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23. Mai 2009 6 23 /05 /Mai /2009 10:22
Ich möchte heute gerne ein wenig mehr über meine devoten Phantasien erzählen. In meinem ersten Beitrag habe ich ja schon ein wenig darüber geschrieben wer ich bin und in welche Richtung meine Phantasien gleiten. 

Nun ... das Grundschema in meinen Phantasien ist eigentlich immer sehr ähnlich. Ich (devot) treffe eine andere Frau (dominant) und werde dazu gebracht ihr zu gehorchen - was natürlich nicht ganz ohne "Widerstand" oder "Bedenken" geschieht. Wirklich erotisch klingt das jetzt sicherlich erstmal nicht - sondern eher theoretisch. Ich gestehe. Aber ich glaube ich bin da in ganz guter Gesellschaft - was mein bevorzugtes Grundschema angeht.
Schauen wir uns doch mal - ganz trivial - den "klassischen" Liebesroman an. Ich denke zu mindestens 95% ist dort das Schema Mann trifft Frau (oder umgekehrt), es kommt zu einer Annäherung (sie verlieben sich) oder zu Widerstand (man kann sich vermeintlich nicht ausstehen), es kommt zu einer Art Krise (es gibt eigene Bedenken oder durch das Umfeld vorgegebene oder sie müssen trotz Ablehnung zusammenhalten) und am Ende kommt es trotz aller Umstände zu einer Vereinigung. Ist das nicht schön romantisch? :-)

Wieder zurück zu mir. Und nun kommt mein persönliches Dilemma was meine Phantasie angeht. Ich finde die Vorstellung dominiert und erzogen zu werden sehr erregend - aber ich will es nicht zugeben. Klingt verrückt? Ist es auch. Nunja... andererseits macht dies für mich die Spannung aus. Ich vermute das hängt damit zusammen, dass ich vom Naturell her ein eher schüchterner Mensch bin und wenig extrovertiert. Ich bin also niemand der Hinaus in die Welt geht und laut sagt "Ich bin devot - nimm mich". Nein. Das bin ich ganz und garnicht. Ich bin da eher schüchtern-romantisch. Ich will "erobert" und "verführt" werden. Mitunter sogar gegen meinen Willen. Naja ... anfänglich. Bis ich entdecke, dass es mir eigentlich doch ganz gut gefällt. Sozusagen ... "Zum Glück gezwungen". Denn am Ende will ich ja dominiert werden. Ich will es nur nicht zugeben. Wie gesagt.

Die Phantasien die mich daher mit am meisten reizen sind Phantasien, die sich mit dem Thema "Kennenlernen" und "Erste Treffen" beschäftigen. Nur wie lernt man jemanden - eine dominante Frau - kennen ohne zuvor überall kundzutun, dass man devot ist? Nun da bleibt wohl nur der Zufall oder das meisterliche Gespür der dominanten Frau für devote Geschöpfe wie mich.

Ich habe einmal eine sehr schöne Geschichte gelesen, bei der zum Gespür der dominanten Frau noch etwas hinzukam, dass mir auch sehr zusagt ... durch eine List in eine Situation gebracht zu werden, die zuerst harmlos und kontrollierbar erscheint, jedoch nur dazu diente meine Neugierde zu wecken um mich auf etwas einzulassen, dass ich nicht mehr kontrollieren kann. Nur bis ich das merke ist es zu spät und ich bin in der List gefangen. Wenn man so will ... durch die eigene Neugierde verführt und zu spät gemerkt, dass alles seinen Preis hat.

In der Geschichte geht es darum, dass eine "erfolgreiche Geschäftsfrau im besten Alter" heimliche devote Sehnsüchte hat. Eines Abends erhält sie ein Paket, dass einen Computer beinhaltet und - einmal aktiviert - ein verlockendes Angebot offeriert: 
Sich einen Abend lang in die "Hände" der Maschine zu begeben und spielerisch die Welt der Dominanz und Unterwerfung auszuprobieren - in einer kontrollierbaren Umgebung ohne Fremde. Also ganz sicher. Alles was sie dafür tun muss ist sich komplett auszuziehen, ihre Scham zu rasieren und sich nackt vor der Box mit dem Computer zu knien und einen Knopf drücken. Also ganz einfach.

