Massagen, die Stimulation der erogenen Zonen(unter anderem die Brustwarzen und Ohrläppchen) und des gesamten Körpers, das heißt Necking und Petting. Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine Reihe von Praktiken, die von der Gruppe der Beteiligten als sexuell stimulierend empfunden werden: Rollenspiele,Verkleidungen, Verzögerungen oder Beschleunigungen sexueller Handlungen, sexuelle Handlungen an einem bestimmten Ort, der gemeinsame Konsum erotischer oder pornografischer Materialien, aber auch stärkere Reize wie Schmerz (Sadomasochismus) oder Elektrostimulation. Fast alle Dinge oder Handlungen können sexuell aufgeladen werden.
Quelle: Wikipedia



Die Sexuelle Erregung ist eine multiple Reaktion des limbischen Systems im Gehirn, die ursächlich der Einleitung des Paarungsverhaltens dient. Durch sensorische Impulse wird das sexuelle Lustempfinden aktiviert, ein Prozess, der geistige wie körperliche Reaktionen nach sich ziehen kann. Hierbei werden die signalgebenden Impulse im Gehirn mit individuellen (vorrangig beim Menschen) oder artspezifischen (vorrangig bei Tieren) Idealen verglichen, ein Vorgang der größtenteils unbewusst abläuft. Bei einer weitreichenden Übereinstimmung folgen unwillkürliche körperliche Reaktionen. Beim Menschen kann das zum Flirtverhalten oder zusexuellen Handlungen führen. Beim Tier werden Balz- oder Paarungsverhalten ausgelöst.
Quelle: Wikipedia


Die Erotik (griech. ἔρωςeros „Liebe“) bezeichnet ursprünglich die sinnlich-geistige Zuneigung, die ein Mensch einem anderen entgegenbringt. Sie wird von Sexualität und Liebe insofern unterschieden, als Sex die trieb- und körpergesteuerte, Liebe die emotional-seelische und die Erotik die psychologisch-geistige Anziehung zu einer anderen Person bezeichnet.

Diese Unterscheidung wird in der Umgangssprache jedoch nicht vollzogen. Hier ist Erotik zumeist gleichbedeutend mit Sexualität, wobei die Erotik noch von der Pornografie abgegrenzt wird. Im Sinne dieser Unterscheidung zielt letztere nicht auf die phantasievolle sexuelle Erregung, sondern auf die pure Befriedigung des Sexualtriebs.

Quelle: Wikipedia

 

 

 

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Published by Yvone - in Gedanken
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