Sie folgt den Anweisungen und drückt den Knopf. Eine Stimme informiert sie, dass, wenn sie weiter macht, es kein Zurück geben wird, bis die "Session" abgeschlossen ist und auch nicht unterbrochen werden kann. Ihr Neugierde ist zu stark um sich von dem Hinweis abschrecken zu lassen.

Der erste Befehl lautet, sich aus der Box einen Slip zu entnehmen und diesen Slip anzuziehen. Der Slip ist sehr knapp und sorgt dafür, dass ihre Schamlippen zwischen zwei Schlitzen im Slip herausschauen und "festgehalten" werden. Nun muss sie den Slip über einen Adapter mit der Box verbinden - und zur Belohnung beginnt der Slip zu vibrieren und sie zu stimulieren. Was ihre Erregung und Neugierde noch weiter anstachelt.

Nun muss sie sich einen BH anziehen, der ihre Brüste bedeckt und ihre Nippel in kleine Vertiefungen im BH gleiten läßt. Sobald alles sitzt beginnt der Slip erneut zu vibrieren - dieses mal begleitet von dem BH der ihre Nippel verwöhnt und sie somit langsam in Richtung eines Orgasmus treiben läßt. 

Natürlich beendet der Computer rechtzeitig die Stimulation ... sie müsse sich diese erst noch durch Gehorsam verdienen. Dazu muss sie sich Fesseln an den Hand- und Fussgelenken anlegen und die Ketten mit einem Halsband verbinden, dass sie ebenfalls anlegen soll. Aufgewühlt durch die erregenden Vibrationen gehorcht sie und legt damit den Schlussstein zu ihrer eigenen Versklavung.

Bevor sie noch irgend etwas tun kann verfestigen sich die Ketten und spreizen ihre Gelenke, so dass sie hilflos in ihrem Bett liegend verfolgen muss, wie die Maschine wieder anfängt sie zu erregen. Dabei erfährt sie von der Stimme, dass dies kein Spiel mehr ist und sie nun und in Zukunft in der Gewalt der Stimme ist und zu gehorchen hat. Dem Orgasmus nahe werden ihre Scham und ihre Nippel gepierct (ich persönlich habe kein Bedürfnis mich irgendwie piercen zu lassen, jedoch der Gedanke, dass der eigene Körper ohne zu Fragen nach den Vorstellungen einer anderen Person manipuliert und verändert wird, erregt mich doch) und sie versinkt in einen erlösenden Schlaf.

Ja, das sind die Elemente die meine Phantasie beflügeln. Scheinbar zufällig, aber in Wirklichkeit gezielt ausgesucht, wird die Neugierde geweckt. Man gibt der Neugierde nach, da scheinbar alles sicher und kontrollierbar ist und die eigene Erregung sorgt dafür, dass man tiefer in etwas hineingerät, das man plötzlich selber garnicht mehr stoppen kann und damit in die Abhängigkeit einer anderen Person gerät, die dafür sorgt, dass Kooperation belohnt und Widerstand bestraft wird. 

Willkommen in Yvones Traumwelt der devoten Phantasien und Gedanken



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Published by Yvone - in Gedanken
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Kommentare

eloira 01/14/2011 10:08


hey ho...
ich hab zwar erst deine ersten beiden einträge gelesen, aber ich möchte dir jetzt schonmal sagen, dass mich deine schreibweise und auch deine gedanken sehr faszinieren... einfach toll...
danke, dass es diesen blog gibt, denn so muss ich mich nicht allein mit dem thema rumschlagen....
lieben gruß
eloira


Yvone 01/16/2011 06:29



Hallo Eloira, vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Ich habe mich sehr darüber gefreut und ich hoffe die anderen Beiträge gefallen Dir mindestens ebensogut.


Viele Spass beim Lesen


Yvone



wilson 07/07/2009 18:01

2. Eintrag

Hallo liebe Yvone.
Kann deine Gefühle schon verstehen, doch stellt sich mir die Frage, warum du dich dagegen auflehnen willst, in dem du Widerstand oder Bedenken hast, zu dominiert zu werden ?
So solltest du dich deiner Herrin, falls du zu einer gehörst, von selbst aus unterwerfen, damit du in ihrer Gunst steigen kannst !
Oder möchtest du unbedingt dazu gezwungen werden und eine Strafe erhalten, wenn du nicht folgsam bist ? Mach es deiner Herrin doch nicht so schwer !

So gibt es mit Sicherheit genügend Gründe, dich zu erziehen und dir eine ordentliche Erziehung beizubringen, denn eine Sklavin wird NIE das Ziel erreichen und nach dem Willen einer Herrin oder Herr sein, denn es gibt ständig immer etwas zu bemängel und somit auch zu verbessern !

Eine schüchterne und romantische Sklavin, mag ich sehr, als eine, die ständig etwas zu sagen hätte, wenn sie denn dürfte !
Auch eine Sklavin zu erobern, durch eine Erziehung, macht großen Sinn und sie dahin führen bzw. verführen, dass sie gehorsam ist !

Die Geschichte und Vorstellung mit dem Computer, ist zwar sehr nett zu lesen und könnte sich auch so zugetragen haben, anstelle des Computers, mit einer Herrin oder Herr, beim Kennenlernen !

Kannst es ja mal versuchen mich kennenzulernen und was du dabei erleben würdest !
Grins,..!

Viele liebe Grüße
Wilfried

Yvone 07/08/2009 07:00



Vielen Dank Wilson für Deinen zweiten Kommentar in meinem Blog. 
Warum ich mich dagegen auflehnen will / würde / werde / könnte? Dagegen "versklavt" oder unterworfen zu werden? Ganz einfach. So sehr mich die Vorstellung erregen kann, so sehr habe ich auch
angst davor. Angst davor was dann passieren könnte wenn ich wehrlos und ausgeliefert bin. Angst davor wenn ich es zulasse "schwach" zu sein. Das ich es zulasse die Unterlegene zu sein. Nicht mehr
(wirklich) beeinflussen zu können was dann passiert. Es bedeutet auch zu seinen Gefühlen zu stehen und sie einzugestehen.
Und dann ist natürlich immer die Frage: Ist sie (die, die mich dominieren möchte) die richtige? Meint sie es "gut" mit mir? Meint sie es ehrlich mit mir? Achtet sie auch auf mich oder bin ich ihr
egal? Das erzeugt Ängste. Wer das als Dominanter nicht verstehen kann lebt denke ich in einer Traumwelt. Vertrauen muss sich erst aufbauen. Respekt muss erst verdient werden. Das geht nicht
sofort auf Kommando. 
Natürlich will ich mich letztendlich freiwillig unterwerfen. Und ich will mich auch unterwerfen. Aber dazu gehört eben auch das ich das Gefühl habe, dass das Vertrauen, dass ich im Voraus
benötige und ihr in gewisser Weise schenke, dass dies auch angenommen und nicht weggeworfen wird. 
Und, was wohl auch noch dazukommt bei mir, ich bin in meinem "normalen" Leben durchaus selbstbewusst genug für meine Meinung und für meine Interessen einzustehen und sie auch einzufordern. Mich
durchzusetzen. Selbst wenn ich mich einer dominanten Frau unterwerfen will kann ich nicht einfach einen Schalter in meinem Kopf umlegen und bin dann ein komplett anderer Mensch. Auch kann ich
sehr stur sein, wenn ich der Meinung bin im Recht zu sein. Und mein Gerechtigkeitssinn ist sehr ausgeprägt. Darum macht es dies auch so demütigend für mich, mich jemandem zu unterwerfen. Aber das
bedeutet eben auch automatisch einen gewissen Widerstand.
Gefühle sind wie sie sind. Mag sein das man sie versteht, mag sein das man sie nicht versteht. Aber man muss akzeptieren das sie so sind wie sie sind.
Yvone



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